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Don Kiĥoto en monostampejo

Don Kiĥoto en monostampejo
fotis Cezar

Nâzım Hikmet
Donkiĥoto


Kavaliro, vir' kun juna kor',
restis kvindek jarojn prudentulo,
ĝis la tago venis de l' postulo,
ke por vero agu li de l' hor',
por justec' kaj bel'.

Kontraŭ stult' gigantan, rekte do trotante,
rajdas li sur l' dorso de l' skeleto
de l' tragikkuraĝa Rocinante.

Se la koro pezas pro sopiro,
se ĝi brulas, nek vent' nek neĝ' nek veoj
povas helpi vin, ho, Donkiĥoto,
nur atakoj kontraŭ ventomuelejoj.
Prave, Dulcinea ja plej belas!
Kriu do al komercistoj ĝin.
Se malam' vin batas, vipas, mokas,
ja nenio rompos vin.

Nevenkeblas la soif' de l' koro.
Kaj el peza pelv', mucida tero
kreskas via fajro, ke en flamfavoro
Dulcinea brilu pro fiero.

tradukis Cezar laŭ suba germana traduko


Nâzım Hikmet
Don Quichote


Ritter, dem die Jugend nie entglitt,
fünfzig Jahre schlug sein Herz vernünftig,
bis ein Tag ihn mitriss, dass er künftig
für die Wahrheit, für die Schönheit stritt,
für Gerechtigkeit.

Gegen dumme Riesen trabt ins Unbekannte
Don Quichote auf dem schmalen Rücken
seiner tragisch-tapfren Rosinante.

Wenn ein Herz von großer Sehnsucht schwer ist,
wenn es brennt, so kann' s kein Schnee, kein Wind kühlen;
nichts bleibt dir zu tun, mein Don Quichote,
als Attacke reiten gegen Windmühlen.
Recht so: Dulcinea ist die Schönste!
Rechts so, schrei's den Krämern ins Gesicht
Mag ihr Hass dich schlagen, quälen, höhnen,
Du bist der, den keiner bricht.

Unbesiegbar ist der Durst des Herzens.
Und aus schwerer Schale, dumpfer Erde,
immer höher flammst Du, dass in Deiner Flamme
Dulcinea immer schöner werde.


http://www.cezarpoemtradukoj.cezarpoezio.de/48.html
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