Ein Ziel meiner Rundreise war Hasselt in Belgien. Hier lebt Luena. Kennegelernt haben wir uns - wie kann es anders sein - überrs Internet. Nach vielen Emails, Chats und einigen Telefonten war ein Besuch eigentlich schon immer mal geplant und wie meist immer wieder verschoben. In diesem Urlaub war es soweit...
Verabredet hatten wir uns so gegen zehn. Irgendwo auf auf Höhe Aachen wünschte ich mir das erste Mal so etwas wie ein Navigationssystem oder zumnidest einen Copiloten. Kurz vor der Grenze Baustelle mit wirklich verwirrender Ausschilderung. Nach einigen Kilometern hinter der Grenze war ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich wirklich richtig fuhr. Ich bekam zwar an den Abfahrten angezeigt, welche Orte recht oder links lagen aber in der Hauptrichtung gab es nur eine ... "Andere richtingen".
Auf einem Parkplatz erfuhr ich dann, dass ich mich wohl etwas mit der Himmelsrichtung vertan hatte und mich kurz vor Lüttich befand. Statt zurückzufahren bin ich mit einem kleinen Umweg über Maastrich dann mit etwas Verspätung aber doch noch angekommen.
Als mich Luena zum brasilianischen Essen bei einer Freundin einlud, wusste ich ja noch nicht, dass ich so viele Menschen aus so vielen Ländern treffen würde.
Vertreten in der geselligen Runde: Belgien, Brasilien, Italien /Napoli, Frankreich, Indien, England, Deutschland. Leider passten nicht alle sind aufdas Foto. Gesprochen wurde: niederlaendisch, portugiesisch, englisch, deutsch/oesterreichisch, italienisch, französisch, mit den Augen und mit den Haenden.
Nicht alles bekam ich übersetzt. Trotzdem habe ich viel verstehen können, grad wenn niederländisch gesprochen wurde. Hätte ich nie gedacht. Und dann kann ich ja auch noch etwas englisch und ein paar Brocken italienisch. ;) Nur wenn sich die Brasilianer untereinander in portugischisch unterhielten, musste ich passen. Da kenn ich aus den zeiten des Urlaubs an der Algarve nur noch das Guten Tag, Danke und Bitte. ;) Dank an Luena, die dann in Ihrem charmanten Deutsch mit österreichischem Akzent ausgeholfen hat.
Außer dem wirklich lecker Essen gab es u.a. das Getränk, welches von einer Braislianerin zubereitet viel besser schmeckte, als hier üblich - Caipirinha - zum einen weil es anders und zun nderen mit Original brasiliansichen Rum "gemixt" wurde . ;) (Übrigens soll es den Caipirinha es auch alkoholfrei geben, dann aber nennt man ihn Ipanema.)
Was mich am meisten ... beeindruckt hat? Das war das Gefühl, sich mit Freunden zu treffen, auch wenn man sie zum ersten Mal im Leben trifft ... lebensfrohe, offene Menschen. Viel zu schnell verging dieser Tag.
Und wenn ich schon ein erstes Mal in Belgien bin, waren noch zwei "wichtige" Dinge waren für mich zu erledigen: Grüße verschicken und die berühmte belgische Schokolade kosten. Ich hätte noch mehr mitnehmen sollen ...
Die gab es aber nicht nur zu Essen. Im Drugstore am Markt genossen wir noch einen "Schokopresso" - Heiße Schokolade mit einem Espresso intus. Das werde ich mir als Vorschlag für die nächste Kaffeepause im Büro mitnehmen.