Gut es geht nun weiter in die Weite, siehst du was? Dort hinten, ganz dort hinten, ist der Weg, beschreite ihn, doch zunächst über die Brücke deiner Gedanken, laufe wie du kannst dort hin ― du hast keine Beine? Das meine ich nicht, du bist verkehrt, hier steht doch das Schild: „Zur Weite“, die Richtung das bist eben Du, ja genau hier weiter sollst du laufen, wie ein Traum könnte es sein, aber was ist und was wird, sicher alles nur Gerede, aber stell dir vor du hast ein Ziel, es ist so weit es hat kein Ende! Bis hierher und nicht weiter, von mir aus gerne, ich bin zu Fuß ganz gut, das macht doch alles keinen Sinn ― frei muss es sein, hast du losgelassen? Jetzt kann man beginnen, aber womit? Eben, es ist ja der Weg dorthin, lauf einfach weiter ohne nachzudenken ― was ich Meine? Du liest immerhin schon eine ganze Weile, also weiter hier auf dem Weg der Fakten ― Realität ist das Wort, das hier nun fehlt, aber deine Realität ist halt nicht meine, zum Glück sei froh.
Verschwommen sieht die Weite aus, ganz fern, nicht zu fassen, denkst du wohl ― nein, bleib hier, bei Dir, zusammen geht das wesentlich besser ― ist die Idee die hier dahinter steckt. Was hat die Weite denn damit zu tun? Darauf gibt es viele Antworten, aber nur Du erkennst die volle Wahrheit, denn du – nicht ich – bist hier dabei und schreitest immer weiter in dich hinein, ja und was ist nun die Essenz all dessen? Stille in ihrer persönlichsten Form, im inneren dein Herz, es schlägt mit jedem Schritt, hörst du es?
Wunderbar, wohl eher Sonderbar, ist was ich denke, über mich, aber geht es den nicht eigentlich um Dich? Die Wörter hier die schreibst du selber ― ja schon ich, das ist klar, aber in der Weite habe ich Dich gesehen, umarmt und geliebt, wie eh und je, das ist es, was am Leben hält, die Motivation deines Handelns, jeder ist seines eigenen Glückes Schmied? Die Bedeutung ist ein Sklave der Gedanken, ausgepeitscht mit fünf Hieben, so will es das Gesetz!
Endlich nun der Horizont bewegt sich langsam aber nicht die Sonne, auch nicht der Mond, was ist mit dir los? Ich weiß es nicht, wie soll ich auch, kopflos bin ich hier hinein, jetzt mach endlich Schluss, sonst kommen wir nicht an. Sitzt du den gut auf deinem Thron? Gut dann geh auf die andere Seite, hier drüben bin ich, ich warte schon eine Ewigkeit.
Vermischt ist das doch ohne Sinn ― frei steht weiter oben, ist mir entfallen auf meinem Weg dorthin, hab Mitleid, meine Füße schmerzen. Ich stehe jetzt auf, so kann es doch nicht weiter gehen, sollen wir damit einverstanden sein? Sicher doch, aber die Sicherheit hab ich nicht mehr, sie ist einfach weg!
Wir sind jetzt da, die Weite hast du nun erreicht, Danke für meine Begleitung!
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Varinpro says:
"Im unermesslichen Mandala des Raumes finden die vier Elemente leicht Platz. Sie alle finden Platz und doch bleibt immer noch Weite. Im leeren Mandala der Geistessenz finden Erscheinungen und Dasein, Götter und Dämonen leicht Platz. Sie alle finden Platz und doch bleibt immer noch Weite. In der leeren Geistessenz jenseits von Vorstellungen existieren weder Götter noch Dämonen. Welche magische Gaukelei ihr auch je vor mir entfaltet, ich lasse mich nicht im Geringsten rühren. Die Natur des Geistes könnt ihr niemals vernichten.“
Padmasambhava
danke für deinen wunderbaren Beitrag alain
.·´°☼ alain · replies:
Der Beitrag sollte aber nicht all zu ernst genommen werden, er dient keinesfalls als Information über eine bestimmte Sache, "Die Weite" fungiert hier nur als Metapher, was der Leser - Du - damit machst ist mir viel wichtiger! Deshalb sind die Zeiten und die bezugs Perspektiven auch vermischt!
Frieden und Licht
Savya says:
.·´°☼ alain · replies:
Prilblume says:
.·´°☼ alain · replies: