ach das ist ok, ich habe an meinem Bild auch ziemlich viel mit Photoshop verändert und wollte die Graffiti ja eher aus dem Blickfeld haben... mir war mehr nach der foto/song-Komposition...
Interessant finde ich wie ein und das selbe Motiv jeder anders aufnimmt, weil es so schön zeigt das jeder Mensch einen anderen Blickwinkel auf die Welt hat und wie er sich auf die Welt bezieht. Und dieses Wissen ist so hilfreich einander besser zu verstehen.
das stimmt. und deshalb ist es so toll, wenn Leo fisheye und ich gemeinsam losziehen und abends an den rechnern feststellen, dass wir manchmal ein und dasselbe sujet fast gleich aufgenommen haben und dann wieder etwas vollkommen anders gesehen und geknipst haben.. ist wirklich spannend, gemeinsam auf fotojagd zu gehen.
das ist ein beispiel für die unwirtlichkeit städtischer architektur: bloß schnell irgendwo hinkommen, wegkommen und/oder drüberhinwegkommen. „fahrn, fahrn, fahrn auf der autobahn“. sowas ist – im wörtlichen wie im übertragenen sinne – aber meist nur wahrnehmbar, wenn man anhält und aussteigt; um dann erstaunt festzustellen, daß es trotz aller proklamierten geradlinigkeit und effizienz in wirklichkeit ein karussell war, auf dem man glaubte voranzukommen. nicht umsonst sind diese beiden fotos von varin und von mir aus fußgänger- beziehungsweise aus fahrradfahrerperspektive aufgenommen. ;^)
für mich ist autobahn wie eine riesige fleischwunde in der landschaft. die autos sind die maden. brückenpfeiler sind die letzte station der zivilisierten menschheit. aber nicht alle zivilisten sitzen in bussen. viele benutzen eine wagen, der sie schnell an orte bringt, die sie nicht kennen und von denen sie als fremde wieder abfahren. ;-)
oofa … stimmt. ich hör’s mir grad volle pulle an. jetzt glauben meine nachbarn bestimmt wieder, ich würde versuchen aufm klo essen zu kochen und dabei telefonieren. aber egal. wen schert’s, was die nachbarn denken? geiles zeuch! ist mir aber noch zu rhythmisch. noch weniger „funkyness“ wäre noch besser. auf so ähnliche art und weise wollte ich schon immer mal ‘nen saal leerspielen. aber was die publikumsreaktionen im video angeht habe ich so meine zweifel, daß mir das jemals gelingen wird … }%^)
Hehehehe... nettes Bild. So genial. Nackt im Schottenrock oder im Lederschurz mit Totenkopf? Aber Scheiss auf die Nachbarn! Meine würden zum Glück mittanzen... [die ersten Nachbarn die das überhaupt tun würden...]
Es gibt so Blitze die treffen nur ab und zu. Aber Lightning Bolt haben die Trefferquote sehr angehoben. Die sind scheinbar völlig ausser der Reihe und ohne Konzept. Was mir sehr gefällt...
ich koche nie nackt aufm klo, nie. is mir echt zu gefährlich. ich trage dabei immer mindestens schutzhelm, schutzbrille, ellbogenschoner und ein mobiltefon. und was die trefferquote angeht: das album halo von azonic könnte ein kandidat sein, produziert von bill laswell … (nein, diesmal wirklich ausnahmsweise ohne buckethead). };^)
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frank edited this comment 5 weeks ago.
Aber ich muss Dir empfehlen (Dich bitten) mal ne Fotoserie kochend aufm Klo zu machen. Könnte der Oberknaller werden. Allein die Vorstellung mit Ellbogenschonern aufm Klo... ich (und auch andere) würde(n) s(m)ich wegschmeissen.
