About this blog

  • 44 posts
  • 11 944 visits
June 2009
  Sun Mon Tue Wed Thu Fri Sat  
    1 2 3 4 5 6  
  7 8 9 10 11 12 13  
  14 15 16 17 18 19 20  
  21 22 23 24 25 26 27  
  28 29 30          

Archives

June 25, 2009

Zeit - Zeit - Zeit

Habe schon ein richtig schlechtes Gewissen. Aber seit dem Urlaub komme ich kaum noch zu Ipernity. Schönes Wetter, viel Arbeit, Bilder vom Urlaub fertig machen, spannendes Buch, Freunde, Kinder...

Aber das gibt sich wieder!

Published at 18:39 ( 7 comments / 258 visits )
This post is public

March 24, 2009

Rügen zwischen Winter und Frühling (6)

MachtUrlaub
MachtUrlaub
Wir hatten in der Gegend hier nun eigentlich schon viel gesehen, aber in Prora waren wir noch nicht. Es liegt zwischen Binz und Saßnitz und hat eine besondere Geschichte. Zwischen 1936 und 1939 entstand hier eine riesige Wohnanlage für die NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ (KdF). Der Architekt Clemens Klotz (der Name passt!) wurde beauftragt, direkt an der Küste eine Ferienunterkunft für ca. 20.000 Menschen zu planen. Er entwarf 8 Bettenhäuser, jedes 450 Meter lang mit zusätzlichen Gemeinschaftsanlagen (Theater, Speisesäle, Sportanlagen etc.), die auch weitgehend fertiggestellt wurden. Neben dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg ist dies die größte geschlossene architektonische Hinterlassenschaft des Naziregimes. Die KdF-Bewegung (angeführt von „Reichstrunkenbold“ und Führer der Arbeitsfront Robert Ley) diente dazu, die Menschen von der harten sozialen Wirklichkeit abzulenken, die Ideologie der „Volksgemeinschaft“ zu stärken und eine rassistisch und politisch homogene Gemeinschaft zu erzeugen. Die KdF-Anlagen stellten also nicht eine „nette Seite“ der Naziherrschaft dar, sondern dienten ausschließlich ihren Zwecken. Bezeichnend ist auch, dass genau 3 Jahre nach der Zerschlagung der Gewerkschaften, am 2. Mai 1936 die Grundsteinlegung für den Bau stattfand. Ein Teil des beschlagnahmten Vermögens der Gewerkschaften steckt wohl auch in diesen Gebäuden.

Prora in ganzer Schönheit
Prora in ganzer Schönheit
Die Anlage wurde nie in Betrieb genommen. Mit dem Kriegsbeginn 1939 wurden die Arbeiten eingestellt. Die Bauarbeiter wurden nun in Peenemünde gebraucht, wo die V-Waffen entwickelt wurden.
Danach wurden die Gebäude u.a. für die Polizei, Kriegsmarine oder als Notunterkünfte für ausgebombte Menschen aus Hamburg genutzt. Gegen Kriegsende wurden hier auch Flüchtlinge untergebracht.





Prora, ein Denkmal?
Prora, ein Denkmal?
Zu DDR-Zeiten war das Gelände ein militärisches Sperrgebiet und diente auch der kasernierten Volkspolizei, später NVA, als Unterkunft. Erst 1991 konnte die Öffentlichkeit diese Anlagen wieder betreten und steht nun unter Denkmalschutz. Jetzt befinden sich dort kleinere Museen (z.B. über die Geschichte der Anlage – „Macht Urlaub“, das uns viele interessante Informationen lieferte), Galerien und Diskotheken. Aber die Monstrosität dieser Bauten hat wohl bisher die Entwicklung von Nutzungsideen, die sowohl der geschichtlichen Bedeutung der Anlage gerecht werden als auch einen sinnvollen und Verwendung ermöglichen, behindert.
Ausstellung "MachtUrlaub"
Ausstellung "MachtUrlaub"





Es ist schon bedrückend, an diesen endlosen Wohnblöcken, die z.T. schon recht verwahrlost wirken, vorbei zu gehen. Es dauerte nicht lange und wir machten kehrt.



Published at 19:09 ( 13 comments / 343 visits )
This post is public

March 19, 2009

Rügen zwischen Winter und Frühling (5)

Die berühmten Kreidefelsen
Die berühmten Kreidefelsen
Auf die Wettervorhersage braucht man auf dieser Insel nichts zu geben. Eigentlich sollte gestern die Sonne scheinen und heute dafür regnen. Die Wirklichkeit: Gestern Nebel ohne Ende, heute relativ viel Sonne – aber weiterhin sehr kalt!
Wenn schon die Bootsfahrt nicht geklappt hat, so wollten wir es diesmal auf dem Landwege versuchen, die Kreidefelsen zu erreichen.
Weit ist es ja nicht bis nach Jasmund. Dort landet man auf einem riesigen Parkplatz, bei dessen Anblick man sich vorstellen kann, was hier im Sommer los sein muss. Der Parkplatz kostet. Dann geht es mit dem Shuttle zum Königsstuhl. Das kostet wieder. Um auf die Plattform mit dem Blick auf die Kreidefelsen zu kommen, muss man nochmals das Portemonnaie zücken. Aber sei‘s drum. Es hat sich gelohnt! Der Blick vom Königstuhl ist nett, aber vielleicht hatte ich mir mehr vorgestellt. Da nun gerade keine Sonne schien, leuchteten die Felsen nicht so, wie man es auf Bildern immer sieht. Aber dann besuchten wir noch das Multimediazentrum mit einer sehr interessanten und wirklich gut gemachten Führung (mit Audio Guide) durch die Vorgeschichte Rügens und der Natur dieser Landschaft. Da wir auch hier wieder fast völlig alleine waren, konnten wir alles in Ruhe aufnehmen.
400 Treppen zum Strand
400 Treppen zum Strand
Dann aber das richtige Highlight! Ein Treppenpfad mit über 400 Stufen führte uns mehr als 100 Meter hinab zum Strand direkt an die Füße der Felsen. Der Strand unten bestand aus Kieseln und unendliche viele Feuersteine. Eine leichte Brandung belebte diese Szene. Auch hier waren wir froh, dass wir die richtige Jahreszeit gewählt hatten. Im Sommer stehen hier wahrscheinlich Eis- und Bratwurstbuden.
Auf dem Hinweg hatten uns die entgegenkommenden Besucher uns schon immer so verkniffen angesehen. Jetzt waren wir diejenigen, die sicher etwas angestrengt aussahen.
Am Strand
Am Strand



Der Rückweg über besagte 400 Stufen gestaltete sich doch recht anstrengend, aber wir sind ja gut in Form!
Nun hatten wir das Rügener Pflichtprogramm – die Kreidefelsen – abgehakt und es war gar nicht so schlecht.
Steinmännchen
Steinmännchen



Published at 16:45 ( 6 comments / 191 visits )
This post is public

March 15, 2009

Rügen zwischen Winter und Frühling (4)

Das gute Wetter machte uns Mut! Rügen hat doch Kreidefelsen und die muss man gesehen haben. Am Besten sollen die Felsen ja vom Wasser aus zu sehen sein. Täglich gehen daher Schiffe von Selllin los. Entgegen aller Wettervorhersagen hatte jedoch die Sonne keine Chance, den dichten Nebel zu durchdringen. Wir hatten schon Mühe, das Ende der Seebrücke von Sellin zu erspähen. Zudem war es extrem kalt und feucht. Also bestaunten wir nur die Selliner Seebrücke.

Seebrücke Sellin
Seebrücke Sellin
Sellin nennt man auch die kleine Schwester von Binz. Das ist sicher richtig. Dennoch, wenn man so die Wilhelmstraße in Richtung Meer folgt, ist man schon überrascht, plötzlich vor einem Abgrund zu stehen. Steil fällt das
Sellin
Sellin
Ufer ab zum Strand. Eine 25 Meter tiefe, 89 Stufen lange Treppe trennen einen vom Strand. Aber was für ein Blick auf diese Seebrücke. Selbst bei dem Nebel war es beeindruckend. Weniger beeindruckend stellten wir uns aber nun eine Bootsfahrt zu den Kreidefelsen vor. Bei kaum Sicht und Eiseskälte wäre das sicher kein Vergnügen.
Also schnell umdisponiert. Wir wollten ja auch noch zum Kap Arkona. Außerdem war es im Auto auch viel wärmer. Es ging zwischen dem Kleinen Jasmunder Bodden und dem Prorer Wiek durch Binz und dann immer weiter in Richtung Norden. Wir kamen durch Jasmund, eine Gegend, in der es im Sommer regelmäßig zu kilometerlangen Staus kommt. Hier im Nationalpark Jasmund liegen die berühmten Kreidefelsen mit dem bekanntesten Aussichtspunkt Königstuhl. Aber dazu später mehr. Dann kommt der nächste schmale Landstreifen. Rechts der Tomper Wiek, links der Bregger Brodden. Diese Broddenlandschaft ist ein Ergebnis der letzten großen Eiszeit. Nachdem die Eismassen mehrfach über große Teile des Kontinents gezogen waren, hinterließen sie diese vielen Löcher in der Insel. Es gab ja sogar Zeiten, da war die Ostsee ein Süßwasserbinnensee und auch die Insel Rügen trennte mit anderen Landbrücken diesen See von der rauen Nordsee.
Die Straßen unterwegs sind zwar durchweg gut, aber immer wieder gibt es ein paar kleine Abschnitte, die offensichtlich noch aus Zeiten vor 1989 stammen. Auf so einer Rumpelstrecke übersah ich wohl einen mittleren Huckel und der Wagen setzte hinten relativ übel auf. Aber es ging erst mal ohne Probleme weiter. Bis mir dann auffiel, dass ich das Bremspedal doch etwas ungewohnt weit eintreten konnte und die Bremswirkung nachließ.
Dorfkirche Altenkirchen
Dorfkirche Altenkirchen
Da kam mir gerade die älteste Dorfkirche Rügens in Altenkirchen recht. Mönche ließen diesen Bau im 12 Jh. an der Stelle einer alten slawischen Begräbnisstätte errichten. Ansonsten gab es hier zu der Zeit noch keine weiteren Gebäude, sodass hier zuerst die Kirche war und dann erst später die Wohngebäude. Aber so richtig in Ruhe konnte ich mir dieses wunderschöne Bauwerk nicht ansehen. Was ist bloß mit der Bremse los? Erkundigungen ergaben, dass sich im 4 km entfernten Wiek eine Werkstatt befindet.



