Alles automatisch? Nicht ganz, aber das ist gut so! Das look und feel, sowie die Bedienung haben sich in der neuesten Version leicht geändert. Trotz alledem, nach einer kurzen orientierungsphase komme ich mit dem Tool wunderbar zurecht. Lediglich die Funktion zum einlesen des Track musste ich erst einmal suchen.

Sehr gut gelöst, gewisse Informationen und Korrekturen kann der GeoSetter auf Wunsch aus dem Netz ziehen. Unter anderem die korrekte Zeitzone, so man diese seiner Kamera (aus Faulheitsgründen) nicht beigebracht hat. Je nach Einstellung ermittelt der GeoSetter auch weitestgehend Land/Region und Stadt/Gemarkung etc. jenachdem welche Daten abrufbar sind. Hierbei ist auch wählbar in welcher Sprache die Information angegeben werden soll. Im zweifelsfalle kann man alles mit dem universellen Englisch alles überschreiben. Wobei manche fremdländische Schreibweise im englischen noch komischer aussieht als einheimische transkriptionen. Diese pseudo-internationalität sollte man mit vorsicht geniesen. Auch weil man dann schnell zu falscher aussprache tendiert und sich ggf. vor Ort heftig blamiert.

Für Flickr User übernimmt der GeoSetter auch das einfügen der technischen Taggs (machine taggs). Andere Web 2.0 Anwendungen wie z.B. Ipernity bieten leider nicht immer die Unterstützung ausgewerteter Positionsangaben. Gleichwohl sind diese in den Exif-Daten dann einsehbar. Ipernity stellt jedoch eine derartige Unterstützung in naher Zukunft in aussicht.