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September 17, 2008

Nicht lesen...

Schreiben tun wir jetzt wo du schon mal hier bist, ist es leicht zu lesen und zu schreiben, doch das ist es nicht, was dies bewegt, du musst nur sehen mit geöffnetem Gedanken, können wir nun sein, oder es lassen bleiben, steht hier zur Auswahl, muss das jetzt so weiter gehen, in einem Wort oder Ort ist Mord und wir sind Schuld, das wird es sein, aber sind wir nun Vollkommen, ist der Geist als solches, geöffnet ohne nach zu Denken, fließend, strömend im Fluss, befinden sich die Geister tanzend um das Feuer was nicht leuchtet, alles hier so hell, oder bist du es der hier sieht, ich sehe nichts kannst du mir helfen, wir den Anderen lieber den sie haben es nötig, ist doch bloß das wir hier bleiben, wir lieber nicht hier, kommt die Angst, ist alles was ich verspüre ohne Schmerzen, sitze ich hier und tippe was du denkst, du manchmal auch an Liebe, dich selbst und alles um dich herum, kannst du verändern und gestalten, irren hier herum wie Roboter, werden uns bald dienen, wir dem selbem Ziel, los versuch es wenigstens, hast du den Mut gehabt, habe ich das noch nie, doch wohl mein Freund, sein bedeutet, wohl nicht was wir denken, wir schon wieder das selbe, ist mir am Ende immer passiert, ist mal wieder rein gar nichts, ist es was du musst, du den schon los, es sind nur Träume und Bilder, die wir sehen, wir uns später vielleicht, kannst du mich ja gar nicht verstehen, muss ich überhaupt nichts, ist heute schon so oft gefallen, finde ich nur am schreiben, sollst du doch selber, kannst du das doch viel besser, gehen wir jetzt nach Hause, kommen wir nun an, dem Ende ist nichts dran, was Wichtig ist, es nun die Wirklichkeit, ist nicht real, bist du sicher nicht, das du denkst was niemand denken kann...

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May 24, 2008

Die Leere...

Ist weder etwas was Du dir vorstellen kannst, noch etwas was Du aussprechen kannst, sie ist nichts was Du anfassen oder sehen kannst, sie ist ein Zustand innerer Ruhe, jedoch kein Zustand den Du mit deinen Sinnen wahrnimmst, sondern ein Zustand der Vollkommenheit und der Einigkeit mit dem Universum, sowie allem was in dir ist und dich umgibt.

Es sind jene Momente in denen wir keine Gedanken haben, wo das Denken, die Zeit und die Empfindungen still stehen und gleichzeitig im Einklang sind, man fühlt weder Freude noch Leid, alles vereint sich zu einem großen Ganzen, in dir und außerhalb von dir. Du bist im Zentrum deiner Selbst und dem Kosmos, Du bist beides zur selben Zeit.

In diesem Moment bist Du die Leere, sie füllt dich aus und umarmt dich. Der Blick in die Leere lässt dich in einen Dauerzustand der Ohnmacht fallen und Du erkennst das dein Bewusstsein unendlich ist und dein Körper als zeitlich, begrenztes Behältnis deines Bewusstseins dient.

Es gibt keine Antworten, weil Du selber die Antwort bist, alles ist klar und deutlich, als würdest Du zum ersten mal in deinem Leben die Augen öffnen, es blendet zuerst, doch dann vereint sich das Licht mit der Dunkelheit und Du erkennst das beides zusammen gehört.

Kein irdisches Wort vermag zu Beschreiben was es ist, die Leere oder das Nichts, dennoch durchdringt es alles was Du dir vorstellen kannst und darüber hinaus. Dies zu verstehen ist nicht nötig, den es gibt nichts zu verstehen. In jenem Moment bist Du die Schöpfung und der Schöpfer selbst, den Du begreifst das „Gott“ in dir ist, denn Du bist Gott.

Dein Bewusstsein – Du selbst – existiert in diesem Moment an allen Orten gleichzeitig, Du bist der Ort und das was ihn umgibt, eine Fusion jeder Existenz auf dieser Welt, sei es Materie oder Antimaterie. Du schwimmst im Fluss von Energien, die sich weit hinaus in All ausbreiten und siehst den Sinn allen Seins auf dieser Welt.

