ich hab ja nie bei versandhäusern bestellt. versandhauskataloge verbinde ich immer nur mit meiner kindheit. aus den abgelaufenen dingern konnte man so schön was ausschneiden ... und außerdem hingen sie immer im plumpsklo. :-))
Ich hab auch so gut wie nie bestellt, aber immer den Katalog zuhause gehabt. Man konnte ja dann das, was man wollte, im Kaufhaus holen.
Zum Ausschneiden hab ich ihn auch gerne benutzt ;-)
Und über die Seiten mit den Männerunterhosen konnte man so gut lästern.
jetzt wo ihr darüber schreibt, fallen mir auch begegnungen mit dem katalog ein. ich fand die technischen sachen spannend und mochte die pappseite mit den ausgestanzten löchern, die zur bestimmung der fingerdicke für den ringkauf dienen sollte ....
Genau, und es gab auch eine Seite mit Fußumrissen für die Bestimmung der Schuhgröße.
Ein kleines kindliches Highlight waren für mich die Sonderhefte mit fadenweise aufgeklebten Garn- und Wollproben.
zu zeiten, als die mauer noch stand war das blättern in einem quellekatalog wie eine reise in eine ferne, unbekannte welt. wenn man hätte was aussuchen dürfen...
später dann erfuhren wir, dass viele der dort angebotenen sachen sogar auf "unserer" seite der grenze hergestellt wurden, wo man sie aber auch nicht für alles geld der welt hätte kaufen können...
Als Kind habe ich mich immer gefragt, ob diese kleinen Mini-Massagestäbe, mit denen sich die Dame im Katalog so dezent den Rücken massierte, wirklich eine richtige Massage ersetzen können. Hab' mich immer gefragt, wer so einen Müll kauft.
Ein Ossikind überforderte die Seite noch mehr. Und Oma, die durch den im Westen lebenden Sohn im Besitz der Schwarte war, zeigte sich nicht sehr auskunftsfreudig.
Vom Genex-Katalog hab ich noch nie gehört. Ist ja eine echt interessante Geschichte. Verstehe ich das richtig, dass der Katalog im Westen zu haben war, damit die Westler dann daraus Ware für die armen Brüder und Schwestern im Osten bestellen? Oder hatten den die DDR-Bürger zuhause und legten ihn den Westbesuchern vor, die dann an Ort und Stelle bestellten?
die Kataloge sind Teil der Kindheitserinnerungen; irgendwie waren die eine Art Enzyklopädie der Warenwunderwelt - auch für Westkinder. So viele Geschäfte, deren Sortiment da versammelt war, kannte ich selbst als Großstadtkind nicht.
Meine Mutter hat nur selten bestellt, so fand ich es immer besonders spannend, wenn ein Paket ankam. Insbesondere, wenn ich mir selbst etwas aussuchen durfte.
Es werden noch viele viele den Katalogen nachweinen, auch wenn sie angeblich ein Anachronismus sind bzw. waren. Komisch, es gibt ja auch einen jährlichen IKEA-Katalog, und auf den freut man sich auch irgendwie, also ich jedenfalls.
Meinen letzten Quelle-Katalog werde ich auf alle Fälle in Ehren halten. Und meine beiden Fundstücke von 1978.
Grundig, AEG... und jetzt auch noch diese 'Institution'..... tja.... wahrscheinlich wird die Rest -'Quelle' ein weiteres Opfer von hyperventilierenden BWLern :{} .. persönlich bedaure ich hauptsächlich dass ich mir keinen einzigen Katalog aufgehoben hab...:[]
Naja, ich selber hab die Kataloge immer weggeschmissen. Ich hab nur zwei ältere aus den 70er Jahren, und jetzt den letzten, den ich mir auch aufheben werde. Schade irgendwie. Aber zum systematischen Aufheben waren sie einfach zu groß und schwer und platzraubend.
Hyperventilierende BWLer, nein, eher aalglatte schleimige Abwickler, die es schaffen, eine Stunde lang viel zu reden und nichts zu sagen. Heute erlebt.
Mona Lisa says:
ich hab ja nie bei versandhäusern bestellt. versandhauskataloge verbinde ich immer nur mit meiner kindheit. aus den abgelaufenen dingern konnte man so schön was ausschneiden ... und außerdem hingen sie immer im plumpsklo. :-))
helimars replies:
Zum Ausschneiden hab ich ihn auch gerne benutzt ;-)
Und über die Seiten mit den Männerunterhosen konnte man so gut lästern.
thoduepro replies:
Pandarinepro replies:
Und Mona: Im Plumpsklo hatten wir die Tageszeitung, die war wesentlich saugfaehiger! ;-D
helimars replies:
helimars replies:
Ein kleines kindliches Highlight waren für mich die Sonderhefte mit fadenweise aufgeklebten Garn- und Wollproben.
thoduepro replies:
Rosi`sEyespro says:
helimars replies:
aidan007 says:
aidan007 says:
helimars replies:
Berny27pro says:
helimars replies:
(Quellen sind bestimmt viel wichtiger als Quelle.)
*Reinhard*pro replies:
gin_ablepro says:
später dann erfuhren wir, dass viele der dort angebotenen sachen sogar auf "unserer" seite der grenze hergestellt wurden, wo man sie aber auch nicht für alles geld der welt hätte kaufen können...
schon verrückt!
helimars replies:
pehei says:
helimars replies:
mesipluspro replies:
mesipluspro says:
helimars replies:
widdersonpro says:
Meine Mutter hat nur selten bestellt, so fand ich es immer besonders spannend, wenn ein Paket ankam. Insbesondere, wenn ich mir selbst etwas aussuchen durfte.
helimars replies:
Meinen letzten Quelle-Katalog werde ich auf alle Fälle in Ehren halten. Und meine beiden Fundstücke von 1978.
widdersonpro replies:
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/5304/besteller_bestseller.html
helimars replies:
Es geht also schon los mit der Nostalgie!
fugopro says:
helimars replies:
rollinger says:
Ich habe Quelle immer gehasst als Kind. Das Spielzeug von denen war immer Schrott.
helimars replies:
Loop says:
helimars replies:
Hyperventilierende BWLer, nein, eher aalglatte schleimige Abwickler, die es schaffen, eine Stunde lang viel zu reden und nichts zu sagen. Heute erlebt.
Und hallo auch!