Schloss Nymphenburg - München

Nymphenburg - Schloss - chateau - castle

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Große Kaskade

15 Apr 2009 210
Zwischen dem oberen und dem unteren Kaskadenbecken befinden sich beiderseits des fallenden Wassers zwei Liegefiguren mit Urnen von Giuseppe Volpini, Sinnbilder der Flüsse Isar und Donau (1715–1717). Acht Standbilder sind symmetrisch um das obere Becken gruppiert; sie sind wie diejenigen im Gartenparterre gesockelt. Es sind dies: Herkules (1718–1721), Minerva (1722–1723), Flora und Äolus (beide um 1728) ebenfalls von Giuseppe Volpini, Mars und Pallas (beide um 1777) und Amphitrite mit einem Delphin (1775) von Roman Anton Boos, sowie Neptun von Guillaume de Grof (um 1737). Die Flussgötter haben ihre Vorbilder im Garten des Versailler Schlosses.

Große Kaskade


Nymphenburger Schloss und Park

15 Apr 2009 223
Blick von Osten auf das Hauptschloss: Kanal mit Auffahrtsalleen, im Hintergrund das Schlossrondell. Die Kaskade bildet den Endpunkt der Sichtachse entlang des Mittelkanals, auch wenn sie von der gartenseitigen Schlosstreppe wegen der erheblichen Entfernung kaum mehr zu erkennen ist.

Nymphenburger Schlosspark


Nymphenburger Schlosspark


Der Apollotempel

15 Apr 2009 1 235
Der Apollotempel steht auf einer Halbinsel am Ufer des südlichen Sees. Es handelt sich um einen Monopteros mit zehn Säulen im korinthischen Stil aus grau-beigem Sandstein. Das Bauwerk wurde nach einem Plan von Leo von Klenze durch Carl Mühlthaler 1862–65 errichtet. Im Innern befindet sich eine Marmorstele mit einer Widmung Ludwigs I. Er bildet einen Blickfang der Landschaft um den See, lädt zum Verweilen ein und erlaubt dem Besucher einen Rundblick über die Wasserfläche. Bis zum Bau des Apollotempels stand auf der Landzunge zweimal ein Rundtempel aus Holz. Der erste war 1805 zum Geburtstag der Kurfürstin errichtet worden. Als dieser brüchig geworden war, schlug Friedrich Ludwig von Sckell den Bau eines steinernen Rundtempels mit Cella nach dem dem Vorbild des Vestatempels in Tivoli vor. Nachdem seine Idee abgelehnt worden war, entstand ein etwas größeres Ersatzbauwerk aus Lärchenholz, das 1818 fertiggestellt war.

Flora und Fauna


Badenburg

18 Apr 2009 209
Die Badenburg befindet sich am südöstlichen Ende des Großen Sees. Das Bauwerk dominiert einen Teil des Sees, da es geschickt in eine Sichtachse eingefügt, auch von Norden aus gesehen werden kann. Das Schlösschen wurde von Joseph Effner von 1718 bis 1722 erbaut. Es war das erste Bauwerk in Europa, dass ausschließlich dem Zweck diente, ein komfortables Bad genießen zu können. Die südliche Treppe wird von zwei Löwenfiguren flankiert, die wohl um 1769 auf den Treppenwangen aufgestellt wurden. Sie stammen von Charles de Groff, bestehen aus Regensburger Grünsandstein und waren zeitweise weiß gefasst.

Badenburg und Apollotempel


Badenburg


Nymphenburger Schlosspark

15 Apr 2009 1 1 263
Für gezielte Landschaftseffekte ließ von Sckell künftige Großbäume in Gruppen und mit lokalem Schwerpunkt pflanzen. Dies waren in der Nordhälfte des Parks: Linden (bei der Pagodenburg), daran schloss sich ein Gebiet dichten Mischwaldes nach Norden an; in der Südhälfte: ebenfalls Linden (bei der Badenburg), Erlen (am Badenburger See), Silberpappeln und hochaufragende italienische Pappeln (am Nordufer des Badenburger Sees), Akazien (beim Apollotempel). Vereinzelt fanden sich Vogelbeeren und Hartriegel.

Nymphenburger Schlosspark


Nymphenburger Schlosspark


Nymphenburger Schlosspark


Nymphenburger Schlosspark

15 Apr 2009 236
Der Nymphenburger Schlosspark mit seinen vielfältigen Landschaftselementen bietet neben seiner kulturellen Bedeutung und einer wichtigen Erholungsfunktion vielen Pflanzen- und Tierarten einen Lebensraum. 17 Säugetier- und 175 Vogelarten sind nachgewiesen. Sein besonderer Wert ergibt sich aus der Großflächigkeit und dem ursprünglichen Bestandsaufbau.

Nymphenburger Schlosspark


Nymphenburger Schlosspark


Ziervasen

15 Apr 2009 187
Zwölf gesockelte Ziervasen mit figürlichen Reliefs alle in Form von Puttenreigen passend zur mythologischen Thematik der Statuen befinden sich im Gartenparterre - geschaffen von Roman Anton Boos (1785–1798) - im Hintergrund das Schlosscafe im Palmengarten

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