Die Leere – das bist Du! –

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May 24, 2008

Die Weite...

Hast du denn die Weite den schon gesehen? Nun es ist ein Wort ganz klar, aber wie beginnt man jetzt, was stellst du dir vor, was ist es nun was hier geschieht, ganz ehrlich es ist egal, lies weiter und ich werde nie verstehen. Sei dir Bewusst was du bist, wer bist du nun? Ja ich weiß es ist sehr schwer, doch atme mal ein und halte dich fest, keine Angst musst du verspüren, es ist normal, atme jetzt aus ― richtig es passiert -Nichts-, doch das ist die Weite in dir drinnen, lass jetzt mal los, mit leeren Gedanken, das Gefühl in dir das machst du selber, bist du traurig? ― schön und bist du glücklich ― schön! Was heißt das nun, was soll ich denken, fühlen soll ich! Frage nun, wer bist du jetzt, in dieser Zeit ― Du!

Gut es geht nun weiter in die Weite, siehst du was? Dort hinten, ganz dort hinten, ist der Weg, beschreite ihn, doch zunächst über die Brücke deiner Gedanken, laufe wie du kannst dort hin ― du hast keine Beine? Das meine ich nicht, du bist verkehrt, hier steht doch das Schild: „Zur Weite“, die Richtung das bist eben Du, ja genau hier weiter sollst du laufen, wie ein Traum könnte es sein, aber was ist und was wird, sicher alles nur Gerede, aber stell dir vor du hast ein Ziel, es ist so weit es hat kein Ende! Bis hierher und nicht weiter, von mir aus gerne, ich bin zu Fuß ganz gut, das macht doch alles keinen Sinn ― frei muss es sein, hast du losgelassen? Jetzt kann man beginnen, aber womit? Eben, es ist ja der Weg dorthin, lauf einfach weiter ohne nachzudenken ― was ich Meine? Du liest immerhin schon eine ganze Weile, also weiter hier auf dem Weg der Fakten ― Realität ist das Wort, das hier nun fehlt, aber deine Realität ist halt nicht meine, zum Glück sei froh.

Verschwommen sieht die Weite aus, ganz fern, nicht zu fassen, denkst du wohl ― nein, bleib hier, bei Dir, zusammen geht das wesentlich besser ― ist die Idee die hier dahinter steckt. Was hat die Weite denn damit zu tun? Darauf gibt es viele Antworten, aber nur Du erkennst die volle Wahrheit, denn du – nicht ich – bist hier dabei und schreitest immer weiter in dich hinein, ja und was ist nun die Essenz all dessen? Stille in ihrer persönlichsten Form, im inneren dein Herz, es schlägt mit jedem Schritt, hörst du es?

Wunderbar, wohl eher Sonderbar, ist was ich denke, über mich, aber geht es den nicht eigentlich um Dich? Die Wörter hier die schreibst du selber ― ja schon ich, das ist klar, aber in der Weite habe ich Dich gesehen, umarmt und geliebt, wie eh und je, das ist es, was am Leben hält, die Motivation deines Handelns, jeder ist seines eigenen Glückes Schmied? Die Bedeutung ist ein Sklave der Gedanken, ausgepeitscht mit fünf Hieben, so will es das Gesetz!

Endlich nun der Horizont bewegt sich langsam aber nicht die Sonne, auch nicht der Mond, was ist mit dir los? Ich weiß es nicht, wie soll ich auch, kopflos bin ich hier hinein, jetzt mach endlich Schluss, sonst kommen wir nicht an. Sitzt du den gut auf deinem Thron? Gut dann geh auf die andere Seite, hier drüben bin ich, ich warte schon eine Ewigkeit.

Vermischt ist das doch ohne Sinn ― frei steht weiter oben, ist mir entfallen auf meinem Weg dorthin, hab Mitleid, meine Füße schmerzen. Ich stehe jetzt auf, so kann es doch nicht weiter gehen, sollen wir damit einverstanden sein? Sicher doch, aber die Sicherheit hab ich nicht mehr, sie ist einfach weg!

Wir sind jetzt da, die Weite hast du nun erreicht, Danke für meine Begleitung!

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May 24, 2008

Die Merdur-Zwillinge

― Ein kleiner Auszug aus der Zeit nach der großen Spaltung, Teil I ―

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March 31, 2008

Das Leben mit dem Ladefortschritt...

Der sogenannte Ladebalken, unser aller Freund und Feind, die Fortschritsanzeige kann einen glücklich machen oder auch zur Weißglut bringen, letzteres ist eher der Fall. Da sitzt man nun gemütlich Zuhause oder auch auf der Arbeit und starrt in den Bildschirm und beobachtet wie die oder der Ladebalken sich durch die Bildfläche schiebt, das kann schon sehr aufregend sein vor allem, wenn es länger dauert und man nicht weiß ob die Änderung die man ausgeführt hat auch wie erwünscht erfolgt ist, nun Daumen drücken oder Beten – hilft alles nichts, das Einzig nützliche ist eine Kaffeepause- oder eine Zigarettenpause o. Ä. einzulegen, um letztendlich festzustellen das der Ladebalken sich gerade mal 1 mm bewegt hat (an dieser Stelle ein Tipp: Einfach ein Stück Klebestreifen vor den Fortschrittsbalken auf den Monitor kleben x-)). Jetzt steigt langsam der Blutdruck und man wird nervös, die Finger Trippeln auf dem Schreibtisch und der ganze Körper bewegt sich parallel zum Fortschrittsbalken immer mehr, je nach Charakter logischerweise, hier sind Choleriker die größten Ladebalken Verachter.

Nun Sind die ersten 50% geschafft – denkt man meistens: "Hm, gut soweit so gut, jetzt ist's ja nur noch die Hälfte!". Tja, wenn das immer so wäre, denn Nein der Ladebalken bewegt sich heute natürlich nicht konstant! Sondern ruckelweise, mal schneller, mal langsamer, manchmal sogar zurück, so kann man nun viele Minuten oder auch Stunden todschlagen, während man den Fortschrittsbalken beobachtet. Mittlerweile macht sich Resignation breit und man stütz den Kopf ab weil der sonst abzubrechen droht.

Eine richtige Ladebalken Kultur sind wir geworden: "Ja Schatz ich komme gleich Essen, "Der" ist schon bei 86%, "Er" ist gleich fertig!". Nun das Essen wird dann ebenfalls parallel zum Ladebalken immer kälter. Aber zum glück sind wir ja die Ladebalken Pioniere und sind Meister darin einfach einen fokusierenden blick in die Mattscheibe zu machen und dieses pixelige Etwas anzustarren ohne mit der Wimper zu zucken, so siechen die Stunden dahin und man bemerkt das das halbe Leben nur aus – scheinbar –Langweiligem Warten besteht, selbstverständlich gibt es auch die Meister des Multitasking (auf kosten der Hardware) die machen dann am besten gleich alles auf einmal und zählen anstatt die Prozentanzeige nur noch die ganzen Fenster die verschwinden sobald der Ladevorgang sein ende erreicht hat und freuen sich das sie wieder alles auf ein mal geschafft haben. Die tollsten Ladebalken sind die, die nach erreichen der 100% noch weiter laufen, quasi aus dem Bildschirm heraus, aber das ist ja auch kein Problem einfach einen zweiten Monitor anschließen und als erweiterten Desktop einrichten ;-).

Nun wird ja unsere Hardware immer schneller und stabiler und wir können immer mehr verarbeiten und unter manchen Betriebsystemen macht Multitasking sogar wieder Sinn, doch das Dilemma an der Geschichte, die Hardware Entwicklung steigt mit der Software Weiterentwicklung und umgekehrt, also auf deutsch – je schneller und neuer das Auto desto schneller fährt man auch, nicht schlimm völlig menschlich!

Nun lieber Leser, werden wir irgendwann ein Leben ohne Ladezeiten erleben? Ich weiß es nicht, man stelle sich mal vor ein EDV-System das keine Ladezeiten benötigt, sondern eben nur so schnell arbeitet wie man tippen oder klicken kann, oder doch gleich eine Bioschnittstelle ;-).

Dabei lieber Leser wird einem wieder Bewusst das Zeit völlig relativ ist und unser Ladebalken wie alles Leben ist, es beginnt immer bei 0.
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March 7, 2008

Maman...

Un mot charmant, touchant et émouvant. On le prononce en tant qu´enfant,
adolescent et même adulte il reste toujours présent.

Aujourd´hui c´est notre maman qui fête ses 80 ans.

