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Posted on 06/02/2014


Photo taken on January 21, 2012



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Madeira, Im Hafen von Camara de Lobos. Stockfischproduktion. ©UdoSm

Madeira, Im Hafen von Camara de Lobos. Stockfischproduktion. ©UdoSm
Stockfisch und Klippfisch ist durch Trocknung haltbar gemachter Fisch – vor allem Kabeljau (Dorsch), auch Seelachs, Schellfisch und Leng, wobei bei beiden Varianten vorher die Köpfe und Eingeweide entfernt werden.

Beim Stockfisch werden die Fische paarweise an den Schwanzflossen zusammengebunden und auf Holzgestellen (Stockgestellen) zum Trocknen gehängt.

Beim Klippfisch werden die Fische zum Entwässern zusätzlich gesalzen. Nach dem Einsalzen werden sie zum Trocknen ausgebreitet, früher geschah das auf Felsklippen am Strand.

Stockfisch diente in früheren Zeiten der massenhaften Versorgung von Schiffsmannschaften und Soldatenheeren. Handel und Versorgung mit so konservierten Fischen beeinflussten in erheblichem Maß die Entdeckungen und die Weltpolitik der westlichen Welt.

Als die Eroberung Amerikas die Versorgung der Schiffsbesatzungen mit unverderblichen Lebensmitteln erforderlich machte, besann man sich auf die lange bekannte Tradition der Konservierung mit Salz. Luftgetrocknetes gesalzenes Fleisch ist in Form von Parma- oder Serrano-Schinken bis heute sehr beliebt. Neben Sauerkraut, das die Ausbreitung von Skorbut aufgrund von Vitaminmangel eindämmen sollte, war Stockfisch eines der am meisten verbreiteten Lebensmittel der damaligen Zeit.

Da für die Seefahrt sehr viel dieser Nahrungsmittel hergestellt wurden, fand der Stockfisch auch weite Verbreitung in den Mittelmeerländern auf dem Festland, wo Fisch wenig verbreitet war, da man ihn vorher nicht transportieren konnte. Stockfisch wurde in der Folge auch als Reiseproviant auf Pferden mitgeführt. Auf dem Widerrist des Pferdes wurde dafür ein Holzgestell ähnlich dem Ochsenjoch befestigt. Der Fisch durfte dabei nicht länger als das Stockmaß des Pferdes sein, was den Namen Stockfisch mitgeprägt hat.

Eine weitere Bedeutung kam dem Stockfisch als beliebte Fastenspeise im Mittelalter zu. Die Esskultur des Mittelalters war nachhaltig von der Verwendung dieses Fisches geprägt. Vor allem die inländische Bevölkerung fernab fischreicher Gewässer war stark am leicht konservierbaren Fisch interessiert. So nahm auch der Handel mit Stockfisch einen wichtigen Teil im Hansischen Handelsvolumen ein. Die Monopolrechte u. a. auf den Handel mit Stockfisch sicherten der Hansestadt Lübeck in ihrer mittelalterlichen Blütezeit im 14./15. Jahrhundert wirtschaftlichen Wohlstand.

Durch den starken Rückgang der Kabeljaubestände in den letzten Jahrzehnten ist der klassische Stockfisch heute relativ teuer geworden und hat somit seinen Ruf als Arme-Leute-Essen weitgehend verloren. (Wikipedia)

Les's Photography AKA aligeeach, Anke have particularly liked this photo


11 comments - The latest ones
Christine Boes-Schiller
Christine Boes-Schil…
wow..hier kommt die genaue Erklärung..hab's zu spät gesehen..

DANKE Udo für diese Dokumentation..
3 years ago.
©UdoSm
©UdoSm
Schaut etwas makaber aus von der Form - so aufgespannt - erinnert es etwas an Fledermäuse...
3 years ago.
Anke
Anke
Trockenfisch ist ja nicht so mein Ding - aber wenn der da so dermaßen gut durchlüftet steht: DEN würde ich gerne mal probieren!
3 years ago.
©UdoSm
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Mir ist Frischer auch lieber...
3 years ago.
©UdoSm
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Twice thanks Les.
3 years ago.
Gisela Plewe
Gisela Plewe
Schön trocken im Licht.
3 years ago.
©UdoSm
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Danke Gisela.
3 years ago.
I Holzi
I Holzi
Die werden richtig auf ein Gerüst gespannt. Man könnte sie bestimmt auch wie ein Drachen steigen lassen... ;-)
3 years ago.
©UdoSm
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;-))
3 years ago.
Gudrun
Gudrun
Na, das ist doch mal feiner Bacalao, gibt's dann zu Weihnachten:-)
2 years ago.
©UdoSm
©UdoSm
...und ganz ohne Duft... ;-))
2 years ago.