Carovigno
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| Tragfähig |
Dazu passt dann auch, dass die örtliche Touristeninformation "Pro Loco" beim ersten Besuch geschlossen ist und beim zweiten nur zwei im Dunklen miteinander parlierende Damen präsentierte, die außer ihrer Muttersprache keine andere beherrschten. Freundlich zeigte die eine auf einen Stapel mit Broschüren, von denen eine (natürlich auch italienisch, wir sind schließlich in Italien) auf 28 Seiten ausführlich Auskunft über die Perle Apuliens gibt (Carovigno - perla di Puglia).
Also mit den Touristen aus aller Herren Länder wird's so nichts, aber vielleicht hat's uns ja auch deswegen so gut gefallen. Wir gehörten schnell zu einem Teil der Lebensgemeinschaft dieser Kleinstadt mit etwas über 15.000 Einwohnern, und das kam so: Jeden Morgen fuhren wir von unserem etwas außerhalb der Stadt gelegenen Domizil in die "Bar Jolly", in der wir schon am zweiten Tag als Stammgäste betrachtet wurden. Ähnlich nett begrüßte man uns beim Gemüsehändler (Stichwort frisch gepresster Orangensaft!) und im Kaufladen für Brötchen, Wurst und Käse.
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| Carovignos Castello |
Carovignos Schloss ist 1163 erstmals urkundlich erwähnt, seitdem hat es viel Fehden, Meuchlereien, Piratenangriffe und andere unschöne Dinge gesehen. Wenn die Steine (die heute wunderbar restauriert goldgelb in der Sonne reflektieren) erzählen könnten, gäbe es nette Geschichten von Baronen, die ihren Verpflichtungen als Feudalherren nicht nachkamen (also nicht so viel zahlten wie sie sollten). Die Liste der Besitzer und Bewohner des Schlosses über die Jahrhunderte ist ein nettes Who is Who in Puglia - wer mag, kann es ja nachlesen - mit großem Amusement auch in der automatischen Übersetzung durch Google.
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| Rosettenfenster |
Gar nicht so schlecht gedacht - denn unter dem Rosettenfenster war einmal der Eingang - man hatte ihn später lediglich verlegt. Vor dem jetzigen Eingang ist ein Platz (wie sich das für eine Kathedrale gehört), vor dem alten enges Gassengewirr, so dass - hätte uns der freundliche Insider nicht mitgenommen - wir das tolle Fenster vielleicht gar nicht entdeckt hätten. Mille grazie, signore!
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lichtundschattenpro says:
stip replies:
Tante Käthepro says:
(Ich schreib jetzt immer nur noch das da drunter---dein Reisebericht macht ja SÜCHTIG!)
Pandarinepro replies:
P.S. Die Google-Uebersetzung ist koestlich! :-)))
Hena Nentepro says:
Mona Lisa says: