Von den italienischen Männern
Als ich vor Jahren einmal mit den damals noch pubertierenden Töchtern nach Rom reiste, schwärmte ich vorab von der klassischen Schönheit der Römerinnen - mit dem Ergebnis, dass mich die beiden bei nahezu jedem halbwegs schönen Weibchen fragten: Ist das jetzt eine klassische Schönheit? Meist musste ich verneinen: Sind ja doch nicht alle sooooo schön wie im Bilderbuch annonciert.
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| Salve! |
Die italienischen Männer sind etwas ganz Besonderes. Meine Grundthese ist ja, dass sie alle schwul sind - so gut gekleidet wie sie sind, so adrett gestylt, so zärtlich miteinander umgehend, so körperkontaktig. Aber dann kommen sie mit den aufregendsten Schnecken daher und man denkt sich, Gast der man ist im Land: Wie machen die das?
Sie machen es ganz perfide. Seit mehreren Jahren beobachte ich das, nun kann ich es verraten: Italienische Männer lieben am meisten - sich selbst. Eigentlich sieht man das immer, egal wo man hinguckt. Die ganz alten Männer, die auf der Bank sitzen und miteinander disputieren. Die beiden Alten mit den schnieken Lederschuhen, die mit dem wandernden Schatten des Denkmals ihren Platz wechseln. Aber vor allem der muskulöse Waschbrett-Dinosaurier, der der schönsten Badebucht der Insel Maddalena das Krönchen aufsetzte.
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| Gelb-Lila |
Der Waschbrett-Dinosaurier trug eine knallgelbe Badehose, die seinen Astralkörper auf das Allertrefflichste betonte. Ein Hingucker, sozusagen. Ihn zu malen fiele einem abstrakt den Pinsel schwingenden Künstler nicht schwer: Kleiner brauner Punkt oben, darunter ein sehr breites, sich nach unten verjüngendes Dreieck, auch braun. In der Mitte ein gelber Badehosenklecks – fertig. Pardon: Etwas kleiner den Klecks, bitte.
Noch schöner war es, ihn außerhalb des Badens zu beobachten. Er ölte sich ein, damit der Glanz des Universums sich auf ihn konzentrieren möge. Er legte sich hin und drehte sich fast so oft, dass er Hähnchengrillstationen Konkurrenz hätte machen können. Er stand wieder auf, spannte den Körper flitzebogenmäßig nach rechts und streichelte den Oberschenkel mit der rechten Hand. Ich muss nicht erwähnen, dass er diese Arbeit sanft und geschmeidig und voller Liebe zu sich selbst verrichtete. Aber ich sollte erwähnen, dass er nach dem rechten den linken Flitzebogen gab, sich nach den Oberschenkeln um die Arme und die Brust kümmerte. Wohl eine halbe Stunde wiederholte sich die Show: Hähnchengrill, Ölgötze, Hähnchen, Öl.
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| Weiß-Schwarz |
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Tupelo Honeypro says:
La Vita è bella!
Pandarinepro says:
Ich haette meinen Kaffee besser nicht gerade jetzt trinken sollen, LOL! ;-D
Und ganz besondere Zustimmung zu deiner Feststellung Italienische Männer lieben am meisten - sich selbst.! Das weiss ich nur allzu gut, aus eigenener jahrelanger Erfahrung. Und nein, ICH bin kein italienischer Mann ;-)))
DerBaumpro says:
skind24pro says:
lichtundschattenpro says:
Die Italiener haben ja in ihrem Präsidenten ein Vorbild erster Klasse, was die "Bella Figura" angeht.
Tante Käthepro says:
KLASSE!!!!
Marike van Stipriaan says:
lichtundschattenpro says:
Marike van Stipriaan says:
lichtundschattenpro replies:
stip replies:
außerdem war es doch sehr anonym geschrieben, oder?
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Seen in my account recent activity (?)
Marike van Stipriaan says: