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Problembär

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51 comments - The latest ones
 volker_hmbg
volker_hmbg club
Ha, also gibts die hier doch!!
2 years ago.
 Biobauer
Biobauer club
Ja und gemeinsam mit den Chemiebauern sind sie für den Rückgang der Singvögel verantwortlich.
2 years ago.
Katja club has replied to Biobauer club
Aber er kann nicht die Singvögel ausrotten... der Chemiebauer schon.

Und.... ich mag Sie... und auch die Erklärbaren
2 years ago.
Biobauer club has replied to Katja club
Ich mag sie auch aber wie die meisten Neozonen beeinflusst er im Gegensatz zu unseren einheimischen Raubtieren das biologische Gleichgewicht wesentlich stärker und dezimiert Amphibien und besonders Bodenbrüter erheblich. Er hat keine Feinde in unserer KulturLandschaft und ist sehr wohl in der Lage, ohnehin schon bedrohte Arten auszurotten. Dabei interessiert mich der Schaden den er in Städten anrichtet eher weniger. Er ist auch nicht der einzige Neubürger in unseren Revieren. Neben diesem Amerikaner haben wir auch mit einem Russen Probleme, dem Marderhund. Davon gibt es auch reichlich. Kartoffelkäfer und Bisam gehören zu den ersten Einwanderern die bis heute für Millionenschäden sorgen. Auch Nutrias die aus Südamerika stammen machen erhebliche Schäden an Deichen und gefährden damit Menschenleben. Auch Pflanzen können unsere Arten bedrohen und uns gefährlich werden, Ambrosia beispielsweise. Davon hast du bestimmt schon mal gehört. Das sollte als Denkanstoss vom Erklärbären reichen. ;-)
2 years ago. Edited 2 years ago.
Boarischa Krautmo club has replied to Katja club
www.nap.edu/read/5791/chapter/6#86
was zu lesen über multiple Gleichgewichte und "predator pit"....
Gerade eine Art mit einem breiten Nahrungsspektrum und und fehlende Anpassung der Beute vermag Beutepopulationen leider sehr wohl nachhaltig zu beeinflussen - und wenn die Beute auch noch von anderer Seite unter Druck gerät, kann ein System schnelle kippen.....
2 years ago. Edited 2 years ago.
Katja club has replied to Biobauer club
Dann frag ich den Erklärbären noch:
Weiß der Waschbär, ... der Ami, der vor über 80 Jahren ausgesetzt
wurde... was Bedrohte Tierarten sind?
Das eigentliche Übel (der Mensch) kann eben machen was er will...
er wird die Natur nie in den Griff gekommen.
Menschen greifen da ein, wo sie die Finger davon lassen sollen.
Beispielsweise hat man Luchse ausgesetzt.... was ist, wenn diese
sich übermäßig vermehren und dann auch auf Kleintiere los gehen?!
Stehen die dann in 20 Jahren auch auf der Abschussliste?
Oder jetzt schon die Millionen von Streunenden Katzen die Unzählige
Käfer und Insekten... und natürlich alles was in der Natur die Größe einer
Maus hat ... auf dem Konto haben.
Ach ja... und in Gefahr sind ja auch die Hunde... die wurden ja auch
schon von Waschbären angegriffen und getötet.

Ich bin weder Pro noch Contra... aber ob das Jagen bei einem
Nachtaktiven Tier so einfach ist?!
Aber natürlich kann man ihre Neugier nutzen und sie in Fallen locken.

Tja, die Geister die ich rief werde ich nun nicht mehr los.
Und ... ich hoffe der Erklärbär hat keine Angst vor Spinnen,
ohne diese gäbe es keine Menschen ;)
2 years ago. Edited 2 years ago.
Katja club has replied to Boarischa Krautmo club
Es gibt Ameisen, die haben es geschafft fast alle
anderen Arten ihrer Gattung aus ihrem Umfeld zu verdrängen....
das schafft sonst nur der Mensch.
Wer oder was das möglich gemacht hat kann ich nicht sagen...
also wohl ein klarer Ansatz, das es in der Tierwelt auch mal kippen kann.
Aber heißt es nicht, das die Natur immer einen Weg findet?!
Wenn Bestände dezimiert werden durch Tiere... dann ist das eben so.
Dann ist das Natürlich.... aber wenn der Mensch eingreift,
dann ist das etwas anderes.

Letztes Jahr hat die EU eine Liste mit 35 oder 37 "invasiven Arten"
veröffentlicht. Sogar Zoos müssen sich daran halten.
Da geht es u.a. auch um den Waschbär, den kleinen Mungo,
Grauhörnchen... die Schwarzkopfruderente uva. ...
aber auch einige Pflanzenarten die hier nicht Heimisch sind
und von denen Gefahren ausgehen.
2 years ago.
Biobauer club has replied to Katja club
Zunächst erstmal besteht Deutschland zu über 90 % aus Kulturlandschaft. Natur ist kaum noch vorhanden. Der Luchs gehört im Gegensatz zum Waschbären in unsere Wälder und ernährt sich von Wild, das reichlich vorhanden ist. Also alles gut für den Luchs. Der Wolf hat hier nicht genügend Raum, deswegen sind die meisten Jäger und Experten auch dagegen gewesen ihn anzusiedeln. Ich wette in fünf Jahren werden wir ihn wieder bejagen müssen! Streunende Katzen werden, da sie auch erhebliche Schäden unter den Singvögeln anrichten, ab 200 m vom Ortsrand von fast allen Jägern konsequent erlegt. Was schlägst du als Lösung für den Mensch vor? Sollten wir die auch erlegen?:) Die Geister wurden übrigens nie von Fachleuten gerufen, sondern idR von unwissenden Großstädtern oder unachtsamen Tierhaltern. Siehe Nandu in MV. Nachtaktiver Waschbär siehe Exif. Er steht im besten Licht 10 m vor dem Hochsitz. ;-) Viele Wildarten sind Nachtaktiv und wir bejagen sie trotzdem erfolgreich. Die sind eben meist auch in der Dämmerung aktiv. Zur Reduzierung der nachtaktiven Wildschweine und Waschbären nutzen wir auch den Mond und die Drückjagden im Herbst. Ich empfehle ernsthaft das lesen der Seiten von den Jagdverbänden, da sind die Fachleute. Bei vielen selbsternannten Natur- und Tierschützer handelt es sich um frustrierte Spinner und nicht um studierte Fachleute.
Vor Spinnen haben nur Mädchen Angst, Männer fürchten sich vor weißen Mäusen!:)
2 years ago. Edited 2 years ago.
Biobauer club has replied to Katja club
Es geht darum, dass bestimmte Arten die nicht von hier stammen, das Gleichgewicht total durcheinander bringen! Es geht nicht um den Luchs der ein Rehkitz reißt, sondern um den Hecht im Karpfenteich.
2 years ago. Edited 2 years ago.
Boarischa Krautmo club has replied to Katja club
Ja sicher können auch unter natürlichen Umständen Verschiebungen im Artenspektrum auftreten. Und die Wahrscheinlichkeit für eine Kippen ist umso größer, je artenärmer (und individuenreicher) ein System ist. Wen die Lemminge ein paar Jahre gut gelebt und sich die Bäuche vollgeschlagen haben, dann haben sie sich so vermehrt, daß die Nahrung knapp wird. Dann müssen sie halt auswandern und die meisten von ihnen sind keine besonders guten Schwimmer.....

Irgendein Gleichgewichtszustand stellt sich immer ein - mal stabiler, mal labiler.
Niemand braucht Auwälder - Ufervegetation aus Drüsigem Springkraut, Riesenbärenklau und Sachalin-Knöterich tuts auch - und Mink und Waschbär können in dem Gestrüpp genauso leben. (Daß Schäden durch Hochwasser-Ereignisse dann noch höher werden können, steht auf einem anderen Blatt...)
Hier kommt in unserer dichtbesiedelten Kulturlandschaft dann eben der Mensch ins Spiel: Was wollen wir und wie hoch sehen wir unsere Verantwortung für die letzten Reste an Naturlandschaft? Das ist dann, abgesehen von ökosystemaren Stabilitätsüberlegungen, durchaus eine politische Frage. Die Antwort darauf haben wir in den Naturschutzgesetzen (und diversen anderen) schon gegeben.

Davon abgesehen gibt es eine ganze Reihe "utilitaristischer" Gründe für den Erhalt von stabilen Systemen - der Klimawandel bringt noch eine Menge an Veränderungen, die eine Menge Instabilitäten bringen, die konventionelle Landwirtschaft führt durch den systembedingt notwendigen Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln mittel- bis langfristig zu einer Verringerung der Bodenfruchtbarkeit, die irgendwann nicht mehr durch noch mehr Dünger und Pestizide ausgeglichen werden kann und dann haben wir ein Problem. Man könnte natürlich auch sagen, das ist die Natur, daß das System kippt und die überzähligen Lemminge hätten halt schwimmen lernen sollen.... ;-)

Worauf ich hinauswill, ist, wir können uns aus eigennützigen Gründen eine weitere Verarmung und Destabilisierung nicht leisten - wobei da der einzelne Waschbär eine minimale Größe ist, und eine Bejagung ohnehin kaum Erfolg zeigen wird.
2 years ago.
Boarischa Krautmo club has replied to Katja club
und noch ein formales Argument nachgeschoben:
Du sagst, wenn eine Art eine andere verdrängt, dann ist das die Natur und zu akzeptieren (zumindest könnte man das aus deinen Worten herauslesen). Wenn aber der Mensch eingreift, wäre das etwas anderes.

Wenn aber jetzt der Mensch Tiere freisetzt, die "dann die Drecksarbeit machen" - wie ist das zu werten? Akzeptieren oder nicht?
2 years ago.
Biobauer club has replied to Boarischa Krautmo club
Na gut, dann widerspreche ich Dir halt auch mal. ;-) Zunächst folge ich jedoch Freud und bestätige alle deine Aussagen. Sicher wird auch bei Sontagsjägern die Waschbärpopulation nicht durch Bejagung abnehmen, bei fast reinen Hochwildjägern wie mir auch nicht. Aber einige Reviere die sehr am Niederwild interessiert sind und bei den jagenden Rangern gibt es sehr aktive Raubwildjäger und Fallensteller. Sie haben in ihren Revieren erheblich und erfolgreich aufgeräumt um Niederwild und Singvögel zu fördern.
Die Motivation muss dasein. Zu DDR Zeiten wurden bei Tollwut oder wenn Felle knapp waren hohe Prämien gezahlt. Dadurch wurden Fuchs- und Dachsbestände erheblich verringert, auch um die dringend benötigten Schweinebestände für den Export nicht zu gefährden. Der Kormoran und die Graureiher wurden gar fast auf Null reduziert, um die Fischerei nicht zu gefährden. Es ging darum volkswirtschaftliche Schäden zu minimieren.
2 years ago.
Boarischa Krautmo club has replied to Biobauer club
ok, die prinzipielle Möglichkeit will ich gar nicht abstreiten, aber halt die Jägerschaft, wie sie ist, in die Überlegung einbeziehen ;-)
Als ich jung war, gabs hier vom Landratsamt auch noch eine Prämie für jeden Bisamrattenschwnaz.......
2 years ago.
 Eva Lewitus
Eva Lewitus club
Was kann man also machen?
2 years ago.
Biobauer club has replied to Eva Lewitus club
Da hilft nur eine starke Bejagung in allen Revieren oder zuschauen wie die Artenvielfalt abnimmt.
2 years ago.
Katja club has replied to Biobauer club
Die Jagt ergibt doch gar keinen Sinn... im Gegenteil,
die Tiere vermehren sich noch.
2 years ago.
Biobauer club has replied to Katja club
Jetzt hast aber was angestellt!:) Du diskutierst mit drei absoluten Experten auf diesem Gebiet. Zunächst zu: "Die Jagt ergibt doch gar keinen Sinn... im Gegenteil,
die Tiere vermehren sich noch."
Das hast du sicher auf einer Hompage eines Naturschutzverbandes gelesen. Das ist ein Scheinargument, das dort gern verwendet wird. Die meisten Wildarten so auch den Waschbären könnte man recht leicht mit jagdlichen Methoden ausrotten. Beweis: Luchse, Wölfe, Biber und Kormorane waren nahezu vollständig durch Jagd in Deutschland beseitigt worden. Ziel der Jagd ist aber ein Gleichgewicht der Arten zu fördern und Schäden in Land- und Forstwirtschaft gering zu halten. Ich bin übrigens nicht nur Biobauer und Jäger, sondern auch im BUND ein aktives Mitglied mit eigener Meinung.
2 years ago. Edited 2 years ago.
Biobauer club has added
Würden wir unsere Landwirtschaftlichen Flächen nicht scharf bejagen, würden wir bald nur noch die Hälfte ernten und würden der dritten Welt noch mehr Nahrungs- und Futtermittel wegkaufen. Dort würden die Hungerkriesen weiter zunehmen und noch mehr Flüchtlinge zu uns treiben.
2 years ago.
Katja club has replied to Biobauer club
Mir ist schon klar das du etwas gegen die Argumente hast, die
gegen die Jagd sprechen. Ich will gar nicht mit "Experten" darüber
diskutieren... ihr müsst ja auch recht behalten.
2 years ago.
Biobauer club has replied to Katja club
Gegen Argumente habe ich nie etwas, nur gegen fachlich nicht fundierte Meinungen von Leuten denen die Grundlagen fehlen, muss ich meine wissensbasierten Argumente anbringen dürfen. Das meine ich nicht speziell nur auf dich bezogen. Wenn du natürlich lieber gefühlsduseliegen Spinnern glauben magst, als jemanden der unter anderem Biolandwirtschaft, Wald- und Wildbewirtschaftung, Botanik und Biologie an der Uni erfolgreich studiert hat, kann ich damit auch leben. Nur ernst nehmen kann ich deine Meinung in diesem Fall natürlich nicht mehr.
2 years ago. Edited 2 years ago.
Katja club has replied to Biobauer club
Natürlich nicht... das hatte ich in deinem Fall auch nicht erwartet.
2 years ago.
Biobauer club has replied to Katja club
Nachdem ich Dir hier recht ausführlich versucht habe ein paar Zusammenhänge darzulegen, hätte ich schon erwartet, dass Du etwas darüber nachdenkst. Stattdessen beschimpft du mich indirekt als uneinsichtigen Jäger und brichst die Diskussion ab. Das erlebe ich allerdings häufig wenn meinem Gegenüber die Argumente ausgehen. Man kann Irrtümer auch eingestehen. Es gibt sicher vieles von dem Du mehr Ahnung hast als ich. Da lasse ich mich gerne eines Besseren belehren, ich lerne gerne dazu. Aber bei meinem Fachgebiet, mit dem ich mich seit 35 Jahren tagtäglich beschäftige, können mir nur wenige Leute etwas neues beibringen.
2 years ago. Edited 2 years ago.
Katja club has replied to Biobauer club
Ich wollte dich mit meiner Unwissenheit nicht beleidigen...
wo ich dich allerdings beschimpft habe weiß ich nicht.
Zudem breche ich hier nicht ab... nur will ich hier keine
Argumente einkopieren... die kennst du ja sicher selber.
Ich schrieb ja das ich weder Pro noch Contra bin.
2 years ago.
Biobauer club has replied to Katja club
Argumente reinkopieren von denen man nicht weiß ob sie stimmen, ist auch sehr risikobehaftet. Deswegen benutze ich nur meine, die in der Praxis erprobt sind.
2 years ago.
Katja club has replied to Biobauer club
Das stimmt schon... egal ob wwf, nabu, vebu oder peta... oder wie die sich alle nennen... in der Praxis muss man das erleben und da is sone Kugel im Arsch die Harte Realität.
Dennoch.... ich lese keine Beschimpfungen an dich....
2 years ago.
Biobauer club has replied to Katja club
Ich garantiere Dir, dass auch die Tiere deren Fleisch du ißt nicht totgestreichelt wurden! ;-)
Wildtiere haben idR ein schönes Leben und einen humanen Tod, wenn die Kugel nicht gerade im Arsch sitzt, sondern auf dem Blatt wo sie hingehört. Konventionelle Schweine, die nie das Tageslicht sehen und auf Betonspaltenböden ihr kurzes Dasein fristen müssen hingegen im Großschlachthof zu tausenden anstehen, um wenn sie endlich dran sind im Keller vergast zu werden. Da lob ich mir die Jagd!!!
2 years ago.
Boarischa Krautmo club has replied to Biobauer club
Da ist eben das Problem, daß die Jagd auf Waschbär auch unter Jägern eher unpopulär ist, soweit ich das sehe. Den Aufwand will sich doch keiner antun...

Die Wölfe, Luchse und Biber wurden zu einer anderen Zeit ausgerottet, als die Jagd noch einen anderen Stellenwert hatte und die Notwendigkeit der "Bekämpfung" unbestritten war.
2 years ago. Edited 2 years ago.
Boarischa Krautmo club has replied to Katja club
Ich muss gar nicht recht behalten - über das Alter bin ich raus. Ich erlaub mir nur, eine fachlich begründete Meinung zu äußern - und wenn mich jemand auf Fehler in den fachlichen Grundlagen oder den Schlüssen hinweist, freu ich mich - ich will ja nicht dumm bleiben ;-)
2 years ago.
 Karl Hartwig
Karl Hartwig club
Ich weiß nur, dass in meiner nordhessischen Heimat die Waschbärverbreitung ihren Ausgang genommen - und dort z. B. die Wasseramseln augerottet hat. Wenn natürliche Feinde fehlen, muss der Jäger ran! LG, Karl
2 years ago.
Katja club has replied to Karl Hartwig club
Karl, ein Tier rottet das andere aus?! Das ist schon Dramatisch.
Wir haben in Kassel Familie ... die haben die Bären sogar an Haus.
In Neuseeland will man einige Tierarten ausrotten.
Dort wie du es schon ansprichst auch keine Natürlichen Feinde
und noch genauer... keinen Schutzmechanismus.
Aber hier greift auch der Mensch dazu ein...
wenn aber, wie du es schreibst eine Waschbärenpopulation
alle Wasseramseln (wohl Deutschlandweit alle) tötet nennt man das
nicht ausrotten... Tiere rotten sich nicht gegenseitig aus.
2 years ago.
 Gudrun
Gudrun club
Gesehen habe ich noch nie einen, aber ich stimme dir zu, dass die bei uns nicht hingehören! In Deutschland reagiert man immer erst, wenn alles zu spät ist. Die Schweizer haben z.B. Ambrosia konsequent bekämpft und fast ausgerottet, bei uns vermehrt sich's prächtig, dabei wären die Kosten für's Ausrotten zwar hoch, aber viel geringer als die Folgekosten. So wird's bei den Waschbären und anderen Neozonen auch sein.
2 years ago.
Biobauer club has replied to Gudrun club
Man bekommt sie ohnhin nicht mehr vollständig weg, wie die meisten Neozonen aber wir Jäger müssen sie kurzhalten.
2 years ago.
 Jaap van 't Veen
Jaap van 't Veen club
Beautiful wildlife image.
2 years ago.
Biobauer club has replied to Jaap van 't Veen club
Danke Jaap.
2 years ago.
 Tanja - Loughcrew
Tanja - Loughcrew club
Oha! Aus der Diskussion muss ich mich raushalten, sonst heißt es wieder ich gäbe dem Jens ja eh immer recht...und er hat recht ;)
Ich denke, dass ein engagierter Naturschützer, Biobauer und Jäger weiß, wovon er redet bzw. schreibt...Förster gehören auch dazu ;)
2 years ago.
Tanja - Loughcrew club has added
Ich finde übrigens die Reihe toll...was man alles sieht aufm Sitzerl ;)
2 years ago.
Biobauer club has replied to Tanja - Loughcrew club
...und Waldorflehrer sowieso. ;-)
2 years ago.
Biobauer club has replied to Tanja - Loughcrew club
Danke. Kein Wunder 1000 ha Bio und nebenan FFH-Gebiet. Eine grüne Insel im Chemiemeer.
2 years ago.
Tanja - Loughcrew club has replied to Biobauer club
Na eh! ;)
2 years ago.
 Biobauer
Biobauer club
Viel schlimmer als alle Neozonen zusammen, finde ich Menschen die sich nicht überwiegend von unseren leckeren Bioprodukten ernähren. Die fördern nämlich Massentierhaltung, Gülleställe, Überdüngung, Gentechnik, Trinkwasservergiftung, Haustierquälerei, Artenrückgang, Klimaerhitzung und und und
2 years ago.
Katja club has replied to Biobauer club
Ich bin froh das wir einen Biomarkt um die Ecke haben und
auch noch Landwirtschaft im Ort.
Ich will jetzt nicht sagen das ich das Kälbchen im Stall besuche
und es mit "Hallo, ich bin dein Endverbraucher" begrüße...
ich esse nicht mal viel Fleisch... aber ich sammle noch die
Hühnereier aus dem Nest.
Aber... manchmal schnappt man auch auf das "Bio" zu leicht
zu haben sei... damit ist wohl das Siegel gemeint und zu viele
zu schnell ihre Produkte so auf den Markt bringen und als Bio anpreisen.
Klar... ne Biotomate aus sonstwoher die mal eben schnell
eingeflogen wird, kann man auch irgendwie nicht Bio nennen.
Aber man kann selber was anbauen... ne Menge sogar.
Weiß nicht wie viele das machen... bei uns ist so gesehen jedes
zweite Haus mit Garten... auch der Versorger für das eine oder andere.
Aber schadet das dann der Landwirtschaft in gewisser Weise?!
2 years ago.
Biobauer club has replied to Katja club
Na siehst Du, jetzt kommen wir doch langsam zusammen. ;-) Selbstversorgung ist für mich kein Problem, wir haben auch so genug Kunden. Da wissen die Kunden wenigstens, wieviel Arbeit die Erzeugung von Lebensmitteln macht.
Wo Bio drauf steht, ist auch Bio drin. Ich schätze den Betrug auf deutlich unter 5 %. Gibt es auch offizielle Statistiken dazu. Insgesamt ist Biolandwirtschaft die mit Abstand am stärksten kontrollierte Landwirtschaft. Wir haben etwa doppelt soviel Kontrollen. Und wenn schon, lieber von 100 mal essen 5 mal Müll gegessen, als von 100 mal essen 100 mal Müll gegessen. Erzähl ich bei jeder Führung, kommt bei den Kunden immer gut an, bei konventionellen Kollegen nicht. ;-)
Und ne Biotomate aus Italien per Luftfracht, ist immer noch ökologischer als ne Chemietomate aus Italien. Ein eingeflogener frisch geernteter Apfel aus Australien hat im Juni eine deutlich bessere Ökobilanz, als ein Deutscher Apfel, der seit Oktober im Kühlhaus liegt.
2 years ago.
Katja club has replied to Biobauer club
Der Apel ja, das Flugzeug aber nicht.
2 years ago.
Biobauer club has replied to Katja club
Doch Katja, das Flugzeug und das Kühlhaus sind in diese Berechnung mit einbezogen. Sonst wäre der Vergleich der Ökobilanz ja sinnlos.
2 years ago.
 L. L. Wall
L. L. Wall club
... And now the raccoon becomes the touchstone for larger conversations. (And more Encyclopedia Ipernity: I did not know raccoons were an invasive species in Europe.) My Yankee opinion, as an environmentalist, is that invasive species should be eradicated, but probably that is impossible; that only the population can reduced and somewhat controlled. Even in the US, the raccoon is not much more than a rabies-carrying varmint. I have shot 2 recently near my house including one that killed ducks and chickens in a wire pen I thought was secure.
Nowadays, hunting by humans has become an important part of natural checks-and-balances in wildlife populations. But hunting must be controlled by the authorities to maintain viable native populations of prey and natural predators. Self-centered and ignorant hunters are poachers, and natural populations would suffer without laws and game wardens.
Here, monetary bounties could be placed on invasive and destructive nutria and pythons, and even coyotes (which have expanded far beyond their natural range).

But the bigger problem, and not one that will change, is the impact of the global economy on local regions/even continents ------>
The shipping of products and materials from one continent to another, brings unwanted passengers/stowaways -- insect Emerald Borers from China in the wood of a pallet that are now killing all (uncounted millions) native Ash trees; Snakehead fish imported as a hobby and then released in the wild, have taken over vast parts of Potomac River system; Asian Carp are within waters that are only 15KM from the North American Great Lakes, and will destroy the ecosystem there forever. Yes, plenty of horror stories ... but they are now part of our present world. Where possible, it is up to concerned citizens, along with enlightened government agencies, to control/mitigate destructive invasions.
2 years ago. Edited 2 years ago.
Boarischa Krautmo club has replied to L. L. Wall club
not only the raccoon - we have problems with muskrats, minks, American crawfish (that replaces our european one), chinese bugs (but different species than the emerald ash boer), chinese mitten crabs........
2 years ago.
Biobauer club has replied to L. L. Wall club
Da gebe ich dir vollkommen Recht.
Das Jagdrecht ist in Europa unterschiedlich. In Deutschland ist fast alles streng geregelt und meiner Meinung nach gibt es ewas zu viele aber auch gute Regeln. Elterntiere die Junge führen sind immer geschützt. Es gibt für die meisten Arten Schonzeiten. Bei Wildschweinen gibt es Mindestabschüsse von der Jagdbehörde festgelegt. Arten die bedroht sind, werden in den betroffenen Bundesländern ganzjährig geschont. Rotwild, Damwild und Rehwild haben Abschusspläne auf das Tier genau. Wir haben überwiegend Pachtreviere für 12 Jahre auf den Meter genau begrenzt. Es gibt vorwiegend in den Wäldern auch große Reviere, die dem Staat oder den Bundesländern gehören. Im Winter machen wir in vielen Revieren gemeinsame Drückjagden. Ich selber habe ein Revier von 500 ha ( gilt als groß ! ) auf meinen Äckern umgeben von Wald und Moor. Dort erlege ich mit Freunden 60-80 Stücken Schalenwild und ein paar Hasen Raubwild und Enten.
Mein Damwildplan von der Behörde:
5 weibliche Kälber, 3 männliche Kälber
3 Schmaltiere, 2 Schmalspießer (1 Jahr)
5 Altiere (weiblich)
2 junge schwache Hirsche
1 mittelalten Hirsch
1 alten Hirsch
2 years ago. Edited 2 years ago.
L. L. Wall club has replied to Biobauer club
"Ihr Damwildplan von der Behörde" ... is that the number/kind of animals you are allowed to kill? ... or ... is that the number/kind of animals that have to remain alive as inhabitants? (minimum population on the 500 ha?)
2 years ago.
Biobauer club has replied to L. L. Wall club
Das ist der exakte Plan, was ich da auf 500 ha an Damwild schießen soll. Europa hat durch Topographie und Landwirtschaft die höchsten Wilddichten der Welt! Das meiste Wild gibt es wohl in meinem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Wir schießen auch 25 Wildschweine auf diesen 500 ha. Das Bild ist aus meinem Revier.

