Startbild für die erste neue Folge der Hartbrandwichtel-Abenteuer im Leopoldblog:
Sieben auf einen Streich
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Uploaded on August 9, 2008
by Leopold |
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nib!pro says:
Leopold replies:
Pandarinepro says:
Leopold replies:
Pandarinepro replies:
;-)
Rasch2000pro says:
Murphys Reise um die Welt
Von Wiebke Ramm:
Da ist er wieder. Murphy, ein entführter Gartenzwerg, ist nach einer Reise um die Welt zu seiner Besitzerin zurückgekehrt. Nach sieben Monaten stand er wieder vor Eve Stuart-Kelsos Tür im westenglischen Gloucester – mit einem Fotoalbum und einer Entschuldigung. „Hallo!“, schrieb der Zwerg. „Zunächst schulde ich Ihnen eine Erklärung für meine lange Abwesenheit“, setzte er an: „Ein Zwergenleben besteht aus viel Zeit zum Nachdenken, und als mein Blick eines Sommermorgens über Ihren Garten schweifte, bekam ich Fernweh.“ Weiter las Stuart-Kelso: „Ich kam zu dem Schluss, dass es mehr gibt im Leben, als den täglichen Straßenverkehr zu beobachten und vorbeistreunende Katzen an einem urinieren zu lassen.“ Also machte sich Murphy daran, die Welt zu entdecken – ganz so, wie es ihm der Gartenzwerg aus dem Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ vorgemacht hatte. Zwölf Länder, drei Kontinente und „mehr Zeitzonen, als ich erinnern kann“, bereiste er – und dokumentierte jede Station mit dem Fotoapparat. Die 48 Bilder in dem Album zeigen ihn beim Bergsteigen in Neuseeland, beim Baden in Thailand, auf Tempeltour in Kambodscha und beim Motorradfahren. Der kleine Abenteurer erhielt Stempel von Einwanderungsbehörden aus Südafrika, Swasiland, Australien und Vietnam. Mit journalistischem, weniger poetischem Eifer enthüllte der britische „Daily Telegraph“ nun, wer hinter der Zwergenentführung steckte. Simon Randles, ein 22-jähriger Juraabsolvent, hatte sich Murphy als Kameraden für seine Weltreise ausgesucht, bevor er im Februar seinen Militärdienst beginnt. Gestern berichtete die Zeitung vom Zusammentreffen des Entführers mit Eve Stuart-Kelso. Übel nahm sie ihm seine Aktion nicht. Schlimmer noch: Sie hatte Murphy „total vergessen“. Bis er am vergangenen Donnerstag plötzlich wieder vor ihrer Tür stand. „Welch ein Schock!“, sagte sie. Als sie das Päckchen neben dem Zwerg entdeckt hatte, sei sie zuerst in Alarmstimmung gewesen. „Aber meine Neugierde hat letztendlich gesiegt.“ Randles versicherte ihr, dass der Zwerg ein hervorragender Reisebegleiter gewesen sei: „Er war ein großartiger Eisbrecher, durch ihn habe ich viele Freunde kennen gelernt.“ Schwierigkeiten gab es nur beim Zoll, wenn Murphy auf den Monitoren auftauchte. Und auch die britischen Behörden sehen das Ganze wenig romantisch. Die Polizei teilte pflichtbewusst mit, Murphys Verschwinden würde wie eine gewöhnliche Straftat behandelt. Ein juristischen Nachspiel droht dennoch wohl nicht. „Es ist eine liebenswerte Geschichte“, sagte Murphys Besitzerin zu Randles. „Sie haben mir eine Freude bereitet, an einem Tag, der miserabel zu werden drohte.“ Und auch, dass Murphy ein wenig lädiert zurückkehrte, nahm sie gelassen: „Das ist ja kein Wunder, wenn man bedenkt, was er alles erlebt hat.“
13.08.2008 / HAZ Seite 10 Ressort: WISP
Mona Lisa: Steckst Du da auch dahinter? - - - :-)
Pandarinepro replies:
Lodchjo says:
christel.kpro says: