Die Anfänge der Burg Lukov, die am Fuß der Hostýn-Berge steht, fallen ins erste Viertel des 13. Jahrhunderts und an deren Erbauung war die Bauhütte beteiligt, die auch das Kloster in Velehrad erbaut hat. Die Burg zählte zu den königlichen Landesfesten, die von Kaiser Karl IV., als er noch Markgraf war, als Pfand eingelöst werden musste. Sie ist jedoch nicht ewig im Besitz des Königs geblieben. In deren Besitz haben etliche adlige Familien einander abgelöst, unter denen die Sternberg und Kunštát am meisten herausragten. Sie wurde auch von Albrecht von Wallenstein (Waldstein) aufgrund seiner günstigen Heirat erworben. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde sie zum Zentrum der walachischen Aufstände gegen den Kaiser. Später verlor die Burg an Militärbedeutung und seit 1804 wird sie nur als Ruine erwähnt.
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