Wendelstein ( 3 x PiP )

Wendelstein, Bayern


Der Wendelstein ist ein 1838 m hoher Berg der Bayerischen Alpen. Er gehört zum Mangfallgebirge, dem östlichen Teil der Bayerischen Voralpen. Er ist der höchste Gipfel des Wendelsteinmassivs. Wegen seiner exponierten Lage bietet er eine sehr gute Aussicht ins Bayerische Alpenvorland und ist umgekehrt im weiten Umkreis zu erkennen. Er liegt zwischen den Flusstälern von Leitzach und Inn. Er ist mit d…  (read more)

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Wendelstein ( 3 x PiP )

Der Wendelstein ist ein 1838 m hoher Berg der Bayerischen Alpen. Er gehört zum Mangfallgebirge, dem östlichen Teil der Bayerischen Voralpen. Er ist der höchste Gipfel des Wendelsteinmassivs. Wegen seiner exponierten Lage bietet er eine sehr gute Aussicht ins Bayerische Alpenvorland und ist umgekehrt im weiten Umkreis zu erkennen. Er liegt zwischen den Flusstälern von Leitzach und Inn. Er ist mit der Wendelstein-Seilbahn und der Wendelstein-Zahnradbahn erschlossen. Am Gipfel treffen die Grenzen der Gemeinden Bayrischzell (Süden), Brannenburg (Nordosten) und Fischbachau (Nordwesten) zusammen. Talorte sind unter anderem Bayrischzell, Brannenburg (Zahnradbahn) und Osterhofen (Gemeinde Bayrischzell, Seilbahn). Der Berg besteht hauptsächlich aus Wettersteinkalk aus der oberen Trias mit Dasycladaceen – dies sind marine Algen, deren Habitat flache Lagunen tropischen Klimas sind. Die Farbe des Gesteins variiert zwischen grauweiß und hellgrau bis gefleckt. Auf dem Berggipfel des Berges befindet sich mit der Wendelstein-Kapelle* , einer Sternwarte* , einer ehemaligen Wetterwarte und einer weithin sichtbaren Sendeanlage des Bayerischen Rundfunks* sowie zahlreichen weiteren Telekommunikationssende-/antennenanlagen eine reichhaltige Infrastruktur. Etwa hundert Meter unterhalb des Gipfels, auf dem Plateau zwischen Wendelstein und Schwaigerwand, liegen der Berggasthof, die Endstationen von Zahnradbahn und Seilbahn, die Betriebsgebäude des Senders, das ehemalige Berghotel (über dem Bahnhof), eine Diensthütte der Bergwacht sowie das bekannte Wendelstein-Kircherl. de.wikipedia.org/wiki/Wendelstein_(Berg)

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in der Wendelstein-Höhle, Osteinstieg ( 5 x PIP )

Foto: Peter Hofmann* peterhofmann5.wixsite.com/tropfstein/portrait peterhofmann5.wixsite.com/tropfstein/inntaler-unterwelten _________ Die Wendelsteinhöhle ist eine natürliche Karsthöhle auf dem Berg Wendelstein in der oberbayerischen Gemeinde Brannenburg im Landkreis Rosenheim in Bayern. Sie befindet sich direkt beim Bergbahnhof der Wendelstein-Zahnradbahn im Wendelsteinmassiv. Der Eingang der Höhle befindet sich 1.711 Meter über NN. Sie ist damit die höchstgelegene Schauhöhle in Deutschland. Die Höhle ist als Karsthöhle in dem massiven, durch Gebirgsbildung stark zerklüfteten Wettersteinkalk entstanden. Von der Gesamtlänge von 523 Metern werden 170 Meter bei Führungen begangen. Geschichte Die Höhle wurde 1864 von einem Einwohner von Bayrischzell entdeckt. Im Herbst 1882 fand die erste fachmännische Durchforschung statt. 1921 wurde die Höhle für Besucher zugänglich gemacht und mit elektrischer Beleuchtung versehen. Die Wege und Stege und auch die Beleuchtung wurden nach dem Zweiten Weltkrieg erneuert. 1962 wurde zusätzlich ein nicht steinschlaggefährdeter Zugangsstollen geschaffen. Im Jahre 2010 wurde die Schauhöhle grundlegend renoviert. Im Zuge des mit EU-Mitteln geförderten Projektes „inntaler Unterwelten“ wurde ein Verbund von vier Höhlenobjekten geschaffen. Die Beleuchtung wurde komplett erneuert und auf LED umgestellt. Wege und Treppen sowie das Podest im natürlichen Eingang wurden instand gesetzt bzw. erneuert. In der Höhle wurden vier Info-Displays angebracht, die zu vier Themen, nämlich Psychologie, Biologie, Geologie und Philosophie, Informationen bereithalten. Die Höhle ist selbständig ohne Führung durchwanderbar. Beschreibung Der Eingang der Höhle, der genau nach Osten exponiert ist, ist im Sommer häufig mit Altschnee bedeckt. Die Gänge winden sich mal breiter, mal höher im Zickzack in den Berg hinein und enden für den Besucher im Dom. Im hinteren Höhlenabschnitt, wo sich die kalte Luft sammelt, herrscht eine Jahresmitteltemperatur von drei Grad Celsius. Die Höhle hat unbedeutende Sinterbildungen und weist schöne Klammprofile auf. de.wikipedia.org/wiki/Wendelsteinh%C3%B6hle

