Renate

Renate

Posted on 06/09/2013


Photo taken on June  9, 2013


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Hochwasser
Ferienwohnung


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Pirna 003

Pirna 003
Bei der Anmietung unserer Ferienwohnung wurde uns vom Vermieter sowie von den Anwohnern gesagt, dass die Elbe kein Hochwasser führen wird. Aber es kam alles ganz, ganz anders....

Foto von Hanny

Agnès, Evangrek63 have particularly liked this photo


Comments
Evangrek63
Evangrek63
ohhh
4 years ago.
Agnès
Agnès
Incroyables ces pluies!!!
4 years ago.
tauti48
tauti48
Es ist unglaublich, was hier passiert ist. Wieder eine "Jahrhundertflut" ( 1Jhdt = 11 Jahre).
Ich selbst bin in DD verschont geblieben. Aber die Elbe Stand im Rückstau des Lockwitzbaches bis ca. 50 m hinter unserem Haus. Schlimm, dass Euer Urlaub so gemein tatsächlich ins Wasser fiel. Heute gab es hier schon wieder unwetterartige Niederschläge.
VG Frieder
4 years ago.
Renate has replied to tauti48
Wir sind ja erst am Samstag, den 01.06. abends gegen 18 Uhr in unsere Ferienwohnung eingezogen. Da war die untere Zufahrtstraße vollkommen frei. Unsere Vermieter sagten uns, wir mögen nur die Autos am Bahnhof Obervogelgesang parken da ein leichtes Hochwasser für ein paar Stunden erwartet würde. Die Straße an der Elbe wäre dann leicht überspült. Nach 1 bis 2 Tagen wäre das Wasser wieder weg. Wir riefen Elbertinum an, dass wir angekommen seien. Mit ihm wollten wir uns mehrfach treffen, da wir gute Freunde sind. Wegen ihm sind wir ja überhaupt nach Pirna gefahren. Auch Albert (Elbertinum) sagte uns, dass kein Hochwasser angesagt sei. Er würde uns mit dem Auto abholen. Dazu kam es gar nicht mehr. Innerhalb von 36 Stunden stieg das Elbewasser auf diese Höhe, die du auf den Fotos siehst. Alle Anwohner wurden von der Feuerwehr gebeten, die Häuser zu verlassen, da ein Pegelstand von über 11 Meter erwartet würde. Gegen Nachmittag sollte der Strom abgeschaltet werden. Sowohl Elbertinum, die Nachbarschaft wie auch wir mußten die Häuser fluchtartig verlassen. Für uns bedeutete das, dass wir unser komplettes Reisegepäck für 5 Leute über den Bahndamm, durch Dornenhecken, überschwemmte hochgelegene Wiesen, vollkommen vermatschte Baustellen und über die Bahngleise schleppen mußten. Insgeamt sind wir die 2,5 km 6 mal hin und zurück gegangen, bis wir alles im Auto hatten. Wir brauchten dafür von 9.30 Uhr bis 15.15 Uhr. Wir 5 sahen aus wie die Wildschweine, bis an die Hüften klatschnass und total verschlammt.

Nach Hause konnten wir in diesem Zustand nicht. Daher haben wir uns 2 Ferienwohnungen angemietet, die wir als Flutopfer auch sofort bekommen haben. Unsere neue Wohnung war in Freital, die bis zum Morgen ebenfalls vom Hochwasser bedroht war. Georgs Wohnung, ein Einzimmerappartement, war von uns etwa 2 km weit entfernt.
4 years ago.