ad 2): wieso? die beschreibung allein scheint doch bereits vollkommen auszureichen, um deine phantasie anzukurbeln. glaub mir: das ist weit weniger enttäuschend als ein um der unterhaltung willen gestelltes albernes foto zu konsumieren. nicht etwa im sinne von „du sollst dir kein bildnis machen“ als vielmehr im sinne von „mach dir doch selbst eins!“. das ist dann auch garantiert nicht zum „wegschmeißen“. }%^D
ein weiterer kandidat um zarte öhrchen zu verkokeln ist übrigens ein teil des solowerks von vernon reid (bekanntgeworden durch living color). album-tip: “GTR OBLQ” (“guitar oblique”) mit elliott sharp und david thorn. drei e-gitarristen, experimentelles zeug. ist für meinen geschmack aber etwas zu sehr vom rhythmus von drum machines betont. darüberhinaus abstrakte tonfindung meist jenseits von gegniedel (buckethead ist mir manchmal bereits zu gniedelig, will sagen: er folgt gängigen tapping-und „virtuositäts“-mustern und ist darin ohne zweifel saugut, aber im tonalen sinne wenig innovativ.)
Ja, das Gegniedel geht mir irgendwann auch total auf die Nerven. Er ist wirklich gut in dem was er macht. Das stimmt. Bin da immer begeistert. Aber einmal in 6 Monaten reicht das dann auch wieder.
Ich kann sowieso nix mit dem Aneinandereihen von gigantischem Können anfangen. Egal bei welchem Instrument oder Soloeinlage...
Nicht das ich es besser könnte. Auf keinen Fall. Niemals. Aber da springt bei mir einfach kein Funken rüber...
“GTR OBLQ” ... sehr interessant ... Musik ist ein Fass ohne Boden ... wie mein Konto ... Mist. Danke fürs Zeigen.
Varinpro says:
Emmi says:
frankpro replies:
– und sogar noch viel mehr davon! ;^)
frank edited this comment 5 weeks ago.
Emmi replies:
Varinpro replies:
Interessant finde ich wie ein und das selbe Motiv jeder anders aufnimmt, weil es so schön zeigt das jeder Mensch einen anderen Blickwinkel auf die Welt hat und wie er sich auf die Welt bezieht. Und dieses Wissen ist so hilfreich einander besser zu verstehen.
Emmi replies:
frankpro replies:
diejacquipro says:
frankpro replies:
diejacquipro replies:
frankpro replies:
diejacquipro replies:
Dink says:
http://www.lastfm.de/music/Lightning+Bolt/_/Dracula+Mountain?autostart
frankpro replies:
Dink replies:
frankpro replies:
Dink replies:
Es gibt so Blitze die treffen nur ab und zu. Aber Lightning Bolt haben die Trefferquote sehr angehoben. Die sind scheinbar völlig ausser der Reihe und ohne Konzept. Was mir sehr gefällt...
frankpro replies:
frank edited this comment 5 weeks ago.
Dink replies:
OK. Hör ich mal rein...
Aber ich muss Dir empfehlen (Dich bitten) mal ne Fotoserie kochend aufm Klo zu machen. Könnte der Oberknaller werden. Allein die Vorstellung mit Ellbogenschonern aufm Klo... ich (und auch andere) würde(n) s(m)ich wegschmeissen.
frankpro replies:
Dink replies:
Filmmusik. Ganz grossartig...
Grüße von Jackie O. Motherfucker.
frankpro replies:
ein weiterer kandidat um zarte öhrchen zu verkokeln ist übrigens ein teil des solowerks von vernon reid (bekanntgeworden durch living color). album-tip: “GTR OBLQ” (“guitar oblique”) mit elliott sharp und david thorn. drei e-gitarristen, experimentelles zeug. ist für meinen geschmack aber etwas zu sehr vom rhythmus von drum machines betont. darüberhinaus abstrakte tonfindung meist jenseits von gegniedel (buckethead ist mir manchmal bereits zu gniedelig, will sagen: er folgt gängigen tapping-und „virtuositäts“-mustern und ist darin ohne zweifel saugut, aber im tonalen sinne wenig innovativ.)
pleasure fo’ yer ears, MF. };^)
Dink replies:
Ich kann sowieso nix mit dem Aneinandereihen von gigantischem Können anfangen. Egal bei welchem Instrument oder Soloeinlage...
Nicht das ich es besser könnte. Auf keinen Fall. Niemals. Aber da springt bei mir einfach kein Funken rüber...
“GTR OBLQ” ... sehr interessant ... Musik ist ein Fass ohne Boden ... wie mein Konto ... Mist. Danke fürs Zeigen.
frankpro says:
Dink replies: