LotharW

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Posted on 01/20/2016


Photo taken on January 17, 2016

1/40 f/13.0 10.9 mm ISO 100

LEICA D-LUX (Typ 109)


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Birken, Buchsbaum, Chinagras und 200 Jahre alte Maronenbäume

Birken, Buchsbaum, Chinagras und 200 Jahre alte Maronenbäume
Hier eine Erklärung für die Wissensdurstigen :

www.stiftung-schloss-dyck.de/de/schloss-und-park/neue-gaerten.html

Bei der Anreise nach Dyck fällt ein 25 Hektar großes Feld auf, das gegenüber der Schlosszufahrt liegt. Auf den ersten Blick scheint es ganz mit Schilf bewachsen zu sein. Schneisen mit Rasenbahnen und dunklen Wegplatten jedoch verraten, dass mehr dahinter steckt: Im Meer aus China-Schilf gibt es über 20 Neue Gärten zu entdecken, gestaltet von zeitgenössischen, kreativen Landschaftsarchitekten.

Das ehemals landwirtschaftlich genutzte Dycker Feld ist 2002 im Rahmen der Landesgartenschau entstanden und bildet einen spannenden Kontrapunkt zum historischen Park mit seiner 200jährigen Gartenbaugeschichte. Zudem schafft es eine zeitgemäße Verbindung zwischen der Schlossanlage, der 200 Jahre alten Maronenallee, dem Kloster St. Nikolaus und dem Dycker Weinhaus, denn es füllt die gesamte Fläche zwischen diesen Bezugspunkten des Dycker Ländchens aus.

Die modernen Neuen Gärten auf dem Dycker Feld haben eine Größe von jeweils etwa 650 Quadratmetern. Einige sind einer einzelnen Farbe gewidmet. Andere machen mit klangvollen Namen wie „Hain des Heron“, „Isola Bella“ oder „Judäischer Garten“ auf sich aufmerksam. An zentraler Stelle vor der historischen Esskastanien-Allee fallen die „Zehn Variationen eines Blocks“ besonders auf. Der international renommierte Bildhauer Ulrich Rückriem hat diese Skulpturengruppe aus etwa drei Meter hohen Granitblöcken inszeniert. Je nach Standpunkt wirken sie wie eine geschlossene Mauer oder geben interessante Sichtfenster in die Landschaft frei. Der Garten „Zur schönen Aussicht“ bietet mit seinem Hochpodest einen Panoramablick über das Gelände. „Ein Bett im Kornfeld“ bittet zur Rast unter freiem Himmel. Der „Garten der Eitelkeiten“ oder „Kandinskys Garten“ spielen mit Assoziationen. Dass China-Schilf ein wertvoller nachwachsender Rohstoff ist, veranschaulichen die daraus gebauten Häuser im „Miscanthus-Dorf“. Die Nutzpflanze wird regelmäßig geerntet, so findet man die Neuen Gärten je nach Jahreszeit in unterschiedlicher Situation vor. Mal sind sie zwischen bis zu vier Meter hohen Schilf-Wänden versteckt, mal ragen sie wie Inseln heraus.

Christina Sonnenschein, chris, Hervé S., Berny and 5 other people have particularly liked this photo


7 comments - The latest ones
Mecklenburg-Foto
Mecklenburg-Foto
Ein seltsamer Park, sieht irgendwie nach Friedhof aus.
18 months ago.
uwschu
uwschu
Würde mich auch interessieren, was es da für eine Bewandnis hat. Birken finde ich immer schön, gerade jetzt im Winter
18 months ago.
Gudrun
Gudrun
Gefällt mir! Der Gartenarchitekt hat das toll geplant, dass es auch im Winter gut aussieht.
18 months ago.
Ko Hummel
Ko Hummel
Nicht so meine Garrenidee, sieht etwas zuviel nach Friedhof aus. Trotzdem etwas Besonderes
18 months ago.
LotharW
LotharW
Danke Erhard, Mecklenburg-Foto, PoT-T, Gudrun, Uwe und Ko. Nein, ein Friedhof ist es nicht... Habe mal eine Erklärung zu den Gärten unter das Foto gesetzt. Ein weiteres Bild habt Ihr ja evtl. schon gesehen www.ipernity.com/doc/1033655/40911166
18 months ago. Edited 18 months ago.
Fantasyfan
Fantasyfan
Curious place
18 months ago.
chris
chris
schau ich mir bald an*** 'Danke`
18 months ago.