| April 2009 | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sun | Mon | Tue | Wed | Thu | Fri | Sat | ||
| 1 | 2 | 3 | 4 | |||||
| 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | ||
| 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | ||
| 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | ||
| 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | ||||
Aqua alta
|
| Gespiegelt |
Aqua alta, Hochwasser. Die Venezianer kennen es, denn Venedig ist extrem nah am Wasser gebaut, und das Wasser steigt und fällt sowieso und immer im sechsstündigen Tidenrhythmus von Ebbe und Flut. Normalerweise bemerkt man das gar nicht beziehungsweise achtet nicht drauf, aber bei Hochwasser kann es dann doch ganz schnell gehen. Fünf Zentimeter die Stunde heißt: Bei Ankunft im Hotel kommst du trocken an, beim Gang ins nebenan liegende Restaurant gibst du den Ballettänzer und machst einen auf Spitzentanz – und nach dem Essen steht dir das Wasser bis zur Wade.
|
| Aqua alta |
Als wir – mit bläcke Föös, wie der Kölner sagt (also barfuß) das Lokal verließen, kam gerade einer vorbei, der seine Frau/Feundin huckepack trug und an der nächsten Brücke auf trockener Stufe ablud. Andere hatten Stiefel an: schlichte grüne die Einheimischen, blümchenbunte die Touristen. „Ich habe meine Stiefel oben im Büro“ sagte der Chef des Restaurants: Aqua alta – business as usual.
Send a message
Search for members

