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Böhmisch Rixdorf Anno 1755.

Böhmisch Rixdorf Anno 1755.
Erinnerungstafel
Berlin - Neukölln

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Demetrius Chryssikos
Demetrius Chryssikos
Böhmisch-Rixdorf, heute auch Böhmisches Dorf genannt, tschechisch Český Rixdorf, war eine kleine, im Jahr 1737 gegründete Gemeinde protestantischer Flüchtlinge aus Böhmen in Berlin. Zusammen mit dem benachbarten Deutsch-Rixdorf ging aus ihr der heutige Ortsteil Neukölln im gleichnamigen Bezirk hervor.
4 years ago.
Demetrius Chryssikos
Demetrius Chryssikos
Nach der Schlacht am Weißen Berg von 1620 kam es in Böhmen zu einer Rekatholisierung, die dazu führte, dass in den folgenden Jahrzehnten immer mehr Protestanten das Land verließen. 1722 entstand unweit des Sitzes von Nikolaus Ludwig von Zinzendorf in Berthelsdorf in der Oberlausitz die Gemeinde Herrnhut (tschechisch: Ochranov), etwas später eine andere in der Nähe von Potsdam (Nova Ves, heute Potsdam-Babelsberg). Ab 1737 siedelten sich die Flüchtlinge (350 im Jahr 1737) auf Anregung und Einladung von Friedrich Wilhelm I. auch auf dem Gebiet von Rixdorf an, wo sich bereits seit 1360 die Gemeinde Richardsdorp befand, die in Deutsch-Rixdorf und Böhmisch-Rixdorf geteilt wurde. Beide Gemeinden erhielten ihre eigene Verwaltung. Im Jahr 1805 hatte Böhmisch-Rixdorf 319 und Deutsch-Rixdorf 376 Einwohner.
4 years ago.