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Alexander Calder: Têtes et Queue, Stahl, 1965, Berlin

Alexander Calder: Têtes et Queue, Stahl, 1965, Berlin
Neue Nationalgalerie

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Demetrius Chryssikos
Demetrius Chryssikos
Alexander Calder stammt aus einer bedeutenden Bildhauerfamilie. Sein Großvater Alexander Milne Calder gestaltete die 250 Figuren der City Hall von Philadelphia und auch sein Vater, Alexander Stirling Calder, war ein bekannter Bildhauer. Alexander Calder begann seine künstlerische Arbeit als Autodidakt, indem er neben seiner Berufstätigkeit, unter anderem als Schiffsheizer, Landschaften malte. Von 1915 bis 1919 absolvierte Calder ein Ingenieurstudium am Stevens Institute of Technology in Hoboken, New Jersey, bevor er von 1923 bis 1926 Zeichen– und Malkurse an der Art Students League in New York belegte und von 1924 bis 1926 als Zeichner bei der National Police Gazette sein Geld verdiente.
1926 bis 1927 hielt sich Calder in Paris auf, wo seine erste Holzskulptur entstand. Ab 1927 entstand in dem von ihm mitbewohnten Atelier von Arno Breker sein erstes bewegliches Spielzeug und 1929 seine ersten beweglichen Drahtkonstruktionen, „sowie der berühmte Zirkus, eine aus verschiedenen Materialien erstellte Spielzeugmanege voller Draht–Akrobaten, mit denen Calder ganze Aufführungen für Freunde gestaltete.
Alexander Calder zählt zu den Hauptvertretern der kinetischen Plastik. Von dem lebenslangen und konstruktiven künstlerischen Austausch mit seinem Freund Joan Miró zeugen zahlreiche Querverweise in den Werken der beiden Künstler.
Alexander Calder war Teilnehmer der documenta 1 (1955), der documenta II (1959) und der documenta III im Jahr 1964 in Kassel.
1975 gestaltete er einen Rennwagen für BMW, das erste BMW Art Car.
4 years ago.