Danny Frank

Danny Frank

Posted on 04/13/2013


Photo taken on April 13, 2013



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Potsdam
„Refugee Protest March from Würzburg to Berlin“
rassistische Kampagne
Protestmarsch
Potsdam-Schlaatz
„Potsdam bekennt Farbe“
„Nationaldemokratische Partei Deutschlands“
Flüchtlingsproteste
Asylsuchende
Angriffe
Potsdam-Mittelmark
Neonazis
Kundgebung
NPD
Beelitz
Flüchtlinge
Teltow


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Potsdam: Protest gegen NPD-Kundgebung-18

Potsdam: Protest gegen NPD-Kundgebung-18
200 Menschen demonstrierten gegen NPD-Kundgebung / Polizei zeitweise völlig überfordert

Potsdam - Gegen eine Kundgebung des Kreisverbandes Havel-Nuthe der „Nationaldemokratischen Partei Deutschlands“ (NPD) demonstrierten circa 200 Menschen in Potsdam-Schlaatz. Dazu aufgerufen hatte das Bürgerbündnis „Potsdam bekennt Farbe“.

Der NPD-Kreisverband, der mit 15 Anhängern vor Ort war, hetzte dabei massiv gegen Flüchtlinge und schwörte dabei eine sogenannte „Asyllobby“ herauf.

Anlass für die rassistische Kampagne „Einmal Deutschland und zurück - Asyl ist kein Selbstbedienungsladen“ sind maßgeblich die Flüchtlingsproteste im letzten Jahr, 2012. Damals hatten Asylsuchende öffentlich mit einem „Refugee Protest March from Würzburg to Berlin“ ihre Rechte eingefordert - der Protestmarsch machte auch in Potsdam halt.

Wie immer, muss auch das Verhalten der Polizeibeamten kritisiert werden, die sich zeitweise völlig überfordert zeigte: Während Neonazis T-Shirts mit Bezug zum dritten Reich trugen, störten sich eben jene eingesetzten Beamten lieber daran, dass Pressevertreter nicht zu „nahe“ ans geschehen gelangen. Auch versuchte Angriffe von NPD-Kader auf Gegenprotestanten und Pressevertreter wurden dabei (bewusst) ignoriert.

Gegen 11:30 Uhr beendete die NPD ihre Kundgebung, die von der Bevölkerung weitestgehend unbemerkt blieb, und zog nach Beelitz und Teltow (Potsdam-Mittelmark) weiter.

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