Mit Tempo 30 und Warnblickanlage ging es nun über die zum Glück extrem verkehrsarme und weit einzusehende Landstraße. Heilfroh waren wir, als wir endlich auf den Hof der
Grau, grau, gräsig!
Grau, grau, gräsig!
Werkstatt rollten. Dort war erst mal Mittagspause. So machten wir den ersten kleinen Rundgang durch den Ort. Aber auch nachdem sich der sehr nette Werkstattmeister bereit erklärte, möglichst umgehend mit Schadensanalyse zu beginnen, mussten wir uns noch lange das „wunderschöne“ Wiek auf der Suche nach einer Gaststätte erwanderten. Es gab zwar reichlich Lokale, aber entweder hatten sie komplett geschlossen oder sie machten erst eine Stunde später auf. Aber es wurde alles gut. Beim Auto war hinten links der Bremsschlauch abgerissen (wohl bei dem kleinen Huckel) und wir fanden auch ein kleines Lokal, in dem wir wenigstens eine heiße Suppe bekamen. So ging es dann 3 Stunden später wieder Richtung Kap Arkona.
Kap Arkona
Kap Arkona
Im Sommer sollen hier ja Tausende in endlosen Schlangen vom Parkplatz die 2 km zu den berühmten Leuchttürmen marschieren. Wir bekamen hier fast Einsamkeitsgefühle! Außerdem war es richtig kalt. Als wir dann die Türme schon im Blick hatten (unterwegs auf einer trostlosen Landstraße) kam uns ein nettes Paar entgegen, das uns mit trauriger Mine eröffnete, dort sei alles geschlossen. So richtig böse waren wir nicht, endlich in unser warmes Auto zurückkehren zu können. Vorher konnten wir aber noch etwas die Tristesse genießen, welche die Eventgastronomie von Kap Arkonoa um diese Jahreszeit so zu bieten hat.

Einladende "Ostseeperle"
Einladende "Ostseeperle"
Unsere Stimmung hat das nicht gerade erhöht. Aber wir waren froh, dass wir den Tag heil überstanden hatten.





Published at 16:01 ( 3 comments / 149 visits )
This post is public

March 13, 2009

Rügen zwischen Winter und Frühling (3)

Wir wollten noch ein bisschen mehr von Rügen sehen. Unser Ziel war die Insel Ummanz, in deren Nähe eine Freundin unserer Tochter lebt. Diese Insel liegt nun auf der uns entgegengesetzten Westseite Rügens.

Die weiße Stadt!
Die weiße Stadt!
Unser erstes Ziel war Putbus – eine gute Wahl! Man nennt sie auch die weiße Stadt. Diesen Namen hat die Stadt von den klassizistischen Bauten im Zentrum. Rund um den „Circus“ säumen sich streng geometrisch angeordnete weiße Häuser aus dem 19. Jh. Die Geschichte der Stadt reicht aber viel weiter zurück. Zu Beginn des 12 Jh. wurde der Ort von Fürst Stoislaw gegründet, allerdings übernahm dann schon 1249 die Familie Putbus die Herrschaft. Wie fast immer bei diesen Fürstengeschlechtern entsteht dann eine
Im Circus in Putbus
Im Circus in Putbus
wechselvolle Geschichte und am Ende landeten die Besitztümer 1702 bei dem dänischen Freiherrn Malte zu Putbus. Sein Nachfahr Wilhelm lies dann den Ort im Stil des Klassizismus zur Residenz ausbauen. Es entstanden dann der wunderschöne Circus, auf dem der in der Mitte stehende Obelisk an die Ortsgründung durch diesen Wilhelm Malte zu Putbus erinnert, und der rechteckige Marktplatz. Auf dem Obelisk steht übrigens „Was des Volkes Hände schaffen, ist des Volkes eigen“. Es fällt nicht schwer zu erraten, dass dieser Spruch nicht von besagtem Wilhelm, sondern von einem unbekannten Künstler aus DDR-Zeiten stammt.
Spieglein, Spieglein
Spieglein, Spieglein
Aber besonders schön ist der Schlosspark, dem leider das Schloss fehlt, welches auf einem Beschluss des Bezirksrates von 1964 gesprengt worden war. Dort entdeckten wir dann aber einen kleinen Pavillon, zu dem uns schon viele Hinweise auf ein Spielzeugmuseum hingelockt hatten. Ein Becher Kaffee bzw. Tee taten uns sehr gut. Während ich mal wieder auf die Hunde aufpassen musste (und ein paar SMS schreiben konnte), besuchten Frau und Tochter das Spielzeugmuseum. Sie waren sehr angetan!
Marktplatz in Putbus
Marktplatz in Putbus
Auf dem Rückweg erhaschte ich noch einen Blick auf den Markt und die Orangerie bevor wir wieder uns auf den Weg in Richtung Bergen machten, der Hauptstadt von Rügen.
Wir hätten vorgewarnt sein sollen. Die Freundin unserer Tochter rief uns unterwegs an („Wo seid ihr denn gerade?“) und antwortete auf die Frage, was es denn so spannendes in Bergen gäbe mit den denkwürdigen Hinweisen: Realkauf und Freßnapf! Bestimmt sind die 16.000 Einwohner stolz auf Ihre Stadt. Man will ihr ja auch nicht unrecht tun. Es war kalt und ungemütlich, da sind viele Städte nicht so richtig schön.
St. Marienkirche in Bergen
St. Marienkirche in Bergen
Die 1193 gegründete Klosteranlage (jetzt Klosterhof genannt) ist schon recht nett. Man erfährt dort, dass diese Bauten offensichtlich lange fest in weiblicher Hand waren. Erst lebten hier 20 dänische Nonnen, bevor dann nach der Reformation das Kloster in ein „Jungfräuleinstift“ für höhere Töchter umgewandelt wurde.







Marktplatz Bergen
Marktplatz Bergen
Aber dann der Marktplatz… Sicher alles sehr zweckmäßig, aber wir empfanden ihn ohne jede Atmosphäre. Aber daran war sicher das Wetter schuld.
Dennoch, wenn man ein bisschen nachliest über Bergen, ergibt sich schon etwas Interessantes: Auch mit dem Auto merkt man, dass es nach Bergen immer etwas bergauf geht. Daher wundert es nicht, dass der Name der Stadt aus dem slawischen Wort „Gora“ abgeleitet wird, welches Berg bedeutet. Seit 1613, dem Jahr der Stadtgründung, erlebte der Ort einige Schicksalsschläge. Dreißigjähriger Krieg (die kaiserlichen Truppen waren hier einquartiert, was keiner Stadt gut bekommen ist), Pest und viele Stadtbrände, zuletzt 1726, zwang die Bürger der Stadt, ihren Ort immer wieder neu entstehen zu lassen.
Aber nun mussten wir weiter, schließlich war für 14 Uhr unser Treffen anberaumt. Es sollte bei im Ort Varbelvitz stattfinden – ein Ort mit vielleicht 2 Dutzend Häusern, dicht am Varbelvitzer Bodden. Die Orte in der Gegend haben viel gemeinsam: Rattelvitz, Kubitz, Volsvitz usw. Interessant!
Blick Richtung Hiddensee
Blick Richtung Hiddensee
Wir hatten ja schon zwei Hunde mit, dazu passten noch ein paar Hunde der Freundin (einige mussten wir wegen evtl. Unverträglichkeiten im Haus lassen) und los ging es zur nahe gelegenen Insel Ummanz. Eine kleine, vor ca. 100 Jahren entstanden Brücke verbindet diese viertgrößte Ostseeinsel mit Rügen. Ganze 750 Einwohner, 30 Pferde und jede Menge Kraniche leben auf diesem recht platten Eiland. Aber inzwischen war die Sonne durchgekommen und ließ uns einen Hauch von Frühling erahnen. Direkt an der Vorpommerschen Boddenlandschaft, mit Blick auf die ferne Insel Hiddensee genossen wir bei einem ausgedehnten Spaziergang auf dem Deich die Ruhe und die Einsamkeit dieser Insel.
Wilde Jagd auf Ummanz
Wilde Jagd auf Ummanz
Derweil hatten die Hunde viel Spaß! Jagen, baden, spielen – alles war hier nahezu grenzenlos möglich. Es machte einfach Freude, ihnen dabei zuzusehen (und natürlich dabei ein paar Bilder zu schießen).
Published at 17:22 ( 3 comments / 150 visits )
This post is public

March 12, 2009

Rügen zwischen Winter und Frühling (2)

Am Thissower Haken
Am Thissower Haken
Das Mönchgut ist die südöstliche Ecke von Rügen. Den Mönchen des Zisterzienserordens Eldena bei Greifswald wurde bereits 1252 ein Teil des Landes Reddevitz (mit den heutigen Orten Baabe, Göhren und Middelhagen) vom slawischen Fürsten Jaromar II übertragen. Den südlichen Teil der Insel übernahmen die Mönche erst 1360.



Am Thissower Haken
Am Thissower Haken
Früher gab es hier wohl hauptsächlich Fischer. Jetzt sieht man viele Ferienwohnanlagen (sehr unterschiedlichen Komforts) und andere, auf Tourismus ausgelegte „Attraktionen“. Zum Glück ist um diese Jahreszeit hier aber recht wenig los. Die „Strandcafés“ wirken sogar etwas gespenstisch! Aber die Natur hat hier viel zu bieten. Wälder, Steilufer, feiner Sandstrand und karge Hügel bestimmen die Landschaft und nicht nur mehr oder weniger mondäne Seebäder.

Er war das nicht!
Er war das nicht!
Unsere Fahrt führte über Göhren zum Thissower Haken, dem südöstlichen Ende des Mönchgut. Ganz am Ende des Hakens, in Klein Zwicker, hielten wir an. Ein kleiner Fußweg über die sanften, kargen Hügel machte nicht nur uns viel Freude. Auch die beiden Hunde genossen sichtlich die Düfte dieser Erde.


Viel Arbeit!
Viel Arbeit!
Eine herrliche Aussicht über den Kaming und den Zickersee – praktisch das Innere des Hakens – hatten wir von einem kleinen Hügel direkt an der Spitze dieser Landzunge. Auf dem Rückweg konnten wir Heringsfischern bei der Arbeit zusehen. Sie ließen sich und ihren (wie ich fand beeindruckenden Fang) bereitwillig fotografieren, ansonsten zählen sie aber wohl eher zum schweigsamen Menschenschlag.



Kirche in Groß Zicker
Kirche in Groß Zicker
Nachdem wir ja nun viele Blicke auf den Zickersee geworfen hatten, wollten wir die andere Seite dieses Hakens auch noch sehen. Also einmal drum herum nach Groß Zicker. Es soll einer der schönsten Fischerdörfer von Rügen sein.

Altes Kopfsteinpflaster, eine spätgotische Kirche aus dem 14. Jh. und viele überwiegend gepflegte Reitdachhäuser machen den Ort schon sehenswert. Eine etwas in die Jahren gekommene Steganlage reizte uns Fotografen natürlich besonders.

Published at 18:14 ( 2 comments / 124 visits )
This post is public

March 11, 2009

Rügen zwischen Winter und Frühling (1)

Zufällig entdeckte ich im Internet wunderschöne Ferienhäuser auf Rügen, die auch mit Hund buchbar waren. Direkt am Strand, mit Sauna und Wirlpool – eben alles, was man so braucht. Das wäre doch etwas für einen Urlaub mit Hunden. Diesmal nicht Fanø – da war beim letzten Mal doch recht wenig los. Nicht, dass man viel Trubel um diese Jahreszeit erwartet oder braucht. Aber ein bisschen mehr wäre schon nicht schlecht.

Von Rügen, der größten deutschen Insel hat man natürlich schon viel gehört. Die Kreidefelsen, Caspar-David Friedrich, aber auch mondäne Badeorte und viel Tourismus. Wir wollten hauptsächlich entspannen, aber natürlich – wenn es das Wetter zulässt – auch etwas von der Insel sehen.


Während ansonsten die Häuser in dem Ferienhauspark doch recht eng aneinander stehen, lag unser Heim etwas abseits im Wald. Sogar das Meer war zwischen den Bäumen und hinter niedrigen Dünen zu erspähen.



Seebrücke Göhren
Seebrücke Göhren
Das reizte natürlich. Also schnell Richtung Strand. Ostsee – wunderschön, wenn auch nicht so beeindruckend wie der dänische Nordseestrand. Den beiden Hunden gefiel es auch sofort. Wir gingen bis zur Seebrücke von Göhren. Kalt war es und windig. Aber schön! Auf der Seebrücke selber war es dann noch ein paar gefühlte Grad weniger. Hier pfiff der Wind etwas mehr. Wieder zurück im Haus genossen wir die wohlige Wärme des Kaminofens.
Wir waren schon gespannt, was uns die Tage bringen werden…
Published at 18:18 ( 8 comments / 144 visits )
This post is public

February 15, 2009

Bremen in rot

Samba-Umzug in Bremen

Wer denkt, in Bremen ist nichts los, der irrt gewaltig. Seit 1986 finden hier Karnevalsumzüge mit dem Schwerpunkt Samba statt. So auch dieses Jahr. Das Motto war: „Rot“. Dazu passte auch das herrliche Wetter (im Gegensatz zu den Tagen davor). Die ca. 100 Samba-Gruppen trafen sich auf dem Marktplatz. Schon dort war es ein buntes Spektakel.

Karneval in Bremen
Karneval in Bremen

Aber um ca. 12 Uhr ging es dann los. Vorbei an 30-35.000 Menschen zogen etwa 1.800 Sambistas durch die Straßen bis ins Ostertorviertel. Ein fast ohrenbetäubender Rhythmus der Trommeln füllte die Straßen. Fantastische Kostüme, wilde Tänze – ein richtiges Open-Air-Festival!

Nachdem ich über 2 Stunden mir dieses Spektakel angesehen hatte (und über 300 Fotos geschossen hatte), konnte ich meine Füße kaum noch spüren. Es schien zwar die Sonne, aber es war beinkalt! Trotzdem – es hat sich gelohnt!





Published at 16:52 ( 14 comments / 205 visits )
This post is public

November 16, 2008

Das Dessert



Was ist schon ein gutes Essen ohne Dessert? Das praktische an diesem ist, dass man es gut am Vortag vorbereiten kann. Also, los geht es:

Marquise au chocolat (Schokoladenriegel)
mit Schokoladensorbet

Das Dessert wird aufgebaut
Das Dessert wird aufgebaut
Marquise

100g Kuvertüre
Eigelb
85g Butter
50g Schlagsahne
2 Eiweiß
50g Puderzucker
Schokoladenraspel


Schokoladensorbet

200g Läuterzucker
(100g Wasser und 100g Zucker zusammen aufkochen)
100g Kuvertüre
25g Kakao
4cl Kakaolikör
3 Eiweis

Die Marquise

Raspel, raspel!
Raspel, raspel!
Die Kuvertüre schmelzen (z.B. Mikrowelle oder Wasserbad). Anschließend zerlassene Butter, den Kakao und den Puderzucker zufügen. Die Eigelbe unterrühren und die Masse abkühlen lassen. In der Zwischenzeit jeweils die Sahne und das Eiweiß schlagen. Beides vorsichtig unter die kalte Masse heben und in eine kleine rechteckige Form abfüllen.