www.ipernity.com/doc/biobauer/44597734/in/album/927964
2 years ago.
L. L. Wall club has replied to Biobauer club
... thanks for the link ... that is a lot of deer, a big herd all in one place ... do they destroy crops as well as eat tender branches in the forest? (In places in Eastern US, where shooting of Whitetail deer is prohibited, overpopulation results; and the whole forest understory is over-browsed and destroyed.)

... your authorized harvest of fallowdeer appears to yield a significant quantity of meat; is that a product you are allowed to sell to commercial butchers/sausagemakers, or is it all for home consumption?

(Sorry for the questions, but I am interested.)
2 years ago.
Biobauer club has replied to L. L. Wall club
Kein Problem ich antworte gern. Ja sie machen viel Schaden, sie fressen ca. 10 Prozent meiner Ernte und im Wald kommt ohne Zaun nichts hoch. Bis vor kurzem wurde Deutschland zu 100 % bejagt, die EU hat nun aber den Eigentümern der Flächen ermöglicht, sie aus der Jagd zu nehmen. Die Hürden sind aber sehr hoch. Die Nachbarn müssen dann mit den Schäden leben.

Das Wildfleisch wird in meiner eigen Bio - Fleischerei vermarktet. Sie gehört zu meiner Farm. Fast zwei Tonnen Wildfleisch pro Jahr schaffe wir nicht alleine zu essen. ;-)

www.ipernity.com/doc/biobauer/album/947602
2 years ago. Edited 2 years ago.

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