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| verspiegelter Nachtnebel |
Hiermit ist das Projekt Finnland-Blog beendet.
Man sieht sich / see you / nähdään!
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| verspiegelter Nachtnebel |
Man sieht sich / see you / nähdään!
Liebe Leute, der Frühling startet durch - aber flink!
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| Geburtstagskind |
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Eine andere Erklärung für die grüne Totalumkrempelung der Stadt liegt aber auch sehr nahe: Vappu! Der finnische 1. Mai, finnischer Karneval. Bei so vielen knallenden Sektkorken kann einfach kein Winterschlaf andauern. Wie dem auch sei, Sonne steht der Stadt gut, die Menschen lächeln jetzt sogar und sind auf der Straße zu sehen! Traditionell wird um 18 Uhr des Vappu-Vorabends die nixenartige Statue im Hafen von Studenten gewaschen, Seifenschaum dekoriert noch Tage danach den zugehörigen Brunnen. Gekrönt wird das Haupt der nackten Frau mit einer matrosenmützenartigen Schulabschlussmütze, und alle graduierten Beistehenden zücken ebenfalls ihre Kopfbedeckung – die Leute jung oder alt, die Hüte strahlend weiß oder undefinierbar braun. Der restliche Abend wird damit zugebracht, die steifen Winterkörper alkoholisch weichzuspülen. Doch überraschenderweise habe ich niemanden sich prügeln sehen. Trotzdem ist der erste Mai hauptsächlich der Erholung gewidmet: bei Picknick im Park, den sich mindestens alle sozialen Schichten teilen, auf Decken lümmelnd oder an gedeckten Tafeln sitzend. Eine soziale Trennlinie existiert allerdings noch: die zwischen Leergutverursachern und -einsammlern…
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| NationalTrias |
Wer sich fragt, was ich sonst so treibe, der schaue diese drei Indizien für Prüfungsvorbereitungsflucht an:
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Was sind das für Zeiten? Auf harmlosen Mooswiesen versinkt man. Kinder dürfen sich auch in Zügen wohl fühlen (siehe Foto). Manche Franzosen mögen weder Käse noch Wein, mache Russen trinken keinen Vodka! Einkaufen kann man ohnehin an jedem Tag…
Wohlfühlzug
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| Saunawurst |
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| hiking, finnish way |
Die überraschende Sache mit den sozialen Kategorien ist meiner Meinung nach kein Problem. Ich versuch’s einfach mal einen Satz lang ohne. Also, in diesem Gebiet, dessen zugehöriges nationales Gebilde nach dem Ende der Welt (Finnland) oder Sumpf (suomi) benannt ist, haben Menschen (ganz allgemein) tatsächlich die Gelegenheit, Frühjahressonne zu genießen.
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| Modeelement |
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Und nun, da ich einmal die Konsequenz außeracht gelassen habe, beziehe ich mich im neuen Abschnitt auch nicht mehr auf die Einleitung. Stattdessen teile ich euch völlig zusammenhangslos mit, dass der Wald hier sonnig und neblig ist, grün und grau, felsig und moosig, ausgestattet mit outdoor-Klo oder nicht, ursprünglich oder abgeholzt. Darin unterwegs zu sein ist meist toll, mit Besuch, Mitstudenten oder allein.
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Jetzt wird es Zeit für einen Vergleich, Achtung, aufgepasst!
Die Verbotsschilder, die ich bisher gesehen habe, sind so variationsreich, wie die Musiker auf dieser Jamsessionbühne, letzten Sonntag… ach nein, nichtsaunatags.
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| Was mich schließlich noch bewegt, ist folgende Frage: Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Weltpüree, spiegelnden Kugeln und Skate-Tänzern? |
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Bereits mehrere Wochen habe ich mich nicht mehr blogmäßig gemeldet. Doch hat mich weder der lappländische Winter postum gefesselt, noch brachialer Frühling indoor-Aktivitäten unterbunden. Die Wahrheit liegt dazwischen, in nervenaufreibender Textschreiberei unter dem Motto "irgendwas – aber mit Quellenangaben" und vielen tausend Reise-Schritten. Allerdings berichte ich nur über letzteres, wenngleich ich auch bereit wäre, verkritztelte Konzeptblätter meiner Studiererei in Kopie zur Verfügung zu stellen...
