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Gallusanlage Frankfurt

Gallusanlage Frankfurt 

Der Fürstenhof, früher Hotel Fürstenhof-Esplanade, ist ein im Jahr 1902 erbautes neobarockes Gebäude in Frankfurt am Main. Es hat eine Nutzfläche von rund 18.450 Quadratmetern und liegt im Bahnhofsviertel zwischen Münchener Straße, Gallusanlage und Kaiserstraße. Das Gebäude, das 1992 durch den Immobilieninvestor Jürgen Schneider erneuert wurde, ist langfristig an die Commerzbank vermietet. Seit 1994 hatte es die Dresdner Bank, die im Mai 2009 auf die Commerzbank verschmolzen wurde, als Stammhaus für ihr Privatkundengeschäft genutzt.
1901 beauftragte der Schweizer Hotelier Wilhelm Eduard Drucker den Architekten Oskar Heußner mit dem Bau eines Luxushotels mit 120 Zimmern. Auf dem Grundstück an der Ecke Kronprinzenstraße (heute Münchener Straße) und Gallusanlage stand zuvor der südliche Flügel des 1848 eröffneten Main-Neckar-Bahnhofes. Nach der Inbetriebnahme des Hauptbahnhofes 1888 entstand auf dem ehemaligen Gleisvorfeld der Frankfurter Westbahnhöfe das gründerzeitliche Bahnhofsviertel. Das Hotel Fürstenhof gehörte zu den letzten und nach dem Urteil des Stadtkonservators Heinz Schomann pompösesten Neubauten im Bahnhofsviertel. Er entstand gleichzeitig mit dem gegenüberliegenden Schauspielhaus
Noch vor der Fertigstellung des Hotels übernahm der Restaurateur des Palmengartens, Louis Bolle-Ritz, den Neubau, der am 10. Juli 1902 feierlich eröffnet wurde. Zur Gallusanlage hin wies der fünfgeschossige neobarocke Bau aus weißem fränkischen Sandstein einen durchlaufenden, von zwei paar Säulen gerahmten Mittelrisalit auf, der von einem Segmentgiebel mit Akroterien abgeschlossen wurde. Die Eckbauten zur Münchener Straße und zur Kaiserstraße waren von Kuppeln gekrönt.
Im Inneren des Hotels führte eine sechs Meter breite Marmortreppe bis in den fünften Stock hinauf. Der als Wagenauffahrt dienende Vorgarten wurde später zu einem Terrassenrestaurant umgestaltet.
Alle Zimmer waren mit Telefon und elektrischen Uhrenanlagen ausgerichtet. Besonders hatte man auf den Brandschutz wertgelegt, so besaßen alle Zimmer Doppeltüren und feuersichere Wände. Das Gebäude war durchgehend in Stahl und Eisenbeton errichtet.
Schon 1910 wurde der Hotelbetrieb wieder eingestellt. Das Haus beherbergte in diesen Jahren zwar zahlreiche hochrangige Gäste, doch blieb der wirtschaftliche Erfolg aus. Zum einen lag das Hotel relativ weit vom Hauptbahnhof entfernt, wo sich mehrere andere Luxushotels befanden, zum anderen stellte die Lage am Rande der Innenstadt einen Nachteil gegenüber traditionellen Häusern wie dem Frankfurter Hof dar. Die Frankfurter führten das Ende des Hotels jedoch nicht darauf zurück, sondern auf einen Besuch des Schahs von Persien im Frühjahr 1910. Als dieser zur Kur in Bad Homburg vor der Höhe weilte, wollte er sich Ritters Parkhotel nicht mit dem Prinzen von Wales teilen. Deshalb veranstaltete er seine Empfänge im Hotel Fürstenhof, wo er am offenen Feuer Hammel am Spieß braten ließ. Der Geruch habe alle übrigen Gäste vertrieben, so dass das Hotel anschließend Konkurs anmelden und schließen musste.
1914 wurde das ehemalige Hotel zum Geschäftshaus umgebaut. Bereits 1920 trug man die große Eckkuppel ab. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt. Nachdem man es provisorisch wieder nutzbar gemacht hatte, beherbergte es zunächst den Bundesrechnungshof, ab 1956 das Autobahnamt.
1986 erwarb der Investor Jürgen Schneider die heruntergekommene Immobilie, nach Zeitungsberichten für etwa 40 Millionen DM. Er ließ das Gebäude umfassend sanieren, wobei von der ursprünglichen Bausubstanz nur Fassade, Vestibül und Treppenhaus erhalten blieben, während der Rest völlig neugebaut wurden. Die radikale Sanierung stieß in Teilen der Öffentlichkeit auf Kritik, fand aber mit Zustimmung der Denkmalschutzbehörden statt. 1991 verkaufte Schneider das Bürogebäude für ca. 450 Millionen DM an die japanische Kowa Real Estate Investment. Der Fürstenhof war eine der wenigen Immobilien, die er vor dem betrügerischen Zusammenbruch seiner Unternehmensgruppe 1994 verkaufte.
Nach der feierlichen Eröffnung im Mai 1992 stand das Gebäude 16 Monate leer, bevor es die Dresdner Bank Bau bezog. 1996 kaufte eine Tochtergesellschaft der Dresdner Bank die Immobilie. Seit 2008 gehörte sie der Union Investment, nach Zeitungsberichten betrug der Kaufpreis 129 Millionen Euro. Im September 2010 verkauft Union Investment die Immobilie an die DFH Deutsche Fonds Holding für 126 Millionen Euro. Q: Wikipedia
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13 comments - The latest ones
 Katja
Katja club
Der Fürstenhof...
meiner Meinung nach eines der schönsten Gebäude in Frankfurt.
Ich erinnere mich noch dunkel, wie Aufwendig es Saniert....
ja sogar Entkernt wurde, weil die Fassade ja unter Denkmalschutz steht.
3 years ago.
Erika+Manfred club has replied to Katja club
Eigentlich steht nur noch die Fassade, innen ist alles neu, siehe Wiki. Da hatte jürgen Schneider seine FInger im Spiel.
3 years ago.
Gisela Plewe club has replied to Katja club
ja, an diesen gewaltigen Aufwand erinnere ich mich auch gut!
3 years ago.
 Gudrun
Gudrun club
Schöne Nachtaufnahme! Natürlich eine Bank im repräsentativen Gebäude;-)
3 years ago.
 Erika+Manfred
Erika+Manfred club
Irgendwie ja, nur die können sich solche Gebäude leisten.
Auf der anderen Seite des Platzes (hinter mir) steht das alte EZB Gebäude und einige Strassen weiter der Commerzbank-Tower.
3 years ago.
 uwschu
uwschu club
Jürgen Schneider sagt mir irgendwas, muss mal meine grauen Zellen bewegen oder Google fragen.
Schönes Gebäude auf jeden Fall, da kann man schon mal fremdes Geld investieren.
VG, Uwe

