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December 1st, 2007

Advent, Advent

EIN Lichtlein brennt...
oder auch eins mehr - Stenkelfeld im Lichterglanz.

Das und noch viel mehr gibts in den nächsten Tagen und Wochen auf den Weihnachtszeiten zu lesen ;)

Published at 21:41 / 9 comments / 1083 visits
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December 15, 2007

Vielen Dank...

an alle Grüsse, die mich in den letzten Stunden erreicht hatten. Bei mir ging es in der Woche turbulenter zu als normal ist, daher blieb es auch recht still. Der Geburtstags-Weckruf war allerdings nicht zu verachten...

Published at 23:27 / 5 comments / 590 visits
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December 18, 2007

Vier Kerzen... und ein Irrtum

Vier Kerzen

Eine Kerze für den Frieden,
die wir brauchen,
weil der Streit nicht ruht.

Für den Tag voll Traurigkeiten
eine Kerze für den Mut.

Eine Kerze für die Hoffung
gegen Angst und Herzensnot,
wenn Verzagtsein unsren Glauben
heimlich zu erschüttern droht.

Eine Kerze, die noch bliebe
als die wichtigste der Welt:
eine Kerze für die Liebe,
voller Demut aufgestellt,

daß ihr Leuchten den Verirrten
für den Rückweg ja nicht fehlt,
weil am Ende nur die Liebe
für den Menschen wirklich zählt.

Elli Michler
Aus: Ich wünsche dir Zeit ,
© Don Bosco Verlag, München, 3. Auflage 2006

 

Dieses kleine Gedicht kennen wohl viele - aber in den letzten Tagen gibt es genau darum einige Aufregung, denn es wird im Internet verbreitet in Verbindung mit Rilke als vermeintlichem Autor. Stimmt aber nicht - es stammt aus der Feder von Elli Michler.
Aufmerksam geworden bin ich durch einen Eintrag in 'Maris Blogg-Augenblicke' - dort kann man bei Interesse auch mehr darüber lesen...

Published at 13:40 / 5 comments / 968 visits
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December 25, 2007

Es ist Weihnachtstag

(von Reinhard Mey)

Es ist Weihnachtstag, und es ist Viertel nach zwei.
Ich kann aufatmen, der Weihnachtsstreß ist endlich vorbei.
Jetzt gibt's gar nichts mehr zu kaufen, alle Läden sind zu:
Klappe zu, Affe tot, jetzt ist endlich Ruh'.
Ich hab' den Baum im Ständer, die Geschenke eingehüllt,
Alle Kärten abgeschickt, kurz - alle Pflichten sind erfüllt.
Jetzt bring' ich nur noch so, als kleine Aufmerksamkeit,
'ne Dose Weihnachtskeks zu Müller-Wattenscheidt.

Zu Müller-Wattenscheidt, da führt der Weg mich nun mal genau
Vorbei am Haus von Dr. Zickendraht und seiner Frau,
Die hat mir 'ne Autofensterkloroll' nhäkelmütz geschenkt,
Und wenn sie nichts von mir kriegt, ist sie zu Tod' gekränkt.
Also kling'le ich bei ihr und überreich' ihr gradewegs
Die für Müller-Wattenscheidt bestimmte Dose Weihnachtskeks.
Sie nötigt mich auf ein Glas Persiko und Erdnußflips
Und schenkt mir dann ein selbstgegoss' nes Fachwerkhaus aus Gips.

So, die Zickendrahts sind gut bedient, doch, andererseits,
Was schenke ich denn jetzt bloß den Müller-Wattenscheidts?
Die Läden zu, die Kekse weg, der Ofen ist aus,
Ach, dann schenk' ich ihnen halt das gips'ne Fachwerkhaus.
Es macht sie glücklich, und sie hängen es auch gleich an die Wand,
Loben mein Basteltalent und preisen meinen Kunstverstand,
Und schenken mir, so sehr ich mich auch wehre und empör'
'ne Krawatte und dazu 'ne Flasche Eierlikör.

Mann, jetzt aber nichts wie auf dem schnellsten Wege nach Haus,
Da treff 'ich vor Zickendrahts doch noch Roswitha und Klaus.
Und die drücken mir gleich großzügig 'ne Dose in die Hand:
Und zwar die mit meinem Keks, die hab' ich gleich wiedererkannt.
Also rück' ich schweren Herzens nun auch meine Beute raus:
Die Krawatte kriegt Roswitha und den Eierlikör Klaus.
»Frohe Weihnacht« säuseln sie, »wir müssen weiter, tut uns leid,
Wir sind grade auf dem Weg zu Müller-Wattenscheidt!«

Was lehrt uns dieses Gleichnis? Daß auch mit Hinterlist
Geben nun mal seliger denn nehmen ist!

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