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Eule (Strix varia)

Eule (Strix varia)
Chouette

Die Eule gilt auch als Vogel der Weisheit; als solcher ist der Steinkauz das Begleittier der Göttin Athene. Zu diesem Ruf haben sicherlich das menschenähnliche Aussehen der Eule und der starre, ruhige Blick ihrer Augen beigetragen. Im alten Athen gab es einst so viele Eulenbilder und -statuen zu Ehren der Athene – auch auf den in gewaltigen Stückzahlen in Umlauf gebrachten silbernen Tetradrachmen befand sich eine Eule –, dass der Spruch „Eulen nach Athen tragen“ als Synonym für eine überflüssige Handlung entstand. Das Bild einer Eule befindet sich auf der Rückseite der griechischen 1-Euro-Münzen.

Tempelhof-Berlin
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Renate, Georg, Claudette have particularly liked this photo


Comments
 Georg
Georg
Klasse
9 years ago.
Demetrius Chryssikos club
has replied to Georg
Danke Georg !!!!
9 years ago.
 Demetrius Chryssikos
Demetrius Chryssikos club
...γλαῦκας εἰς Ἀθῆνας κομίζειν, γλαῦκ' Ἀθῆναζε ἡγείσθαι.
( Ὄρνιθες, Aristophanes, 414 BCE)
9 years ago.
 Demetrius Chryssikos
Demetrius Chryssikos club
Der Franckepark liegt im Berliner Ortsteil Tempelhof zwischen Albrechtstraße und Theodor-Francke-Straße. Er ist nach dem Kaufmann Theodor Francke (1830–1896) benannt. Der Park ist Teil einer Kette von Parkanlagen, die zusammen mit dem Bosepark, dem Alten Park sowie dem Lehnepark ein Naherholungsgebiet in Tempelhof bilden.
Francke besaß in der Nähe eine Bleiche für Elfenbein. Da er Platz für das Material benötigte, wurde die Fläche zum Lager ausgebaut. Im Jahr 1875 gestaltete Jonathan Kaehler im Auftrag der Familie Francke das Gelände als Privatpark um, unter anderem entstand ein Rodelhügel. Franckes Erben verschenkten den Park 1924 an die Gemeinde Tempelhof, die eine Neugestaltung vornahm. Unter Rudolf Fischer wurden in den Jahren 1925–1928 Areale mit landschaftlichem Charakter, ein Rosengarten, sowie ein Damwildgehege angelegt. Fischer ließ darüber hinaus noch eine Tanzfläche, ein Parkcafé, eine Fasanerie und ein Vogelhaus errichten. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Grünanlage weitestgehend zerstört. So ließ das Bezirksamt Tempelhof den Park 1954/1955 neu herstellen.
Der Rosengarten, wie auch das Damwildgehege sind erhalten. Beim Betreten des Parks von der Theodor-Francke-Straße war unvermittelt die Bronze-Skulptur einer Eule zu sehen, die „die Scheinwerferlichter der in der Sackgasse wendenden Wagen nachts schon mal mit großen Augen gespenstisch reflektiert.“ Im Jahr 1930 stand hier die Plastik eines Ziegenböckchens als Brunnenfigur, die 1942 eingeschmolzen wurde. Die Eule von Egon Stolterfoht war ein Provisorium von 1964. Seit dem 13. April 2013 ist die Eule verschwunden, vermutlich von Metalldieben gestohlen. An ihrer Stelle steht jetzt zur Erinnerung eine etwa 40 cm hohe Nachbildung aus Holz auf dem Sockel.
Am Hang gibt es einen offenen mit Pflanzen bewachsenen Pavillon, in dessen Mitte die Skulptur Sitzender Knabe auf einem Feldsteinpostament platziert ist. Im Halbrund sind Sitzbänke angeordnet.
Markant ist die tiefe Senke, die den Park prägt. Dort befand sich bis 1906 als Krummer Pfuhl einer der Toteis-Teiche, die noch heute Tempelhof bereichern. Vor 1860 konnte man hier noch für ein Eintrittsgeld baden. Dann sank der Grundwasserspiegel durch den Bau des Teltowkanals und die Senke fiel weitgehend trocken, bis auf einen kleinen Tümpel innerhalb des Wildgeheges, das flächenhafte Naturdenkmal Francketeich. Seit 1954 ist die Senke Teil des Geheges.
Der Park ist bei Läufern beliebt, da er drei unterschiedliche Laufstrecken mit kleinen Steigungen anbietet.
Ein barrierefreier Zugang ist über die Zugänge Tempelhofer Rathaus (Kleingartenkolonie Feldblume), Götzstraße (über den Schwarzen Weg) und die Albrechtstraße möglich.
2 years ago.

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