Wir haben einen Plan... Wanderung rund um einen Berg, der den schönen Namen "Quohrener Kipse" trägt, wobei "Quohren" eine Ortschaft ist.
Das Auto ist bei der "29" abgestellt, zuerst geht es gemächlich ohne große Höhenunterschiede einen Wirtschaftsweg entlang. Nette Aussichten ins Elbsandsteingebirge sind möglich - wenn es nicht zu dunstig ist, sieht man die einschlägig bekannten Berge, die man von Dresden aus sehen kann, wenn es nicht zu dunstig ist...
Es war mitteldunstig, daher gibt's da kein Foto ;-)

Home of Tell Wenig später findet man das Haus von Willi Tell - oder so. Siehst du den Apfel dort auf der Stange?
Einen? Ich sehe Dutzende. Da der Apfel nie weit vom Stamm fällt, fanden wir auch den dazu gehörenden Baum: Ein scharfer Blick reichte, den Apfel herunter fallen zu lassen. Er schmeckte mehlig und war zu sauer. Wir legten ihn auf einen zufällig herumstehenden Zaunspfahl.

Fremdenhass fängt klein an... Dieser Aushang in Quohren wirft ein Licht auf die Mentalität mancher Leute. Trotz warmen Wetters fröstelte es mir bei den Worten: "Ehe wir uns fremde "Städter" aufladen, bieten wir den Garten erst einmal in unserem Ort an."
Eigentlich wollte ich sofort anrufen und mich um den Garten bewerben, aber dann hatte ich doch keine Lust, den Verein aufzumischen...





Kipse 2007 Wer mal ein Hintergrund für seinen Rechner braucht, kann sich hier gerne bedienen. Schöne Blicke wie diesen gab es reichlich. Kurz danach begann der Wald, in dem dann auch noch eine bunte Pilzmischung darauf wartete, mitgenommen zu werden. Die roten mit den weißen Punkten haben wir aber stehen gelassen, den Steinpilzen gegenüber waren wir nicht so nett...



Herbstlaub Zum Abschluss der kleinen Wanderung überraschte uns dieser Dreiseithof mit seiner Farbpracht. Der Hof selbst war ein wenig braungrau, wie man es hier in der Gegend gerne hat. Aber die Natur davor wusste das gut zu überbieten.

Die kleine Sonntagswanderung führte übrigens bei der 30 rechts ab zum Punkt b3 (da gab's Pilze!), von dort zur 34 und dann bei der 27 rechts ab bis zur 28. Das letzte Stück zurück zur 29 geht leider entlang der Straße, aber nicht lange...