Eeeeeeeeeeeeeeendlich war die Wartezeit vorbei. Ein Wochenende, auf das ich mich eigentlich ein ganzes Jahr lang freuen kann - TFF in Rudolstadt, in diesem Jahr die 18. Auflage.

Aus der Erfahrungen des letzten Jahres, als ich ja vor dem TTF Urlaub in Italien machte, habe ich diesen diesmal nach die 3 tollen Tage gelegt. Iregendwie fehlte beim letzten Jahr die Erholungsphase danach.

Auch wenn ich schon einen Salsakurs belegte, habe ich das Sonderkonzert am Donnerstagabend diesmal ausgelassen. Zum einen, weil ich noch arbeiten musste und zum anderen war es eine weiße Entscheidung nicht auf der Heidecksburg im Regen abzusaufen. Auch am Freitag gab es noch ein paar Tropfen, aber wirklich nur Tropfen...

Mit der Anreise auf dem Caravanplatz gegen Mittag hatte ich die erste Aufgabe zu erledigen - eine Dauerkarte zu übergeben, was sich zu einem kleinen Ipernity-Treffen gestaltete. Leider verloren wir uns nach dem Eröffnungskonzert aus den Augen. Und während ich andere Menschen vom Freitag so 7 - 8 mal traf, kreuzten sich unsere Wege leider nicht mehr. Schade eigentlich. Dafür wurde ich gleich noch von der Polizei eingeladen, wegen einer Zeugenaussage zu einem Verkehrsunfall. Jaja, der regen macht das Kopfszeinpflaster rutschig.

Pünktlich 18:00 Uhr ging es erst mit dem offiziellen Teil los, später folgten die ersten Künstler. So erhielt man zumindest einen kleinen Vorgeschmack auf das Programm, die einzelnen Schwerpunkte oder man weiß danach, was man sich vielleicht auch nicht unbedingt anschauen oder -hören muss. Den Plan , den man sich im Vorfeld genacht hat, schafft man eh nicht umzusetzen. Jedenfalls ist es mir noch nie gelungen. Meist hat man so seine Wunschkonzerte und nimmt noch das eine oder andere mit, was auf dem Weg liegt.

Am Freitag hatte ich eigendlich nur 2 Programmpunkte - The Barnstormers and the Rockcandy Cloggers (USA) - Traditionelle & Old-timey Folkmusik aus Pennsylvania. Ich wünschte, ich könnte in dem Alter noch so tanzen, wobei ich aber jetzt schon Probleme mit den Schritten habe.

Das zweite Highlight des Abends war die Gruppe Etran Finatawa (Niger). Auch wenn man es nicht glauben mag - Musik zum anhören, ansehen und tanzen. Bei den meisten Konzerten kann man eh kaum auf der Stelle stehen. Bei den ersten Takten zucken die Beine völlig automatisch.

Mit deren Rhythmen im Ohr klang der erste Tag aus ...