Auf dem Fischmarkt
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| Fischmarkt |
Man sieht diese Vergangenheit der Brücke noch heute an - auch wenn der Trubel dort oben rein touristischer Natur und deswegen von unsereins absolut zu meiden ist: Sind wir denn Touristen? Nein, wir sind Besucher der Stadt und wollen keinen Klimbim, der nach dem Prinzip "Schlechtes muss nicht preiswert sein!" verkauft wird. Unser Problem ist natürlich, dass wir auch nicht wirkliche Venezianer sind, also den Fisch- und Gemüsemarkt gleich unterhalb des Rialto nicht als Käufer besuchten, sondern als Gucker.
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| Fisch legen |
Die Verkäufer und (deutlich weniger) Verkäuferinnen an den Ständen sind natürlich alles keine null-acht-fuffzehn-Typen, sondern eben Marktverkäufer. Dass sie ihre Ware lieben, sie streicheln, begutachten, sortieren ist das eine. Dass sie sie anpreisen, ist selbstverständlich - aber wie sie das tun! Am besten gefallen hat mir der eine Fischverkäufer, der die Zahlen nicht sprach oder gar herausschrie, sondern sang! Ich komm' nicht auf den Titel, aber die Melodie war irgendwas Klassisches. Verdi, wahrscheinlich. Der Text dramatisch, aber gesungen doch so melodisch: "quattordici e quindici!" Gut gefiel mir, dass der Kollege am Stand gegenüber gleich einfiel, die inhaltsschwangeren Worte aufgriff und mit gleicher Meldodie, doch hübscherer Phrasierung, antwortete: "quattordici e quindici!"
Das Leben kann so einfach und so fröhlich sein!
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Pandarinepro says:
The Guennipro says: