..GIDA - was ist das? Ist das nur Angst vor Veränderung in's Unbekannte?
Oder ist das der Wunsch nach Veränderung in's schon alt-Bekannte ... ?

Für mich ist ...GIDA die neidvolle Feindseligkeit armseliger christlich-abendländlich geprägter "Patrioten" ... Patre/Pater - Vater, Vaterland - Herr, Herrschaft ...

Fremdenhass in meinem Briefkasten, in meinem Wohnort, in meinem Land ...
Fremdenhass ...
Ein Aufruf zum "Lampionspaziergang gegen ein Ausländerheim" - ein Kinderspaß für Fremdenhaß ...

Und ein muslimischer Freund riet mir: "Haltet Euch bei solchen Veranstaltungen (..gida-Gegendemos) aus der Schußlinie – schon aus Gründen des Eigenschutzes."
Traurig und hoch gefährlich.


meine Antwort als Liedtext:

Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst,
ist leichter gesagt, als gemacht.
Es setzt voraus, daß DU dich liebst.
Doch daran hast du nie gedacht.

Du liebst Deine Familie, du liebst auch deine Arbeit,
Du liebst das Haus, in dem du lebst.
Du liebst auch deine Stadt, dein Hobby und alles Mögliche.
Aber liebst DU DICH denn wohl auch selbst?

Mitgefühl ... , Empathie ...
zeigt jedes kleine Kind, wenn Du mal weinst.
Doch wenn der Nachbar leidet, wenn die Not grad nicht bei Dir wohnt,
dann wett ich, daß Du bei ihm nicht erscheinst.

Du beneidest seine Familie, du beneidest auch seine Arbeit,
Du beneidest das Haus, in dem er lebt.
Du beneidest seine Stadt, sein Hobby und alles Mögliche,
aber beneidest DU DICH denn nicht auch selbst?

Und wenn ein Fremder mal bei Dir klopft,
und er bittet dich um ein Asyl,
dann trau dich, dir vorzustellen,
daß er tatsächlich nichts anderes will.

Laß ihn ein in deine Familie, gib ihm ab von deiner Arbeit,
gib ihm ein Bett in deinem Haus, in dem du lebst.
Und zeig ihm deine Stadt, und dein Hobby und alles Mögliche,
laß ihn ein in dein Herz, in deine Welt.

Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst,
ist nur ein Spruch aus einem dicken Buch.
Man muß es nicht so machen, ja man kann doch anders sein,
doch lieben kann man sich nicht nur allein.

Die Welt ist zwar ganz nett so, doch es fließt noch immer Blut.
Und das geht schon so, seit's Menschen gibt.
Doch ändern kannst auch du das endlich, nicht immer nur die Andern,
es setzt voraus, daß du dich liebst.