Sternwarte u. Sendeanlage des Bayerischen Rundfunks

Wendelstein, Bayern

Kirche am Wendelstein - 1740 m

Die Kirche am Wendelstein, 1740 m Die Wendelstein-Kirche ist das Wahrzeichen des Wendelsteins schlechthin. Zu verdanken ist das christliche Bauwerk dem so genannten Wendelstein-Vater Max Kleiber, einem Kunstprofessor aus München. Hundert Meter unterhalb des Gipfels, unweit der Bergstation der Wendelsteinbahn steht das Wendelsteinkircherl. "Dass ma halt da herob'n des ganze Jahr in koa Kirchn ned kimmt", war der einzige Verdruss, den die Rosa Krimbacher, erste Wirtin des 1882-1883 erbauten Wendelsteinhauses , hatte. Beim leidenschaftlichen Wendelsteinfreund Max Kleiber blieb diese Klage nicht ungehört. Von drei Bauern ließ er sich den Baugrund schenken, der Grundstein zum Bau der Wendelstein-Kirche wurde am 1. Juli 1889 gelegt. Unermüdlich suchte und fand Max Kleiber Spender, die den Bau der Wendelstein-Kirche finanzierten. Die Namen der Geldgeber sind im Innern der Kirche, nahe dem Eingang aufgezeichnet. Eines der kunstvoll gestalteten Glasfenster beinhaltet zudem die Wappen derjenigen Orte und Länder, aus denen die meisten Spenden gekommen sind - sogar im weit entfernten Amerika fand Max Kleiber Unterstützer. Münchner Künstler schufen die neugotische Einrichtung. Das seinerzeit mit sieben Dukaten vergoldete Turmkreuz ist eine Spende des Münchner Hof-Posamentiers Ludwig Beck. Max Kleiber ließ es sich nicht nehmen und trug das 85 Pfund schwere Kreuz eigenhändig den Berg hinauf. Am 20. August 1890 weihte der Münchner Erzbischof Antonius von Thoma die Wendelstein-Kirche der Gottesmutter Maria, der Patrona Bavariae. Wissenswert: Deutschlands höchstgelegene Kirche Die Wendelstein-Kirche wurde im Jahr 1890 gemäß den Regularien des Pontifikales geweiht und gilt somit als Deutschlands höchstgelegene Kirche (Quelle: Erzbistum München-Freising). Irrtümlicherweise wird die Kirche am Wendelstein oftmals als „Wendelstein-Kapelle“ bezeichnet. Das Kirchenrecht unterscheidet jedoch zwischen Kirche und Kapelle. Eine Kirche wie die am Wendelstein verfügt im Gegensatz zu einer Kapelle über entsprechende (Pfarr-) Rechte. Kirche und Kapelle am Wendelstein Höher gelegene Kapellen wie die auf der Zugspitze gibt es freilich. Der Wendelstein verfügt über beides: Kirche und Kapelle. Ganz oben am Gipfel des Wendelsteins befindet sich die kleine Wendelinkapelle. Sie wurde 1718 von einem Bayrischzeller Bauern errichtet, aus Dankbarkeit für das Wiederauffinden seiner im Nebel verirrten Rösser. Bergmessen und Hochzeiten im Wendelsteinkircherl Von ca. Mai bis Oktober finden in der Kirche am Wendelstein jeden Sonntag um 11.00 Uhr Bergmessen statt. Das Patrozinium der Wendelsteinkirche wird für gewöhnlich am letzten Sonntag im August gefeiert. Auch kirchliche Trauungen sind in Deutschlands höchstgelegener Kirche am Wendelstein möglich. Sie gehört zur Pfarrei Brannenburg. www.wendelsteinbahn.de/kircherl