Drobo hilft seinem Besitzer, die Sicherheit seiner geliebten Daten sicher zu stellen. Bisher nur in den USA zu haben, gibt es ihn jetzt auch in Deutschland - bei unserem Lieblings-Cyberport ;-)
EN: The Drobo Storage Robot is now available here in Germany at Cyberport
Mal ehrlich, ihr kümmert euch doch um ein regelmäßiges Backup eurer wertvollen Bildersammlungen? Nicht selten ist der Rechner wohl ringsum mit externen Platten umgeben... Doch wieso sollte die Festplatte in dem externen Gehäuse länger halten, als die im Rechner? Und wie geht's weiter, wenn das Backup die ganze Platte ausfüllt?
Diese Fragen will der "Drobo" beantworten, ein Festplatten-"Roboter" der Firma Data Robotics, und in den USA schon seit letztem Jahr der Liebling mancher Fotografen. Was ist das besondere daran? Der Drobo ist keine Festplatte. Er verwaltet Festplatten, und zwar mindestens zwei. Er spiegelt die Daten über bis zu vier Laufwerke, und stellt den freien Speicherplatz als ein Laufwerk zur Verfügung. Und im Gegensatz zu RAID-Systemen entfallen die Einschränkungen dass die Festplatten vom gleichen Typ und gleichen Größe sein müssen.
Wenn der Drobo voll wird, nimmt man die kleinste und älteste Platte heraus, und ersetzt sie durch eine schöne neue große. Wieviel Speicherplatz man im Endeffekt hat, kann man mit dem Drobolator ausprobieren. Macht nur, ich warte hier...
Hier ein paar Videos zur Motivation der Entwickler und einer Demo des Gerätes.
Und gestern war ich angenehm überrascht, den Drobo groß und fett auf der Homepage von Cyberport anzutreffen. Im Moment ist die Platzierung schon etwas zurückhaltender - aber hier ist das Feature. Sicherlich ist er mit >500 Euro nicht billig (wieso rechnen die $499 schon wieder so unvorteilhaft um?), aber das sind unsere Kameras und Macs auch nicht. Aber die Datensicherheit durch Redundanz, und die Möglichkeit den Speicherplatz nach Bedarf zu erweitern, könnten mir diesen Preis wert sein. Ich bin versucht ;-)
Update: Heute (1.7.2008) ist der Preis bei Cyberport auf 398,- gefallen... da war wohl ganz schön Luft drin 
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Manuel Wesser pro says:
Betonung liegt aber auf VERSIERT, wer keinen Stress mit Treibern, Software und Hardware haben will, ist der ideale Kunde für dieses Gerät.
Wenn es denn wirklich wie beworben funktioniert und nicht grotten langsam ist. Ich habe mir jetzt nicht die Arbeit gemacht und nach einem neutralen Test für das Gerät gesucht, vielleicht gibt es den ja auf einer amerikanischen Seite?
EDIT: Ganz perfekt arbeitet er noch nicht: drobo.com/pdf/release_notes_drobo_firmware_1.0.3.pdf
EDIT2: Mal abgesehen von der Geschwindigkeit über USB (irgendwo zwischen 10 und 20 MB/s), bei der man nicht darüber Nachdenken sollte wie lange es wohl dauert die riesige Datenansammlung mal umzukopieren, ist das Gerät für einfache "Ich will es benutzen und nicht wissen wie es funktioniert Anwender" ideal.
Eigentlich könnte ich soetwas gebrauchen, aber die Geschwindigkeit schreckt mich dann doch ab, vom Preis mal ganz zu schweigen.
Manuel Wesser edited this comment 5 months ago.
Thomas Stache pro replies:
Danke für den Link zu den Release Notes - da gibt's ja schon so einiges an Macken, die ich als Kinderkrankheiten einordnen würde... all das was ein Unmount/Remount oder ein Reboot des Rechners fixen soll. Das könnten sie ruhig mal in Ordnung bringen!
Mit den Übertragungsraten kann ich jetzt gar nichts so anfangen - da muss ich mal meine Platten zu Hause begutachten (insbesondere die USB2-Festplatten). Das der Drobo gegen eSATA oder internes SATA keine Chance hat, sollte man beim Kauf wissen...
Hmm, dazu kommt, dass meine Seagate FreeAgent Pro gar nicht an ihrem eSATA-Anschluss funktioniert, sondern den Rechner blockiert (abstecken hilft!). Also nur USB für mich!
Manuel Wesser pro replies:
Thomas Stache pro replies:
Thueringer pro replies:
Nach einem Wasserschaden im letzten Jahr möchte ich eine solche Datensicherung nicht mehr missen.