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St. Marienkirche

St. Marienkirche
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Demetrius Chryssikos
Demetrius Chryssikos
Die evangelische Marienkirche (Kirchenkreis Berlin Stadtmitte) befindet sich an der Karl-Liebknecht-Straße am Fuße des Fernsehturmes im Berliner Ortsteil Mitte, in der Nähe des Alexanderplatzes. Sie ist die älteste noch sakral genutzte städtische Pfarrkirche Berlins, eines von ursprünglich sechs mittelalterlichen Kirchengebäuden in der historischen Mitte Berlins, im ehemals dicht bebauten Marienviertel.
Am 3. Januar 1292 wurde die Kirche erstmals urkundlich als Pfarrkirche erwähnt (‚ecclesia St. Marie virginis‘ = Kirche der heiligen Jungfrau Maria). Sie lag in der Berliner Neustadt am Neuen Markt – unweit der älteren altstädtischen Pfarrkirche St. Nicolai. Erbaut wurden die Grundmauern der Marienkirche im 13. Jahrhundert aus Feldsteinen, über denen eine Hallenkirche aus roten Ziegeln im Stil der märkischen Backsteingotik errichtet wurde. Der Turm besteht aus Rüdersdorfer Muschelkalk. Nach Brandschäden wurde der Turmaufbau von 1663 bis 1666 durch Michael Mathias Smids barock erneuert und 1789/1790 durch Carl Gotthard Langhans im neogotischen Stil umgestaltet.
Eine umfassende Restaurierung und Umgestaltung erfolgte von 1893 bis 1895 durch Hermann Blankenstein. Nach der Beseitigung der Kriegsschäden des Zweiten Weltkriegs erfolgte eine weitere Restaurierung in der DDR 1969/1970 im Zuge der vollendeten Neugestaltung des Alexanderplatzes und dessen Umfeldes. Zu dieser Zeit wurden u. a. die bis heute zu besichtigenden Eingangsportale aus räumlich getriebenem Kupfer durch den Berliner Kunstschmied und Metallbildhauer Achim Kühn neu geschaffen. In den Portalen künstlerisch eingearbeitet ist deutlich das Kreuzsymbol erkennbar.
22 months ago.