Michael

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Posted on 03/14/2013


Photo taken on April  9, 2010


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Vetter Kirchhoff (*1780; † 1844)

Vetter Kirchhoff (*1780; † 1844)
Jakob Friedrich Kirchhoff
Porträt in Öl

Er handelte als Makler mit Leinen, was ihm zu einem gewissen Vermögen verhalf. Verheiratet war er nie.
Wann und warum er zu der Bezeichnung "Vetter Kirchhoff" kam ist nicht bekannt. Vielleicht wegen seiner Körperfülle und seiner eleganten modischen Kleidung mit einem weißen Zylinder
Kirchhof war ein begnadeter Spaßmacher, über dessen Streiche sich viele Hamburger immer wieder köstlich amüsieren konnten. Er lebte eine Weile in der Nähe des Michels, wo auch Heinrich Heine eine zeitlang wohnte.
Am liebsten legte er sich mit den Nachtwächtern der Stadt an. Wenn ihn diese beispielsweise nach Hause begleiteten - da er angetrunken war - lud er sie auf dem Heinweg zum weiteren Trinken ein, mit der Folge, dass er sie, anstatt sie ihn, volltrunken auf dem Wachhäuschen ablieferte. Aber auch Zollbeamte, sein Schneider, Kutschenfahrer und sein Hauptmann bei der Bürgerwehr wurden Opfer seines Schabernaks. Dabei wäre er beinahe wegen Fahnenflucht hingerichtet worden.


Er gehörte zu den wenigen Hamburger Originalen, die nicht in Armut gestorben sind. Vetter Kirchhoff befand sich eher auf der Sonnenseite des Lebens. Er gehörte zur "Hamburger Gesellschaft"

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