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Regensburg - Die Dombauhütte

Regensburg - Die Dombauhütte
Beginn der Restaurierungsarbeiten am Regensburger Dom ca. 1876; Nachdem anfangs die Arbeiten an private Steinmetzmeister vergeben worden waren, wurde 1923 eine eigene staatliche Dombauhütte gegründet und im Februar 1925 bezogen. 1988 wurde eine neue Bauhütte errichtet. Da der Dom seit der Säkularisation 1810 Eigentum des bayerischen Staates ist, muß dieser für die Last der baulichen Unterhaltung aufkommen.
Der Dom ist aufgrund seines großen Bauvolumens, seines Alters und nicht zuletzt und ganz besonders aufgrund der enormen Umweltbelastung eine permanente und umfangreiche Sanierungsbaustelle. Die notwendigen Sanierungsarbeiten werden ausschließlich von der Staatlichen Dombauhütte ausgeführt.
Ziel der Arbeit der Dombauhütte ist es, das Baudenkmal in seiner statischen und auch architektonisch-künstlerischen Substanz mit vertretbaren Mitteln zu erhalten.
Die Hütte nahm von Anfang an die Handwerkstechnik des Mittelalters wieder auf. Es werden - auch heute noch - dieselben Werkzeuge wie im Mittelalter verwendet.
Damit können die nach den Originalteilen zu rekonstruierenden Ersatzwerkstücke in der mittelalterlichen Formensprache und Oberflächenstruktur nach den Regeln der gotischen Baukunst neu geschaffen und eingebaut werden. Maschineneinsatz findet in der Regensburger Dombauhütte nicht statt. Die Erneuerung schadhafter Fassadenteile, das Auswechseln verwitterter Sandsteine gegen neue Kalksteine nimmt den Hauptanteil der Arbeitsleistung in Anspruch.

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