Das Sorbet

In den Läuterzucker die flüssige Kuvertüre geben und alle Zutaten bis auf das Eiweiß zufügen. Die abgekühlte Masse wird in eine Eismaschine gegeben. Wenn das Sorbet eine geschmeidige Konsistenz hat wird das geschlagene Eiweiß zugefügt.
Wenn das Sorbet fertig ist, kann es im Tiefkühlschrank bis zum servieren aufbewahrt werden.

Zum servieren wird die Marquise aus der Form gestürzt und in Scheiben geschnitten. Die Marquise und das Sorbet auf einen Teller anrichten und mit Schokoladenraspeln bestreuen. Je nach Jahreszeit mit Früchten garnieren (Annas passt immer!).

Marquise und Sorbet
Marquise und Sorbet









Damit endete nun unser leckeres Menü. Es war ein Erlebnis!

Published at 13:25 ( 9 comments / 460 visits )
This post is public

November 12, 2008

Der Hauptgang

Bei unserem Kochseminar ging es lecker weiter:

Gefüllter Kalbsrücken mit Hummer

300 g Kalbsrücken
2-3 Hummer
200 g Putenbrust
Schweinenetz
0,2 l Sahne
2 Eier
Salz, Pfeffer

Hummer ca. 5 Min. blanchieren. Das Fleisch in 2 cm große Stücke teilen.

Aus dem Putenfleisch eine Farce herstellen. Dazu Fleisch in einen Mixer geben und sehr fein cuttern. Ei und Sahne hinzufügen, nochmals mixen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend durch ein Sieb streichen. Den Kalbsrücken in ca. 30 g. schwere Stücke schneiden und plattieren (ganz dünn – dafür am Besten zwischen zwei Lagen fester Folie legen).

Gefüllte Kalbsrücken - noch roh
Gefüllte Kalbsrücken - noch ro…
Die plattierten Stücke nun in eine mit einem Schweinenetz ausgelegte Schale legen, etwas Farce hineingeben, Hummer hinzugeben und nochmals etwas Farce darauf gegen. Dann die Fleischenden zusammenschlagen und mit dem Schweinenetz schließen. Anschließend die gefüllten Kalbsrücken in der Pfanne anbraten und dann ca. 8 Min. im Ofen garen. Man kann sie zwischendurch auch mit etwas süßer Sojasoße (Soja Ketjap Manis) bepinseln. Vor dem Servieren halbieren.



Als Soße zu diesem gefüllten Kalbsrücken haben wir dann eine Krustentier-Currysoße gemacht. Die war der absolute Traum:

Das riecht sehr gut!
Das riecht sehr gut!
Schalen vom Hummer (Karkasse)
Zwiebeln, Karotten, Sellerie
Tomatenmark
Sahne
Safran
Rum
Pernod
Thymian, Rosmarin, Lorbeer, Wacholderbeeren
Salz, Curry
Nolly Prat

Olivenöl im Bräter erhitzen, die zerkleinerten Karkassen zugeben und scharf anbraten. Anschließend das Röstgemüse, Kräuter und Gewürze hinzufügen und ebenfalls braun braten. Tomatenmark unter rühren und nach dem Trockenrösten mit Rum ablöschen. Mit Wasser auffüllen, Sahne (reichlich) zugeben und nach ca. 1 Std. den Fond durch ein nicht zu feines Sieb passieren. Dann mit Curry, Pernod, Nolly-Prad, Safran, Salz und Pfeffer abschmecken.

Den gefüllten Kalbsrücken auf ein Bett von gebratenen Pilzen anrichten und mit der Soße übergießen.

Gefüllter Kalbsrücken
Gefüllter Kalbsrücken

Guten Appetit!!

Published at 22:04 ( 6 comments / 346 visits )
This post is public

November 8, 2008

Der Zwischengang

Offene Hummerlasagne
Offene Hummerlasagne

Offene Lasagne mit Hummer und Stöfilet

Die Vorspeise war ja nur zum Appetit machen. Nun wurde es handfester. Zuerst kommt der Nudelteig für die Lasagne-Blätter:

350 g Mehl
150 g Hartweizengries
4 Eier
Olivenöl
Salz
evtl. Wasser

Eier in eine Schüssel geben, Salz und Olivenöl hinzufügen. Alles gut verrühren. Dann mit etwas Mehl einen dünnen Teig erstellen. Das restliche Mehl und den Gries hinzufügen. Daraus einen glatten Teig kneten. Mit einem feuchten Tuch abdecken und im Kühlschrank mind. 30 Min. ruhen lassen. Dann mit einer Nudelmaschine Teigplatten herstellen (den fertigen Teig kann man auch einige Tage im Kühlschrank aufheben, oder einfrieren).

Der Rest war dann einfach. Abwechselnd ein Nudelblatt, ein wenig Blattspinat, dann das gebratene Störfilet, Tomatensoße, Nudelblatt, Blattspinat, Hummer und Tomatensoße.

Zum Abschluss noch einmal ein Nudelblatt, das mit weißer Rahmsoße übergossen wird.

Fertig!



Published at 12:13 ( 2 comments / 203 visits )
This post is public

November 3rd, 2008

Die Vorspeise

Als Vorspeise waren Variationen aus Grünschal- und Jakobsmuscheln geplant. Nicht schwer herzustellen, aber recht effektvoll und lecker.

Grünschalmuscheln im Filoteig gebraten

Muscheln im Filoteig
Muscheln im Filoteig
Das Muschelfleisch aus der Schale lösen und in passende Steifen vom Filoteig (soll man in türkischen Läden bekommen) wickeln, anschließend in Olivenöl braten.






...

...

Grünschalmuscheln mit Schnittlauch-Zitronen-Vinaigrette

Grünschalmuscheln
Grünschalmuscheln

Aus fein geschnittenen Schnittlauch, Zitronensaft und Olivenöl ein Dressing herstellen, mit Salz und Pfeffer würzen und über das Muschelfleisch in der Schale geben (vorher die Muscheln ausgelöst und wieder hinein gelegt).



...



Carpaccio von der Jakobsmuschel

Die Jakobsmuscheln in Scheiben schneiden und mit Fleur de Sel und Limonen-Olivenöl würzen

Sautierte Jakobsmuscheln

Vorsicht heiß!
Vorsicht heiß!
Die Jakobsmuscheln mit japanischen Bergpfeffer (sfehr zu empfehlen, heißt Sansho-Pfeffer) und Salz würzen und in der heißen Pfanne kurz braten.





...



Anschließend mussten wir alles auf vielen Teller anrichten. Der Koch achtete sehr darauf, dass auch optisch alles perfekt war.

Jeder nehme sich einen Teller!
Jeder nehme sich einen Teller!

Fertig!
Fertig!











Guten Appetit!

Published at 21:05 ( 4 comments / 279 visits )
This post is public

November 2nd, 2008

Ein Genuss-Event!

Lecker!
Lecker!
Am Samstag hatten wir die wunderbare Gelegenheit, an einem Kochseminar mit dem Sternekoch Arnd Feye teilzunehmen. Um 13 Uhr ging es los, um 18 Uhr gab es das Essen - und das dauterte dann natürlich auch noch ein paar Stunden. Wir haben dabei viel gelernt, es hat einen irren Spaß gemacht und wir werden so etwas sicher noch mal wiederholen.





Uns stand eine riesige Küche zur Verfügung (viel Platz für die 12 TeilnehmerInnen). Folgende Menü wollten wir zubereiten:

  1. Variationen aus Grünschal- und Jakobsmuscheln
  2. Offene Lasagne aus Hummer, Blattspinat und Störfilet
  3. Gefüllter Kalbsrücken mit Hummer und Krustentier-Currysauce
  4. Marquise au chocolat mit Kakao-Sorbet

Ein nicht ganz anspruchsloses Menü! Aber wir hatten ja fachmännische Unterstützung und Anleitung.

Grünschalmuscheln
Grünschalmuscheln

Allein schon der Anblick der Rohstoffe lies uns das Wasser im Mund zusammenlaufen. Bei der Vorberei tung dieser tollen Zutaten konnten wir alle mitmachen und bekamen vom Koch eine Menge Tipps.

Diese Grünschalmuscheln kommen aus Neuseeland, sind etwas größer als unsere Miesmuscheln und schmecken besser!



Der Spinat
Der Spinat
Den Spinat brauchten wir für die Lasagne. Alleine das Putzen dieser Menge nahm ein paar von unseren Leuten eine Weile in Anspruch. Wenn man ihn dann in einen Topf füllt, wundert man sich immer wieder, wie klein die Menge dann wird.



Die Hummer
Die Hummer
Die Hummer waren natürlich die Hauptattraktion! So lernten wir z.B. dass Hummer ertrinken können. Sie können sehr schnell von Kiemen- auf Lungenatmung umstellen, aber umgekehrt dauert das lange. Sie müssen erst langsam wieder an das Wasser gewöhnt werden. Diese Gelegenheit hatten sie bei uns nun aber nicht mehr.





Fortsetzung folgt!



Published at 17:56 ( 11 comments / 266 visits )
This post is public

September 26, 2008

Wieder da!

Hallo,

drei Wochen hatten wir Urlaub. Wie schnell die Zeit vergeht. Es war ein wunderschöner Wanderurlaub an der Mosel und im Schwarzwald. Wetter war Spitze (nur etwas kühl).

Jetzt muss ich mich hier erst mal wieder an den Alltag gewöhnen. Dann melde ich mich wieder.

Freue mich schon darauf, Eure Bilder anzusehen!

Published at 18:57 ( 9 comments / 328 visits )
This post is public

August 18, 2008

La Strada 2008

Wilde Reiter
Wilde Reiter
Es war wieder soweit – Gaukler, Zauberer und Musikanten verzaubernten unter freiem Himmel die Stadt. Wie seit vielen Jahren fand in Bremen ein internationales Straßentheaterfestival statt. 150 Shows an zwölf Spielorten mit über 110 Straßenkünstlern aus 13 Nationen – eine Dimension, die schon besonderes verspricht. Hinzu kam an diesem Wochenende ein Wetter, wie es besser nicht sein konnte. Entsprechend war das Treiben in der Stadt. Mediterraner Flair kam auf - und alles vor historischer Kullisse.

La Strada 2008
La Strada 2008

Man begegnete wilden Reitern in bunten Kostümen.

Oder auch Riesigen Kreaturen, wie der Urzeit entsprungen.