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| Malifu |
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| Schiffshierarchie |
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| Profifotograf |
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So, und nun, wieder eine Woche später, ist Ostern. Schnee liegt auch in Helsinki nicht mehr, aber windig-frostig ist’s noch (oder mal wieder) – was man besonders auf den vorgelagerten Festungsinseln (suomenlinna) spürt. Trotzdem scheint der Frühling schrittweise zu kommen, denn die Stadtreinigung hat bereits den Streusand fein säuberlich zusammengefegt. Vielleicht gibt’s in einem so einem traditionell protestantischen Land auch ein Deal mit Gott: nach Ostern keinen Schnee? Aber am Karfreitagmorgen fahren die Großstädter noch fleißig Schlittschuh im Zentrum und bei Sonnenschein. Außerdem ist’s der Tag von Mämmi. Das ist allerdings keine wichtige Person (equality-day um Powerfrau Minna Canth war am Mittwoch), sondern ein unansehnlicher Desert-Haufen, ein Roggenpudding mit sehr eigenem Geschmack, aber angenehm. Naja, ich mag auch Vollkornbrot.
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| Osterlamm? |
Ich bin zurück und habe die knackige Kälte überlebt. Ich würde jedoch annehmen, dass sie alles zum Erstarren bringt. Tatsächlich hat sie aber alte Erinnerungen aus der Gedächtnisrumpelkammer, Abteilung verheizte Naturphänomene, wieder belebt: Seen mit einer tragfähigen Eisdecke; das laute Knirschen, geht man über eine feste Schneedecke; das Gefühl, die Nasenflügel frieren zusammen, atmet man zu heftig ein…
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Doch vor all dem rollte eine Nacht im Zug dahin, eine lehrreiche Nacht im Sitzabteil: Denn zukünftig werde ich eine Augenbinde gegen die permanente Beleuchtung einpacken; ein Kissen, das verhindert, dass sich meine Wirbelsäule der Armlehne anpasst; Gehörschutz gegen mächtige Schnarchgeräusche und das Lallen eines Betrunkenen, der sich schließlich helfen lassen muss, seinen Rucksack auf den Rücken zu manövrieren. Und da ich, so ausgerüstet, tief schlafen würde, einen Wecker, um nicht das frische und tiefe Morgenblauen zu verpassen.
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Bevor sich unsere Gruppe über den Polarkreis bei Rovaniemi gewagt hat, konnten wir noch im Museum Arktikum allerlei über die Eiswelt erfahren, z.B. dass Elche einfach riesig sind. Später am arctic circle ist von den stillen Weiten der Taiga noch nichts zu sehen, denn hier wohnt der Weihnachtsmann samt seinen Elfen und tausend Touri-Shops.
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Im goldenen Spätnachmittagslicht kamen wir dann aber doch im idyllischen Hüttendorf an, das von einer netten Familie mit zwei Kindern und einigen Hunden betrieben wird und an einem kleinen See liegt.
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Was macht man nun in Mitten von Schnee und Nadelgehölz?
… morgens den Blick aus dem Küchenfenster genießen. Ist man vom Staunen noch nicht wach, dann hilft ein Schritt vor die Tür und eine Hand voll Schnee im Gesicht.
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… die outdoor-Aktivitäten des Tages planen, den Hosentaschenwärmer nahe zum Fotoapparat packen, sich hinaus begeben und geduldig abwarten, bis jeder bereit zum Aufbruch ist. Dann ist ein paar Stunden Staunen angesagt, und gelegentliches Orientieren – erholsam, wenn alle die Position total falsch einschätzen.
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… am Abend saunieren, erneut staunen, dass der Wechsel von +100°C in den -20°C frischen Schnee recht angenehm ist, am offenen Kaminfeuer aufwärmen. Leicht bekleidet wieder nach draußen stürzen, um die Nordlichter zu bewundern.
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… vor dem Kaminfeuer im Blockhaus (mit Käsemesser aber ohne Lappen) Rätselgeschichten lösen oder einfach nur das geil-knoblauchige Essen zu verdauen.
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…am Morgen der Abreise bei -28 bis -34°C (unterschiedliche Angaben) ein Abschiedsgruppenfoto im Sonnenaufgang fast mit den Fingern der Kamerahand bezahlen. Im warmen Bus kommen die Schmerzen und machen es unmöglich, zu bewundern, wie sich die Sonne über die Baumkronen erhebt.
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| Eismuster |
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„Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.“ Schöner Gedanke, jedoch war Hermann Hesse zu naiv. Ich bin mir sicher, dass wir uns Weltfrieden zurechtleben können. Aber einen entspannten Grillabend bei frostigen Temperaturen, die fleißig von Wind unterstützt werden? Nein! Wahn-sinnige Hitzewallungen wären da willkommen, fanden aber nicht den Weg in den Innenhof. Tja, also war das German Barbecue im Sinne des Kulturaustausches nicht entspannt – lustig und geschmacklich repräsentativ dennoch: Bratwurst, Bier, Senf, Ketchup, Sauerkraut, Kartoffelbrei, Nudelsalat… Übrigens, weil mich Identitäten auch gerade in Sozialpsycho beschäftigen: Nach langen Überlegungen ist nur die Grillkultur das, was meine Soziale Identität als „Deutscher“ ausmachen kann. Sprache? Wird z.B. auch in Österreich gesprochen. Eine reiche Brotauswahl? Gibt’s auch in Finland… und so weiter.
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| Die Tutorinnen |
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Übrigens scheint es in diesem Ländchen mehr Kameras als Einwohner zu geben, darum will ich diese auch der Ablichtung würdigen ![]()
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| learning center |
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| Interaktiv |
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| Hochschulpolitik |
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Auch wichtig, aber angenehmer ist da ein anderer Bereich des Studierlebens: die Mensa.
Hier ist sie das Paradies für Individualisten. Man bezahlt für das Kern-Gericht und kann dann kombinieren, was Magen&Geschmackwahrnehmung zulassen: Die Beilagen (meist Reis und Pellkartoffeln, aber auch Rosmarin-Ofenkartoffeln haben schon ihren Duft verbreitet) in Fruchtsaft schwenken, sich einen Ketchup-Rotebeete-Salat auf den Teller richten und mit Olivenöl übergießen, drei verschiedene Brotsorten wahlweise in Voll- oder fettarme Milch krümeln, oder das Putenschnitzel mit einer Schicht aus veganem Brotaufstrich abdecken – anything goes. Aber die ausgelegte Kartoffelschälanweisung ist mir persönlich dann doch etwas zu paternalistisch.
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Nach so einem gesunden Mittagessen habe ich dann wieder genügend Energie, mich mit Kulturvergleich oder finnischen Schimpfwörtern zu beschäftigen. Um eine Pause einzulegen gehe ich später in das nahe und gemütliche Uni-Café, genieße FairTrade-Kaffee mit gefairtradetem Braunen Zucker und würzige FairTrade-Zartbitterschokolade. In einem aktuellen Artikel der Zeit (diesmal kein Wortspiel, immer noch 5.95 EUR am Kioski) erweist sich die neoliberale Schulzeitverkürzung in Deutschland als „pädagogisches Desaster“. Doch vom verstressten Zeitgeist habe ich momentan Abstand (räumlich und mental), was mich mit einem beschwingten Glücksgefühl durch den Freitagnachmittag gehen lässt… zumindest solang sich dieser Zeitgeist versteckt hält.
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Der Kaulbarsch* und der Lachs Man sagt, dass einmal der Kaulbarsch und der Lachs unterhalb eines Wasserfalles eine Wette eingingen, wer von ihnen den Wasserfall hinaufschwimmen könnte. |
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* Barsch ist der häufigste Fisch Finnlands, jährlich werden davon ca. 10 Millionen kg gefangen... usw. Ob die 5.3 Millionen Finnen so clever sind wie der Kaulbarsch im Märchen, das kann ich noch nicht beurteilen.
Zu den Fotos, im Urzeigersinn...
Der Winterspaziergang. Hier muss man nicht unterhalb eines Wasserfalles herumplanschen, um Natur zu sehen! Dazu reicht ein 15min Fußweg, nichts erinnert dann daran, dass man noch in einer Landeshauptstadt ist.
Der Sonnenaufgang. Für dieses Foto musste ich nur einen Hinterausgang benutzen und ein paar Schritte durch den Schnee gehen. Die Faben sind ungepimpt.
Die komischen Kinos. Letztes Wochenende war ein umfangreiches Dokumentarfilmfestival in Helsinki, die über 100 Werke liefen u.a. in diesen eigenartigen Sälen.
Die Alte Kabelfabrik. Dort, im westlichen Zentrum und am Wasser gelegen, war ich heute. Die Gebäude sind mit Museen gefüllt. Im Finnish Museum of Photography habe ich heute beeindruckende Aufnahmen von Hannes Heikura gesehen, die irgendwo zwischen Dokumentation und Kunst spielen.
Wenn ihr den KAAPELI-Schriftzug am Gebäude seht, seid ihr übrigens einer angenehmen Wortmindetheit begegnet - wie musiikki, friikki, bussi oder broileri. Solltet ihr also in Not sein und einen finnischen Begriff benötigen, dann versucht mal dies: mindestens einen Vokal oder Konsonanten länger aussprechen (auch wenn's schwierig ist) + ein i anhängen.
Und nun ein Blick auf die Straße...
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| Tempelkirche / temppeliaukion… |
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Als ich wieder nüchtern und im Wohnheim war, kam eine Meute MitaustauschstudentInnen vorbei, um gemeinsam Touristguides zu studieren und kleine Pizzen auf viele Öfen zu verteilen. Nachdem die Mägen gefüllt waren, ist der musikdurstige Teil der Gruppe in den Club Liberté gegangen: zur all sonntäglichen Jamsession. Die Sessionband hat mit groovigen Auftaktsstücken ganz im Stil von Medeski, Martin & Wood bzw. John Scofield und einigen Blues- und Jazzsongs mein Herz höher schlagen lassen und mein Gesicht mit einem zufriedenen Lächeln überzogen. Wer also überlegt, nach Helsinki zu gehen, sich aber nicht vom Leipziger Tonelli’s trennen kann, dem kann ich getrost sagen: es gibt Ersatz! Sogar eine finnische Version performativ herumturkelnder Betrunkener habe ich gesichtet. Schade ist nur, dass man die Kommentare nicht versteht, die zwischen Musikern und altbekannten Zuhörern hin- und herfliegen.
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| Die U2-Bar. |
… deren Stammkundschaft schon mittags vorm Eingang verweilt und eher tätowiert ist.
… wo die Bedienung kaum Englisch spricht, dafür das Bier aber nur 3.80 kostet.
… in die ein Vater seine Tochter niemals allein hingehen lassen würde, weil zweifelhafte Besucher unmissverständlich auf sie zeigen oder sie aufdringlich umkreisen.
… in der Finnlands Jugend Dart & Billard lernt.
… wo sich das Aroma des Hopfengetränkes mit dem dominanten Geruch des Toilettendesinfektionsmittels mischt.
… wo amerikanische Action-Filme an die Wand projiziert werden, ohne Ton, dafür mit finnischem Untertitel und gelegentlich vor dem Hintergrund einheimischer Karaoke-Popsongs, die zum Besten gegeben werden.
… wo ein Kind des Viertels aus seinem 22 Jahre geführten Tagebuch vorliest.
… in der ein zugezogener Restaurantbesitzer den Norweger als Nicht-Finnen zu identifizieren weiß, weil dieser seine Hände nach dem Toilettengang wäscht.
… in der eine Gruppe Austauschstudenten trotz allem Schrägen mehr Spaß hatte, als im dressed-up Club des City-Centers.
Wir kommen wieder!
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| Die Schlange... |
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| Achtung Übergewicht |
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| Der Reflektor |
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| Bierparadies Finnland |
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| Güldenes Meer |
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| Innenhof |
In dem nahen Supermarkt stehen Spielautomaten gleich hinter den Kassen, rege genutzt von Jung und Alt. Ich scheine hier in einer Art Leipzig-Grünau Helsinkis gelandet zu sein, mit einschlägigen Bars und Platten-Ästhetik. Beim Sonnenschein der ersten Tage sah das aber sehr nett aus! Gestern zogen aber flink Wolken über die Stadt und versahen alles mit einer Schneedecke, nu is Winter. Die moderaten -5°C fühlen sich bei windigen Verhältnissen richtig eisig an, was dem Text einen Teil des Titels geschenkt hat.
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| Danke / kiitos |
Bis bald, morgen beginnen die Einführungstage!
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