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Rügen zwischen Winter und Frühling (5)

Thursday March 19, 2009 at 04:45PM
Die berühmten Kreidefelsen
Die berühmten Kreidefelsen
Auf die Wettervorhersage braucht man auf dieser Insel nichts zu geben. Eigentlich sollte gestern die Sonne scheinen und heute dafür regnen. Die Wirklichkeit: Gestern Nebel ohne Ende, heute relativ viel Sonne – aber weiterhin sehr kalt!
Wenn schon die Bootsfahrt nicht geklappt hat, so wollten wir es diesmal auf dem Landwege versuchen, die Kreidefelsen zu erreichen.
Weit ist es ja nicht bis nach Jasmund. Dort landet man auf einem riesigen Parkplatz, bei dessen Anblick man sich vorstellen kann, was hier im Sommer los sein muss. Der Parkplatz kostet. Dann geht es mit dem Shuttle zum Königsstuhl. Das kostet wieder. Um auf die Plattform mit dem Blick auf die Kreidefelsen zu kommen, muss man nochmals das Portemonnaie zücken. Aber sei‘s drum. Es hat sich gelohnt! Der Blick vom Königstuhl ist nett, aber vielleicht hatte ich mir mehr vorgestellt. Da nun gerade keine Sonne schien, leuchteten die Felsen nicht so, wie man es auf Bildern immer sieht. Aber dann besuchten wir noch das Multimediazentrum mit einer sehr interessanten und wirklich gut gemachten Führung (mit Audio Guide) durch die Vorgeschichte Rügens und der Natur dieser Landschaft. Da wir auch hier wieder fast völlig alleine waren, konnten wir alles in Ruhe aufnehmen.
400 Treppen zum Strand
400 Treppen zum Strand
Dann aber das richtige Highlight! Ein Treppenpfad mit über 400 Stufen führte uns mehr als 100 Meter hinab zum Strand direkt an die Füße der Felsen. Der Strand unten bestand aus Kieseln und unendliche viele Feuersteine. Eine leichte Brandung belebte diese Szene. Auch hier waren wir froh, dass wir die richtige Jahreszeit gewählt hatten. Im Sommer stehen hier wahrscheinlich Eis- und Bratwurstbuden.
Auf dem Hinweg hatten uns die entgegenkommenden Besucher uns schon immer so verkniffen angesehen. Jetzt waren wir diejenigen, die sicher etwas angestrengt aussahen.
Am Strand
Am Strand



Der Rückweg über besagte 400 Stufen gestaltete sich doch recht anstrengend, aber wir sind ja gut in Form!
Nun hatten wir das Rügener Pflichtprogramm – die Kreidefelsen – abgehakt und es war gar nicht so schlecht.
Steinmännchen
Steinmännchen



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6 Comments / add your comment?

stip says:
hach!
ich war lange nicht da - aber habe damals glaub ich für die kreidefelsbesichtigung nicht bezahlt. oder ich hab's vergessen!

--
Coming from the_guenni blog (?)
Posted 8 months ago. ( permalink / translate )
Tante Käthepro says:
Ich war noch nie auf Rügen, aber JETZT muss ich hin!
Posted 8 months ago. ( permalink / translate )
A.Meise says:
Unbedingt muss man da hin. Aber - wie auf Mallorca - nur abseits der Hochsaison, sonst wird man wirklich tot getreten.

Als wir da waren, war der Strand unter den Kreidefelsen noch gesperrt, weil kurz vorher (Anfang 2005) ca. 50.000 m³ (!) Fels abgebrochen und man sich noch nicht sicher war, ob noch mehr runterkommt.
Posted 8 months ago. ( permalink / translate )
The Guennipro replies:
Da können wir ja froh sein, da wieder heil raus gekommen zu sein! ;-)
Posted 8 months ago. ( permalink / translate )
Schussentälerpro says:
sehr interessanter Blogbeitrag
Posted 8 months ago. ( permalink / translate )
The Guennipro replies:
Danke! Das freut mich!
Posted 8 months ago. ( permalink / translate )

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