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Tour F - "Mutter-Kind-Bunker" (Gasometer)

Tour F - "Mutter-Kind-Bunker" (Gasometer)
Berliner Unterwelten e.V.
Fichtestraße
Berlin

Kaunos, Armando Taborda, Adam * have particularly liked this photo


Comments
Demetrius Chryssikos
Demetrius Chryssikos
Der Fichtebunker ist der älteste und einzige erhaltene Steingasometer in Berlin. Der denkmalgeschützte Gasbehälter aus dem Jahr 1874 ist ein Werk des Bauingenieurs und Geheimen Baurats Johann Wilhelm Schwedler. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Luftschutzbunker. Im September 2006 verkaufte der Liegenschaftsfonds des Landes Berlin das Gebäude an private Investoren, die den gelben Backsteinbau bis zum Frühjahr 2010 zu einem Wohnensemble mit exklusiven Eigentumswohnungen umbauen ließen.
Der Fichtebunker liegt zwischen der namensgebenden Fichtestraße und der Körtestraße im ehemaligen Kreuzberger Offiziersviertel, das rund zwanzig Jahre nach dem Gasometerbau mit repräsentativen, heute teils denkmalgeschützten Mietshäusern im Jugendstil nordöstlich des Südsterns entstand.
5 years ago.
Demetrius Chryssikos
Demetrius Chryssikos
Seit 1990 stand der Bunker leer, war nicht zugänglich und konnte lediglich bei speziellen Führungen besichtigt werden. Im September 2006 verkaufte der Liegenschaftsfonds des Landes Berlin den Rundbau mit rund 8000 Quadratmetern Fläche an die Projektentwicklung speicherWerk Wohnbau GmbH. Die Investoren bauten unter der Stahlkuppel auf der obersten Bunkerdecke zwölf hochwertig ausgestattete Eigentumswohnungen . Auf dem Gelände um den Bunker werden zwölf weitere hochwertige Eigentumswohnungen mit offenen Grundrissen, sogenannte „Loftwohnungen“, entstehen.
5 years ago.
Demetrius Chryssikos
Demetrius Chryssikos
Nach der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf Elektrizität wurde der Gasometer 1922 stillgelegt und stand bis 1940 leer. Ende 1940 wurde das Bauwerk durch den Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt (GBI) Fritz Todt zum Luftschutzbunker mit sechs Ebenen umgebaut. Innenwände und Decken wurden mit bis zu drei Meter dickem Stahlbeton verstärkt. Die Ausführung lag bei der Siemens-Bauunion, die überwiegend Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter einsetzte. Ursprünglich für 6.000 Schutzsuchende ausgelegt, nahmen die rund 750 Einzelräume bei einem Fliegerangriff im Februar 1945 rund 30.000 Menschen auf. Trotz erheblichen Beschusses überstand der Großbunker den Krieg weitgehend unbeschädigt.
Nach dem Krieg diente der ehemalige Gasometer zunächst als Altenheim, dann als Jugendarrestanstalt und anschließend als Obdachlosenasyl, das Kammern für 2,50 Mark pro Nacht an Bedürftige vermietete. Nach der Schließung der Notunterkunft aus hygienischen Gründen im Jahr 1963 nutzte die Stadt das Bauwerk bis 1988 zur Lagerung eines Teils der Senatsreserve.
5 years ago.
Armando Taborda
Armando Taborda
From gasometer to private joint ownership. An interesting cycle of life!
5 years ago.
Demetrius Chryssikos has replied to Armando Taborda
That´s life....
5 years ago.