New York City - was soll man mehr sagen?! Einfach Wanhsinn! Auf der Busafhrt in die Stadt konnte man schon die Skyline sehen, was einfach super aussah! Und dann taucht man einmal unter das Wasser durch den Lincoln Tunnel und schon befindet man sich zwischen Hochhäusern und Wolkenkratzern.

Das Hostel ist wirklich groß, ähnelt mehr einem Hotel. Ist aber neu renoviert, so dass die Ausstattung relativ gut ist (Nur an den Waschräumen könnte man mal was machen - wie in allen Hostels ;-) ). Das Beste: es ist nur 3 Blocks vom Central Park entfernt! Da hab ich mich Donnerstag direkt hin verdrückt, nachdem ich um 3 Uhr angekommen bin. Habe den Tag dann ganz entspannt ausklingen lassen.

Am Freitag dann begann meine Tour Richtung Downtown. Zuerst zum Ground Zero. Riesige Baustelle, viele Kräne, viele Bauarbeiter. Man kann sich nicht wirklich vorstellen, wie es hier vor 9/11 ausgesehen hat. Danach gings weiter in den Süden durch den Battery Park zur Staten Island Ferry. Auf der Fahrt nach Staten Island hatte man dann den wunderbaren Blick auf die Statue of Liberty, aber auch auf die Südspitze von Manhattan. Nur das Wetter hätte an dem Morgen etwas besser sein können. Einmal am Wasser bin ich dann zum Seaport (Pier 17), von wo man Brooklyn und auch die Brooklyn Bridge sehen kann. Zur Zeit gibt es hier und auch an anderen Stellen Wasserinstallationen, die wohl abends noch spektakulärer aussehen. Zurück auf die Straße durch die Wall Street (und das zur Mittagszeit, wenn alle Anzugträger essen wollen!), an der Börse vorbei, zur Trinity Church - ein gotischer Bau inmitten von postmodernen Wolkenkratzern! Bin dann noch in die St. Paul´s Chapel, die direkt am Ground Zero steht. Innen wird mit Kuscheltieren, Feuerwehranzügen, Polizeimarken usw. an 9/11 erinnert, wobei überall Kleenex rumstehen - für den Notfall. Um dieser doch bedrückenden Stimmung zu entkommen, bin ich noch ins Moma (Museum of modern art), wo man Werke von Picasso, Matisse, Warhol, Lichtenstein, Dali und vielen mehr bewundern kann.

Am zweiten Tag bin ich nach Hell´s Kitchen und in den Garment District. Flohmarkt und diverse Shoppingmeilen kann man sich dort anschauen. Bin dann mehr zufällig als wirklich gewollt zum Times Square gekommen. Ein Gewusel, das man sich nicht vorstellen kann (zusätzlich ist WE!). Überall Lichter, Reklame, bunte Schilder und Menschen! Wie eine eigene Stadt auf so kleinem Raum. Am Naked Cowboy vorbei gings dann Richtung Radio City Music Hall und zum Rockefeller Center. Man kann da auch hochfahren, doch will ich wohl eher aufs Empire State Building, um den grandiosen Blick über die Stadt zu bekommen. Auch hier liegt um die Ecke wieder mal eine Kirche - die St. Patrick´s Cathedral - die sich zwischen den Glas-, Stein- und Stahlbauten auftut. Kurze Entspannungspause an der New York Library, bevor es dann noch zum Bummeln auf die 5th Avenue ging. Auch hier wieder wahnsinnig viele Eindrücke. Wollte mir eigentlich in Niketown Schuhe kaufen, aber die, die ich wollte, gabs nicht mehr in meiner Größe - ausverkauft! Klar, dass das genau dann passiert. Zum Trost bin ich noch in den Apple-Store. Hab mir dort erstmal nen iPod Touch gekrallt - hübsches Ding. Kann man überlegen, doch zuzugreifen! ;-)