See also...


Authorizations, license

Visible by: Everyone
All rights reserved

321 visits

Maison de France

Maison de France
CINEMA PARIS - Institut français Berlin
Kurfürstendamm

Comments
Demetrius Chryssikos
Demetrius Chryssikos
Das Maison de France wurde 1950 als französisches Kulturzentrum in West-Berlin eröffnet. Als wichtige Etappe zur Begründung neuer deutsch-französischer Beziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg schuf Frankreich einen Ort des geistigen Austauschs und der politischen Verständigung. Als eines der ersten wiederhergestellten Gebäude nach dem Krieg stellt es ein bedeutendes Baudenkmal dar und wurde als 1000. Objekt in das Berliner Denkmalbuch aufgenommen.
3 years ago.
Demetrius Chryssikos
Demetrius Chryssikos
Das Gebäude Kurfürstendamm 211 entstand im Jahr 1897 als Wohn- und Geschäftshaus für den Rentier N. Knopf nach Plänen des Baumeisters Wilhelm Klopsch im historischen Stil. Im Jahr 1899 sind hier neun Mietparteien im Berliner Adressbuch verzeichnet.
Als Eigentümer ist „Rechtsanwalt J. Dzialosczynski, Rankestraße 24“, angegeben, der bis 1925 als Eigentümer (wenn auch in unterschiedlichen Schreibweisen) angegeben ist. 1926 sind als Eigentümer „L. Bernstein, Fabrikant“, und „A. Punitzer, Kaufmann, Rankestraße 5“ verzeichnet. Die neuen Eigentümer wurden gleich vor eine große Herausforderung gestellt, da das Dach und die Fassade schadhaft waren. Mit dem Umbau der Fassade wurde 1926 das renommierte Architekturbüro von Hans und Wassili Luckhardt und Alfons Anker beauftragt, die das Gebäude im Stil der Neuen Sachlichkeit umbauten. Dabei entfernten sie die Turmaufbauten, viele Mauervorsprünge und Gesimse und verbanden die Balkone mit durchlaufenden horizontalen Bändern. Das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss wurden zu Ladenlokalen mit vollverglasten Ladenportalen im Erdgeschoss umgebaut. Nicht zuletzt wurde dadurch die Montage von Leuchtreklame ermöglicht, durch die das Haus nun den Namen Haus Scharlachberg erhielt. Zur gleichen Zeit bauten die drei Architekten das Chrysler-Haus an der Ecke Kurfürstendamm/Knesebeckstraße um, wobei hier die Umgestaltung weitergehend war und sich nicht nur auf die Fassade beschränkte.
Zum Zeitpunkt des Umbaus wird im Adressbuch von 1927 ein Eigentümer „S. Benima (Ausland)“ genannt. Dieser hat das Haus nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten offensichtlich verkauft, als Eigentümer ist nun die Bayerische Vereinsbank eingetragen. Weiterhin taucht in diesem Jahr bis 1939 die „Standesgemeinschaft Berlin deutscher Apotheker“ als Mieter auf, die später zur „Deutsche Apothekerschaft, Reichsgeschäftsstelle“ wird. 1939 wird das „Finanzamt Teltow“ als Eigentümer genannt, und von 1940 bis 1943 das Reichsfinanzministerium. Es war somit Reichseigentum geworden. Als neuer Mieter taucht ab 1938 „Adler am Kurfürstendamm“ auf, ein Automobilgeschäft der Adlerwerke.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Haus bei Luftangriffen der Alliierten durch Brandbomben, insbesondere der Flügel in der Uhlandstraße, schwer beschädigt, sodass hier lediglich das Erdgeschoss, Teile der Obergeschosse und die Umfassungsmauern erhalten blieben.
3 years ago.
Demetrius Chryssikos
Demetrius Chryssikos
Nach Kriegsende beschlagnahmte die britische Militärregierung das Haus, das nun im britischen Sektor lag, um es als Bar, Cabaret und Hotel zu nutzen. 1948 überließ sie es der französischen Militärregierung für den Wiederaufbau und die Einrichtung eines Kulturzentrums, das im Zentrum West-Berlins entstehen sollte, da der französische Sektor nicht zentral genug gelegen war. Mit dem Umbau wurde der Architekt Hans Semrau beauftragt, der noch 1948 während der Berlin-Blockade die Planung und die notwendigen Abbruch- und Sicherungsarbeiten an der Ruine aufnahm. So konnte unmittelbar nach dem Ende der Blockade im Mai 1949 der Wiederaufbau beginnen.
3 years ago.
Demetrius Chryssikos
Demetrius Chryssikos
Vous restez à Berlin cet été ? Pas grave.
Pour vous dépayser, il suffit d’arpenter la capitale.
3 years ago.