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Spirit of Ecstasy knied (Radiator cap)

Spirit of Ecstasy knied (Radiator cap)
The spirit of Ecstasy, unveiled in 1934 and used in different models, such as the Phantom III, Wraith, Phantom IV, etc.
Photo: Reinhard Wolf

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Demetrius Chryssikos
Demetrius Chryssikos
Spirit of Ecstasy ist der Name der Kühlerfigur, die seit 1911 den Grill eines Rolls-Royce ziert.
Am 6. Februar 1911 wurde die erste Ausführung auf einen Rolls-Royce montiert. Es war zugleich die erste aus Metall gegossene Figur, die in England serienmäßig einer Automarke mitgegeben wurde. Geistiges Vorbild mag eine Statue der Göttin Nike von Samothrake gewesen sein. Die Figur zeigt eine Frau mit einem im Wind wehenden Kleid (und nicht – wie gelegentlich angenommen - eine Frau mit Flügeln). Schöpfer der ersten Figur war der Bildhauer Charles Robert Sykes. Als Modell stand ihm Eleanor Thornton, die Sekretärin und Geliebte des britischen Adligen John Walter Edward Douglas-Scott-Montagu, 2nd Baron Montagu of Beaulieu. Irrtümlicherweise wird die Rolls-Royce-Kühlerfigur heute mitunter „Emily“ genannt.
Auf Wunsch des Lord Montagu gestaltete Charles Sykes für dessen privaten Rolls-Royce eine Kühlerfigur, die der Künstler The Whisper („Das Flüstern“) nannte. Die Idee des Lords wurde populär und setzte sich durch. Lord Montagu vermittelte daraufhin Sykes den Auftrag von Rolls-Royce, eine Kühlerfigur zu gestalten. Wiederum stand Eleanor Thornton dafür Modell, und dementsprechend ähnelte das Ergebnis The Whisper sehr. Ursprünglich sollte die Figur Spirit of Speed („Geist der Geschwindigkeit“) heißen, aber dieser Name erschien Rolls-Royce als unenglische Prahlerei. Daher nannte man die Kühlerfigur Spirit of Ecstasy („Geist der Verzückung“).
Henry Royce selbst mochte Kühlerfiguren nicht. Sie waren in seinen Augen modischer Schnick-Schnack, der die Linien seiner Autos störte. Der Auftrag zur Gestaltung war vergeben worden, als er krankheitshalber nicht in der Firma war. An seinem persönlichen Rolls-Royce war normalerweise keine Kühlerfigur montiert.
Ende der 1920er Jahre waren die Aufbauten immer niedriger geworden. Rolls-Royce gab nun eine kniende Version der Figur in Auftrag, die wiederum Charles Sykes modellierte. Diese kniende Version störte das Sichtfeld des Fahrers nicht mehr so nachhaltig.
Die kniende Version wurde bis nach dem Zweiten Weltkrieg eingesetzt - beim Silver Wraith und als letztes Modell beim Silver Dawn. Dann wurde wieder die stehende Version verwendet, allerdings im Vergleich zum Original in verkleinerter Form.
Bis zum Jahre 1950 wurde jedes Exemplar mit dem Wachsausschmelzverfahren hergestellt, bei dem die Figur zuerst aus Wachs modelliert, dann mit einem hitzeverträglichen Mantel umgeben, der dann mit Metall ausgegossen wird. So ist jede Figur ein Unikat. Sykes pflegte auch in den ersten Jahren jedes Modell selbst zu signieren. Frühe Ausführungen haben daher hohen Sammlerwert. Da die Figur häufig von Dieben entwendet wurde, verschwindet sie bei neueren Modellen im Fahrzeugrahmen, wenn der Fahrbetrieb beendet ist. Als Sammelgegenstand kann sie auch einzeln erworben werden.
21 months ago.
Demetrius Chryssikos
Demetrius Chryssikos
A hood/bonnet ornament, radiator cap, motor mascot or car mascot is a specially crafted model which symbolizes a car company like a badge, located on the front center portion of the hood. It has been used as an adornment nearly since the inception of automobiles.
According to the author of A History of Cars written for youth, the first "hood ornament" was a sun-crested falcon (to bring good luck) mounted on Egyptian pharaoh Tutankhamun's chariot.
In the early years, automobiles had their radiator caps outside of the hood and on top of the grille which also served as an indicator of the temperature of the engine's coolant fluid.
The Boyce MotoMeter Company was issued a patent in 1912 for a radiator cap that incorporated a thermometer that was visible to the driver with a sensor that measured the heat of the water vapor, rather than the water itself. This became a useful gauge for the driver because many early engines did not have water pumps, but a circulation system based on the "thermo-syphon" principle as in the Ford Model T.
The "exposed radiator cap became a focal point for automobile personalization."
Hood ornaments were popular in the 1920s, 1930s, 1940s, and 1950s, with many automakers fitting them to their vehicles. Moreover, a healthy business was created in the supply of accessory mascots available to anyone who wanted to add a hood ornament or car mascot to their automobile. Most companies like Desmo and Smith's are now out of business with only Louis Lejeune Ltd. in England surviving. Sculptors such as Bazin, Paillet, Sykes, Renevey, and Lejeune all created finely detailed sculptures in miniature.
21 months ago.