Diese Säulenreste waren ehemals verbaut im Portal des Eisenhüttengebäudes der Rothehütte in Königshütte. Diese Architekturteile wurden nach englischem Muster in Gußeisen unter der Federführung der Techniker aus Clausthal vom Königreich Hannover gebaut. Die Hütte fasste die älteren kleinen Schmelzen in diesem Gebiet zusammen und enthielt u.A. zwei Hochöfen die bis 1925 betrieben wurden.
Welchen ständigen Entwicklungen die Herstellung von Eisen bis 1827 genommen hat mag aus den einzelnen technischen Lösungen der historischen Öfen erahnt werden:
Bevor die Rothehütte wirtschaftlich Eisen herstellte, gab es in Mandelolz, einem Ort in der Nachbarschaft, einen "Schwarzblech Herd". Davor im Jahre 1612 errichtete der Pfandbesitzer des Amtes, ein Herr von Münchhausen, einen Brennofen nach "Steierscher Art". Geht man die Geschichte noch weiter zurück so wurden sogenannte "Blauöfen" gebaut. Bei regionaler Hüttentechnik aus der Zeit noch weiter zurück mag die Internetseite noch etwas weiter helfen (nicht von diesem Tal) : http://www.harzarchaeologie.de
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich ein Werk des Unternehmens Olsberg. Es bietet heute Industriekunden Serienguss- und Handformteile aus Grau- und Sphäroguss an. Hier ist aus der geschichtlichen Entwicklung heraus eine moderne Gießerei entstanden.
Betrachtet man die heutige Weltwirtschaftskrise so stellt man fest dass nicht unbedingt die größten Hütten dem Wettbewerb standhalten, um nur den Aspekt der Größe zu nennen.
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yety says:
aktion1pro replies:
Ich habe noch die Information einer weiteren Schautafel im Text oben einbezogen.