Arlequin Photographie's photos

Afghan Arabi

22 Mar 2005 15 2 18
Das Afghanische Arabi ist eine in Afghanistan beheimatete Hausschafrasse. Sie gehören zu den Fettrumpfschafrassen. Die Wolle ist von Teppichqualität und die Arghan Arabi werden wegen ihres Fleisches gezüchtet. Im März ist der Boden noch feucht genug um grüne Flächen zu zeigen. Bald schon beginnt die Versteppung. Die Ortsangabe ist auch hier nur ungefähr richtig. © 2005 Arlequin Photographie

Usbeken

13 Mar 2005 7 2 14
Die Usbeken sind mit rund 9 % die größte turksprachige Ethnie Afghanistans und leben vor allem im Norden nahe Usbekistan. Afghanistan hat die größte usbekische Bevölkerung nach Usbekistan. © 2005 Arlequin Photographie

Fährbetrieb

13 Mar 2005 14 4 26
Übersetzen über den Kunduz River. Die zusammengesetzten Boote tragen ein Auto - quer. © 2005 Arlequin Photographie

Es wird wärmer...

13 Mar 2005 22 5 43
Qalay-I-Zal District Von Mitte Februar bis Mitte März stiegen die Temperaturen auf angenehme Werte. Der Matsch, in den der Regen die Straßen verwandelt hatte, wurde zu Staub. Aber auch das Leben kam wieder zurück in die Straßen. © 2005 Arlequin Photographie

Und wieder Kriegsschrott

03 Feb 2005 13 2 32
© 2005 Arlequin Photographie "Das ist eigentlich der beste "Aggregatzustand" (engl. State of matter, fr. État de la matière) einer Waffe, die man sich hier wünschen kann", bemerkte mein Begleiter.

Kabuli palaw

03 Feb 2005 7 1 22
© 2005 Arlequin Photographie Kabuli palaw (persisch: قابلی پلو) ist eine Pilaw-Variante, die in Afghanistan, Teilen Pakistans und anderen Teilen Zentralasiens hergestellt wird. Sie besteht aus gedämpftem Reis, der mit Rosinen, Karotten und Rind- oder Lammfleisch vermischt wird. Je nach Region gibt es verschiedene Varianten. Ich habe die Gastfreundschaft der Afghanen sehr geschätzt und mich immer gefreut, wenn es Kabuli palaw gab. Zum Essen sitzt man auf dem Boden, Besteckt gibt es keins, man benutzt die rechte Hand zum Essen, die linke Hand gilt als unrein. Manchmal versuche ich hier Zuhause dieses Gericht nachzukochen. Es gelingt mir, allerdings nie so gut, wie ich es in Afghanistan bekommen habe.

Anachronismus

28 Jan 2005 10 2 25
In manchen Dingen scheint in Afghanistan ein ziemlicher Anachronismus zu herrschen. So hat dieses Haus noch nicht mal eine richtige Tür und Fenster in denen Folie vor dem eisigen Wind schützt. Trotzdem hat der Bewohner eine "Schüssel" für Satelitenempfang auf dem Dach. © 2005 Arlequin Photographie

Teshkan Bridge

28 Jan 2005 13 3 32
© 2005 Arlequin Photographie

Teshkan Bridge

28 Jan 2005 6 2 22
© 2005 Arlequin Photographie

Teshkan Bridge

28 Jan 2005 8 1 25
© 2005 Arlequin Photographie

An der Koktscha

28 Jan 2005 8 19
© 2005 Arlequin Photographie Die Koktscha (auch Kowkcheh) ist ein linker Nebenfluss des Pandsch in den Provinzen Badachschan und Tachar im Norden von Afghanistan. Die Koktscha entsteht in der Provinz Badachschan an der Nordflanke des Hindukusch am Zusammenfluss von Jachschindar und Mundschan. Sie durchfließt anfangs das Gebirge in einer Schlucht in nördlicher Richtung. Sie passiert die Provinzhauptstadt Faizabad und wendet sich anschließend nach Nordwest, später nach Südwest und schließlich erneut nach Nordwest. Dabei überquert sie die Grenze zur Provinz Tachar und mündet schließlich an der Grenze zu Tadschikistan in den Pandsch, den linken Quellfluss des Amudarja.

Kriegsspuren

28 Jan 2005 15 1 36
© 2005 Arlequin Photographie Am 25. Dezember 1979 überschritten die ersten sowjetische Einheiten die Grenze nach Afghanistan. 2004 sah man überall im Land schweres Kriegmaterial, das die sowjetischen Truppen bis zur Beendigung des Rückzuges am 15. Februar 1989 zurück gelassen hatten. Afghanistan hatte über eine Million Tote zu beklagen, fünf Millionen Menschen waren wegen des Krieges aus dem Land geflohen. Auf sowjetischer Seite starben in den über neun Jahren Krieg etwa 13.000 Soldaten; nach späteren Angaben des russischen Generalstabes gab es auf sowjetischer Seite über 26.000 Tote. Eigentlich bestehen diese Wracks aus hochwertigen Stahl, doch niemand in Afghanistan ist in der Lage ihn einzuschmelzen. "Schwerter zu Pflugscharen" - Fehlanzeige.

Über wenig "Stock" aber viele Steine

28 Jan 2005 10 1 27
Wahrscheinlich wäre für 4x4-begeisterte Offroadfahrer so manche Strecke in Afghanistan das Paradies. Wenn man allerdings täglich dem Ruckeln und den Schlägen des Untergrundes ausgesetzt ist, verliert man irgendwann den Spaß. Fahrten über solche "Straßen" und Wege sind nicht materialschonend und eine Tortur für die Wirbelssäule. Man gestatte mir den Seitenhieb: Auf keinen Kilometer würde ich mich hier auf einen modernen SUV verlassen (und in den neuen "Defender" hätte ich hier auch kein Vertrauen). © 2005 Arlequin Photographie

Kälte

28 Jan 2005 8 21
Wir brachen mitten in der Nacht auf. Geologen sollten prüfen, ob und wie man auf dem Weg in den äußersten Nordosten Afghanistans eine Engstelle verbreitern oder umgehen kann. www.ipernity.com/doc/arlequin_photographie/51014598/in/album/1247304 Für PKWs und kleinere Trucks stellte diese Engstelle kein Problem da, sie allerdings mit einem LKW zu passieren, war schon abenteuerlich. Wir hatten ca. 160 km Fahrtstrecke vor uns, was bei den Wegverhältnissen stundenlanges Fahren bedeutete. Aufgrund der nächtlichen Kälte von -25 bis -20 °C hatte ich mich schön warm verpackt und de Akkus der Kamera nah am Körper verstaut. Da ich in der Dunkelheit sowieso nicht fotografieren konnbte, "verkroch" ich mich in eine Ecke unseres Geländewagens. Aber ich hatte eines nicht bedacht: Während es an den Beinen bis hoch zum Kopf angenehm warm war, kroch die Kälte langsam durch das Bodenblech unseres Fahrzeugs und kühlten meine Füße bis in die Gefühlslosigkeit ab. Als ich hier ausstieg, hatte ich kein Gefühl mehr in den Füßen uns somit auch keinen sicheren Halt mehr. © 2005 Arlequin Photographie

Beim Friseur

24 Jan 2005 6 2 21
Wenn man mehrere Monate von Zuhause weg ist, dann muss man ab und zu auch zum Friseur. Zugegegben, ich war etwas skeptisch, als der Friseur eine handbetriebene Haarschneidemaschine benutzte, war ich doch Zuhause nur das Brummen der elektischen Ausgaben gewohnt. Aber alles verlief gut und schmerzfrei und ich war mit dem Ergebnis äußerst zufrieden. Nur auf die abschließende Kopfmassage mit Rosenwasser habe ich aufgrund der Duftwirkung dankbar verzichtet :-) © 2005 Arlequin Photographie

Sonnenwärme

19 Jan 2005 7 2 21
Sobald die Wolken den Blick auf die Sonne freigibt, wird es deutlich wärmer. Es ist die Jahreszeit, in der der Regen fällt, es grünt und viel Wasser vorhanden ist. Aber auch die Zeit der Nächte mit -20°C. © 2005 Arlequin Photographie

Aufbau einer Steinmühle

30 Dec 2004 6 23
Das obere Teil ist aufgesetzt... © 2004 Arlequin Photographie

Aufbau einer Steinmühle

30 Dec 2004 15 1 34
Immer wieder stören Kälte und Schneetreiben die Arbeiten. © 2004 Arlequin Photographie

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