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Villa Schöningen

Villa Schöningen
Museum

Die Villa Schöningen ist ein historisches Wohngebäude im Potsdamer Stadtteil Berliner Vorstadt, Berliner Straße 86, an der Ecke Berliner Straße und Schwanenallee, wenige Meter westlich von der Glienicker Brücke entfernt.
Im Auftrag des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. entwarf Ludwig Persius 1843 für Kurd Wolfgang von Schöning, dem Hofmarschall des Prinzen Carl von Preußen, ein Haus im italienischen Villenstil. Im selben Jahr erfolgte auch die Namensgebung nach der östlich von Braunschweig gelegenen Stadt Schöningen, dem Herkunftsort der Familie von Schöning.

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Comments
Demetrius Chryssikos
Demetrius Chryssikos
Nach mehreren Besitzerwechseln und zunehmender Verwahrlosung nach 1945 wurde das Gebäude denkmalgerecht saniert und im November 2009 ein Museum eröffnet, das in einer Dauerausstellung die Geschichte des Ortes sowie Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst zeigt. Seit 1977 ist die Villa Schöningen Baudenkmal und in der Denkmalschutzliste des Landes Brandenburg aufgenommen worden sowie Teil der als Weltkulturerbe unter Schutz gestellten Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft.
6 years ago.
Demetrius Chryssikos
Demetrius Chryssikos
Die Rote Armee beschlagte die nahezu unbeschädigte Villa 1945, um ein Lazarett für verwundete sowjetische Soldaten einzurichten. Dem Militär folgte 1950 der Freie Deutsche Gewerkschaftsbund (FDGB), der im Parterre für kurze Zeit Büroräume und im Obergeschoss ein Kinderwochenheim einrichtete, das nach Auszug der Gewerkschaft auch die unteren Räume bezog. Als 1961 die Berliner Mauer gebaut wurde, führte ein Teilstück der befestigten Grenzanlage die Schwanenallee entlang.
6 years ago.