Sie kommunizierten durch dröhnende, rhythmische Laute, die sehr unheimlich

Ungeheuer!
Ungeheuer!
klangen. Angst einflößend taumelten sie durch die Menschen. Hunger trieb sie an und so begaben Sie sich auf Nahrungssuche...riesige Mengen vertilgten sie um ihre enormen Mägen zu füllen. Zum Glück sind sie Vegetarier!

Auf und nieder!
Auf und nieder!

Die Gruppe Compania Balagans aus Schweden zeigten eine spielerische Rauferei

auf einer Bank Dabei bewiesen sie eine enorme Körperbeherrschung und eine außergewöhnliche Choreografie.

Man musste schon die Kamera über den Kopf halten, um hier noch Bilder machen zu können.

Sind wir nicht schon alle gerne Autoskooter gefahren? Das Rempeln macht doch besonder

Autoskooter in der Stadt!
Autoskooter in der Stadt!
s viel Spaß. Wenn man das doch mal mitten in der Stadt tun könnte? Die Jungs von Racebob können es. Ohne viel Zaudern steuerten sie ihr Fahrzeug in die Menschenmenge. Und alle fanden es Klasse!

Es war ein aufregendes Wochenende in der Stadt!

Published at 17:52 ( 2 comments / 276 visits )
This post is public

August 14, 2008

Im Wandel der Zeiten

Mein altes Elternhaus. 18 Jahre lebte ich dort. Einige Jahre wohnte noch meine Tochter in diesem Haus. Nun haben wir es verkauft. Aber zum Glück bleibt es in der Familie. Mein Neffe wird es für sich und seine Familie kräftig umbauen. Das wird richtig schmuck werden! Dennoch, wenn ich so durch die jetzt noch verbliebenen Mauern gehe, wird mir schon manchmal etwas anders. 

Unser altes Wohnzimmer
Unser altes Wohnzimmer
In diesem Zimmer spielte sich das Leben meiner Familie ab. Auf einer Fläche von vielleicht 70 qm mit 5 Personen – heute kaum noch vorstellbar. Wie oft bin ich dieses Treppenhaus
Das alte Treppenhaus
Das alte Treppenhaus
rauf und runter gegangen. Dann das Dachgeschoss
Im Dachgeschoss
Im Dachgeschoss
. Dort hatten wir Kinder später eigene Zimmer gehabt – was für ein Luxus! Mein Zimmer war zwar nur max. 6 qm groß, aber eben meins! In dem Haus mit 3 Etagen wohnten wir mit bis zu 10 Personen (Onkel, Tante, Oma etc.). Aber ich erinnere mich gerne zurück. Jetzt wird dieses Haus bald eine einzige Familie beherbergen. Der Richtkranz steht schon!
Der Richtkranz steht!
Der Richtkranz steht!

Published at 21:08 ( 6 comments / 317 visits )
This post is public

June 16, 2008

Wallfest in Bremen

 

Die Wallanlagen in Bremen sind schon etwas Besonderes. Im 17. Jahrhundert zur Stadtbefestigung nach den Plänen des niederländischen Festungsbaumeisters Johan van Valckenburgh errichtet, dienen sie heute als Erholungs- und Grünfläche mitten in der Stadt für alle Bremer und natürlich auch für die vielen Besucher der Stadt.

Wallanlagen in Bremen
Wallanlagen in Bremen

 

Einmal im Jahr findet seit einigen Jahren an einem ganzen Wochenende das Wallfest statt, bei dem die am Wall ansässigen Geschäftsleute, aber auch die vielen kleinen und größeren Läden im Ostertor (genannt nach dem östlichen Tor der ehemaligen Wallbefestigungen) sowie viele Künstler dieses Gebiet mit tollen Ideen beleben.

Wallfest in Bremen
Wallfest in Bremen
Das Wallfest 2008 stand unter dem Motto „Zauber der Vielfalt“. Gemeint war damit insbesondere die Artenvielfalt. Riesige Libellen, Wasserläufer, gigantische Fantasiebäume schufen hier eine zauberhafte Welt.

Am Sonntagnachmittag hatten wir Gelegenheit diese wunderschönen Parkinszenierungen zu bewundern und bei strahlender Sonne (die paar Wolken wollten nur spielen) den Ostertorsteinweg mit seinen vielen kleinen Läden, Kneipen und Cafes entlang zu flanieren. Das Fotografieren machte hier richtig Spaß! Ein paar Bilder habe ich dann auch mitgebracht.


  

Published at 17:16 ( 6 comments / 410 visits )
This post is public

April 10, 2008

ISO 3200

Bremer Dom
Bremer Dom
Bei einem meiner Stadtspaziergänge bin ich mal wieder in den Bremer Dom gegangen. Dort wollte ich unbedingt mit meiner neuen Nikon mal die 3200 ISO ausprobieren. Es war auch recht duster in dem Dom. Vorm Ergebnis war ich überrascht. Für diese hohe ISO-Zahl relativ wenig rauschen. Nach ein wenig Bildbearbeitung (Capture NX) war ich mit dem Ergebnis zufrieden.

Published at 16:09 ( 10 comments / 602 visits )
This post is public


← previous 1 2 3 next →

( 44 posts )

rss Latest posts - Subscribe to the latest posts of The Guenni

 

Català | Čeština nové | 中文 | Deutsch | English | Español | Esperanto | Ελληνικά | Français | Galego | Italiano | Nederlands | Português | More...