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June 6, 2008

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June 14, 2008

eine Sufi-Geschichte

Ein Mann glaubte, daß das normale Leben im Wachzustand, wie man es kennt, doch nicht alles sein konnte. Er machte sich auf die Suche nach dem einzig wahren Lehrer seiner Zeit. Er las viele Bücher und besuchte viele Gruppen von Suchenden, und er hörte die Worte und sah die Taten von einem Meister nach dem anderen. Er führte ihre Anweisungen aus und machte die spirituellen Ubungen, die ihm die besten zu sein schienen. Von einigen seiner Erfahrungen fühlte er sich erhoben. Bei anderen Gelegenheiten war er verwirrt; er hatte keine Vorstellung davon, auf welcher Stufe er war, oder wo und wann seine Suche vielleicht enden würde. Dieser Mann sann eines Tages über sein Verhalten nach, als er sich plötzlich in der Nähe des Hauses eines bestimmten Weisen
von hohem Ansehen fand. Im Garten dieses Hauses traf er Khidr, den geheimen Führer, der den Weg zur Wahrheit zegt.
Khidr brachte ihn an einen Ort, wo er Menschen in großer Verzweiflung und Not sah, und er fragte, wer sie wären. „Wir sind die, die nicht den wahren Lehren folgten, die nicht bei ihren Vorhaben blieben, die selbsternannte Lehrer verehrteten.“ sagten sie.
Dann wurde der Mann von Khidr an einen Platz gebracht wo alle sehr anziehend und voller Freude waren. Er fragte wer sie wären. „Wir sind die, die nicht den wahren Zeichen des Weges folgten,“ sagten sie.
„Aber wenn ihr die Zeichen nicht beachtet habt, wie könnt ihr dann glücklich sein?“ fragte der Reisende. „Weil wir Glück statt Wahrheit wählten,“ sagten die Leute, „genau wie die, die die Selbsternannten wählten, auch Unglück wählten.“
„Aber ist Glück nicht das Ideal des Menschen?“ fragte der Mann.
„Das Ziel des Menschen ist Wahrheit. Wahrheit ist mehr als Glück. Der Mensch, der Wahrheit hat, kann jede Stimmung haben, die er möchte, oder keine,“ sagten sie ihm. Wir haben so getan, als sei Wahrheit Glück und Glück Wahrheit, und die Leute haben uns geglaubt, deshalb hast auch du dir bis jetzt vorgestellt, daß Glück dasselbe wie Wahrheit sein muß. Aber Glück macht dich zu deinem Gefangenen, so wie Not.“
Dann fand der Mann sich in dem Garten wieder, und Khidr neben sich.
„Ich gewähre dir einen Wunsch,“ sagte Khidr. „Ich möchte wissen, warum ich in meiner Suche gescheitert bin und wie ich in ihr Erfolg haben kann,“ sagte der Mann.
„Du hast dein Leben fast ganz verschwendet,“ sagte Khidr „weil du ein Lügner gewesen bist. Deine Lüge bestand in der Suche persönlicher Befriedigung, als du die Wahrheit hättest suchen können.“
„Und doch bin ich an den Punkt gekommen, wo ich dich fand,“ sagte der Mann, „und das ist etwas, was kaum jemandem geschieht.“ „Und du hast mich getroffen“ sagte Khidr, „weil du genug
Aufrichtigkeit besessen hast, die Wahrheit um ihrer selbst willen zu wollen, nur für einen Augenblick. Es war diese Aufrichtigkeit, in diesem einzigen Augenblick, die mich deinen Ruf beantworten ließ.“
Jetzt spürte der Mann eine überwältigende Sehnsucht danach, die Wahrheit zu finden, auch wenn er sich selbst dabei verlieren würde. Khidr aber begann wegzugehen, und der Mann wollte ihm
nach.
„Du kannst mir nicht folgen,“ sagte Khidr, „weil ich in die gewöhnliche Welt zurückkehre, die Welt der Lügen, denn da ist der Platz, wo ich sein muß, wenn ich meine Arbeit tun soll.“
Und als der Mann sich wieder umschaute, merkte er, daß er nicht länger im Garten des Weisen war, sondern im Land der Wahrheit.

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June 15, 2008

Gebet zum Sonntag

 

O Herr, du weißt besser als ich, das ich von Tag zu Tag älter und eines Tages alt sein werde. Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen.
Erlöse mich von der großen Leidenschaft, die Angelegenheiten Anderer ordnen zu wollen.
Lehre mich nachdenklich- aber nicht grüblerisch, hilfreich- aber nicht diktatorisch zu sein.
Bei meiner ungeheuren Ansammlung von Weisheit erscheint es mir ja schade, sie nicht weiterzugeben, aber du verstehst, o Herr, dass ich mir ein paar Freunde erhalten möchte.
Bewahre mich vor der Aufzählung endloser Einzelheiten und verleihe mir Schwingen zur Pointe zu gelangen.
Lehre mich Schweigen über meine Krankheiten und Beschwerden. Sie nehmen zu- und die Lust sie zu beschreiben, wächst von Jahr zu Jahr.
Ich wage nicht die Gabe zu erflehen, mir Krankheitschilderungen Anderer mit Freuden anzuhören, aber lehre mich, sie geduldig zu ertragen.
Lehre mich die wundersame Weisheit, dass ich mich irren kann.
Erhalte mich so liebenswert wie möglich, ich möchte kein Heiliger sein- mit ihnen lebt es sich so schwer- aber ein alter Griesgram, ist das Krönungswerk des Teufels.
Lehre mich, an anderen Menschen unerwartete Talente zu entdecken, und verleihe mir, o Herr, die schöne Gabe, sie auch zu erwähnen.

 

Teresa von Avila

 


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June 16, 2008

What is ZEN?

please follow the link and enjoy...

www.do-not-zzz.com/

 

 

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June 20, 2008

i´m off

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende, an dem ich hier nicht soviel reinschauen kann.

Am Montag fahre ich dann für 7 Tage in ein Retreat. 7 Tage in Stille ohne Computer, Telefon, Fernseher und ohne Ipernity.

Ich wünsche Euch allen eine schöne und friedvolle Zeit.

 

alles Liebe von Varin

P.S. Kann mir jemand helfen das in english zu translaten :-)) ??? (Vielen, vielen Dank Pandarine)

 

Hello friends,

Have a nice weekend - I won't be online much.

Monday I am leaving for 7 days of peace and quiet, without computer, phone, tv and ipernity *cry*.

I wish you a nice and peaceful time.

Love, Varin

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June 30, 2008

i´m back...

...innerlich noch sehr still bin ich wieder da und hoffe Euch allen geht es gut? Ich freue mich schon, wieder auf Entdeckungstour zu gehen...

 

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