Ach ja, schon gefunden: Milliardenpleite im Jahr 1994 wurde Schneider 1995 verhaftet und wegen Betrugs, Kreditbetrugs und Urkundenfälschung zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und neun Monaten verurteilt. Er wurde 1999 aus der Haft entlassen.

Scheint in diesem Geschäft nur so zu laufen, kann mich noch sehr an die Philip Holzmann Pleite erinnern, 2x durch die Regierung Schröder gerettet, bis er bankrott war.
Unsere Firma hat bis heute keinen Pfifferling bekommen, deswegen bin ich nicht gut auf diese Geldgeier zu sprechen. Waren auch für mich finanziell schwere Zeiten, aber diese Verbrecher haben ausgesorgt
3 years ago. Edited 3 years ago.
Erika+Manfred club has replied to uwschu club
Jürgen Schneider war hier ein ganz großes Thema. Er hat u.A. auf der Zeil die Zeil-Galerie gebaut, ein EInkaufzentrum in bester Lage. War eine irre Konstruktion. Man ging an den Geschäften auf einem Rundkurs vorbei und irgendwann war man im 5. Stock. Ganz ohne Treppen. Aber har sich nicht rentiert, die großen Ketten haben bald aufgegeben und das Angebot wurde immer "billiger".
Jetzt wird das Ding abgerissen und Kaufhof baut sich eine Scheibe dran. Das Leckerli beim Abriß: Die LKW müssen über Zeil fahren, das dürfen die nur zwischen 22 und 9.30 Uhr.
3 years ago.
 Ulrich John
Ulrich John club
Frankfurt bietet schon sehr viel Schönes ! Tolle Nachtaufnahme ! Schönen Abend wünsch ich euch !
3 years ago.
Erika+Manfred club has replied to Ulrich John club
Danke, Ulrich
3 years ago.
 menonfire
menonfire club
Herrlich beleuchtet dort, lasst uns noch das Licht an bis zum Treffen in Frankfurt ;-) ! Grüße MAIK
3 years ago.
Erika+Manfred club has replied to menonfire club
Guckst Du hier:

doodle.com/poll/yzsas5w28zae8nqc

Das Licht ist von der Luminale 2016, muß mal schauen, ob das sonst auch so angestrahlt ist.

Liebe Grüße
3 years ago. Edited 3 years ago.
 Jaap van 't Veen
Jaap van 't Veen club
Beautiful night shot.
3 years ago.
Erika+Manfred club has replied to Jaap van 't Veen club
Thanks a lot.
3 years ago.

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