A 17 ans elle avait son premier enfant, septs ont suivis et dieu seul sait
quels garnements, tous Nicolas jusqu´au bout des dents, tétus et insolents.

Pour eux tu as sacrifié bien des moments, beaucoup d´amour tu as donné
sans jamais te lasser. Des tours de cons ils ont on fait mais je crois que tu
leur a toujours pardonné.

Un grand merci n´est pas assez pour te remercier de nous avoir tous bien élevè.

C´est merveilleux de t´avoir encore parmi nous en cette journée, même à
ton âge tu es encore l´exemple parfait de la beauté et encore bien conservée.

Huits enfants, dix-sept petits enfants et bientôt quatorze arriére petits enfants.

Quel succés c´est un record bien merité et c´est pas tout le monde qui le fait.
Quand tu avais vingt-ans aurais-tu pu l´imaginer?

Maman, nous voulons lever notre verre a ta santé et même si nos chemins
se sont quittés c´est ton nom doux qui est resté gravé dans nos mémoires a
tout jamais. Maman ce mot si émouvant.

Et pense que quand tu tournes les pages du livre du destin il faut le prendre
comme il vient et suivre son chemin.

Notre souhait pour toi et que tu puisses encore longtemps tourné les pages
de ce roman.

Santé!

 

Auteur: ma mère

 

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February 18, 2008

Der Wörterreiter...

Die Lyrik ist heut meine Wahl,

ich geb mir Mühe fortzufahr'n,

die Wörter die ich nun hier schreibe,

soll'n dir in Gedanken bleiben,

lies nun jede Zeile mit Verstand,

denn jedes Wort scheint hier verwandt...

Keine Angst es geht nun weiter,

die Gedanken sind mein Wegbereiter,

im großen Dschungel der Wörterwahl,

fällt es mir schwer – oft ist nicht's da,

das irgendwie zusammenpasst,

doch ist's im Fluss macht's riesen Spass...

Ich bin kein Wörter Akrobat, das ist schon klar,

doch der Weg ist das Ziel, das ist schon wahr,

denn ist's geschafft, das Ziel erreicht,

bleibt nicht's mehr was dem Andrem gleicht,

es ist geschafft, der Reim ist fertig,

doch Moment ich bin noch gierig,

also gut ich ändere noch 'mal die Richtung,

immerhin ist dies 'ne Dichtung,

obwohl die Kräfte mich verlassen,

mach ich weiter ohne zu verblassen,

die Richtung nun wie wird sie sein,

ich weiss es nicht es ist ein Reim!

Ich merke es, es geht nun weiter,

da kommt vorbei der Wörterreiter,

im Galopp kommt er angeritten,

schlägt ab den Kopf ohne darum zu bitten,

der Wörterkopf rollt nun ins Gras,

der Reiter nimmt nun noch 'mal Maß,

ich halt ihn auf indem ich sage:

"Halt ein du große Plage!",

er dreht sich rum und reitet weiter,

nun bin ich endlich wieder leichter,

die letzten Silben ergeben keinen Sinn,

ja da steckt man halt nicht drinn...

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February 14, 2008

Leben dem Tod!

Tod oder lebendig wo ist der unterschied, ich kann keinen feststellen weil das Leben mir ein Rätsel ist und ich weis nicht was nach dem Tod kommt, also bleibt ein Bewusstsein in der physisch/materiellen Welt in der man umher irrt in einer Masse vernetzter Verknüpfungen und Wege die man beschreiten kann, das ist grauenvoll und wundervoll zugleich, man kann sich gleiten lassen oder das Steuer selbst in die Hand nehmen, die meisten Menschen haben eine Wahl aber es gibt auch welche die keine Wahl haben und sich fügen müssen, das schlimme ist die Wahl zu haben macht es überhaupt nicht einfacher!

Wenn ich früher über den Tod nachgedacht habe war das immer über das Ende nachzudenken, ein Ende aller Gedanken, zerfall des Körpers, die Erinnerung und zu guter Letzt Vergessenheit an Person und Existenz, wenn man sich nun betrachtet in wie vielen Kulturen und Religionen eine Reinkarnation „prophezeit“ wird zeigen sich völlig neue Aspekte auf und man beginnt mit vergleichen und spekulieren was den dann „wirklich“ passiert. Nun gehört der Tod schließlich zum Leben und umgekehrt und wozu darüber auch nur einen einzigen Gedanken verschwenden, wenn man einfach nur Leben kann und den Tod sein lassen kann, ihn nicht fürchtet oder herbei sehnt und als Teil des ganzen verstehend, nun weil es seid je her ein Wunschtraum der Menschheit ist ein Ewiges Leben zu haben, dabei verstehen die wenigsten das das Leben an sich bereits mit der Ewigkeit verschmolzen ist, nur unser Gedankengebilde erschaffen aus Prägung und Erfahrung gaukelt uns eine Linearität mit Ende vor aus der wir nicht ausbrechen können, doch das will und kann ich nicht akzeptieren, da es wunderbar funktioniert ;-)

Es gibt inzwischen genug Informationen und Forschungen über Nahtod Erfahrungen die alle eine recht klare Antwort darauf geben was mit uns geschieht und das ganz sicher nicht das Ende wenn man es aus einem spirituellen Blickwinkel betrachtet, viele wissen das von einem grellen Licht und transzendalen Erlebnissen berichtet wird, leider „glauben“ die meisten nur was sie mit ihren eigenen Augen sehen und das Verhängnis an der Geschichte ist, das es gibt keinen Beweise dafür gibt was mit unserer Seele passiert oder Wörter die dieses Beschreiben weil wir eben alle an unsere Körper gebunden sind wie ein Kapitän mit seinem Segelschiff auf dem Meer des Lebens, der unter geht und in die schwarze Tiefe gezogen wird und danach ist eben - Nichts - was wir weder Beschreiben noch erklären können ein Übel das wir alle akzeptieren oder nicht akzeptieren, die Frage ist wem es besser geht.

Nun es gibt es sicher viele und abermals viele Interpretationsmöglichkeiten die den Tod vielleicht ansatzweise erklären könnten, aber verlass ist darauf leider auch nicht, der Punkt ist einfach das wir nicht wissen können ohne vorher gestorben zu sein zu sagen wie es den nun ist Tod zu sein, klingt einfach und das ist es auch, genau so einfach wie zu Leben, nimmt man es an und öffnet die Augen kann man ewig Leben.

Hier fällt mir wieder auf das ich überhaupt keine Zeit habe hier alles zum Thema nieder zu schreiben weil es dafür viel zu viel Spielraum bietet und den gedanklichen Ausfluss irgendwann weiter fort zu führen wenn man eher Moment hafte Kreativität zu Tage legt ist für meine Wenigkeit sehr schwierig, aber dennoch werden mich die Gedanken an den Tod niemals verlassen da bin ich mir sicher.

Wir müssen bereit sein, von unserem geplanten Leben loszulassen,
damit wir das Leben haben, das auf uns wartet.

Joseph Campbell

 

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January 17, 2008

Der Glaube...

Ich Glaube, du glaubst, sie glauben und so weiter, was ist glauben? Ist der Glaube nur ein Gedanke, eine Idee, was denkt oder fühlt der jenige der glaubt? Der Glaube an sich ist schon sehr diffizil zu beschreiben, weil fast jeder etwas anderes darunter versteht. Grundsätzlich umfasst der Glaube eine Grundhaltung des Vertrauens und der vorbehaltlosen Bejahung gegenüber Wesen, Werten und Zielen (Quelle: Wikipedia), die erstens über der glaubenden Person stehen und zweitens nicht Materiell sind und somit nur in unserem Kopf stattfindet. Oft wird dann so argumentiert, dass der Glaube verstärkt oder ausschließlich zu einem moralischen und konfliktlösenden Handeln führe Beziehungsweise befähigen könne, ein Beispiel hierzu: "Der glaube versetzt Berge". Nimmt man dies wörtlich wird jedem sofort klar, das es rational gesehen noch Niemand geschafft haben kann Materie, in diesem Fall Stein und Erde, in Bewegung zu versetzen, was aber nicht bedeuten soll das Menschen keine Telekinetischen Kräfte besitzen, doch betrachtet man nun die Aussage als Metapher wird das Thema wieder interessanter.

Nun wird der Glaube oft von dem religiösen Bezug getrübt und vor allem von der gesellschaftlichen Prägung und Programmierung, verlässt man nun jedoch die "bekannte" Definition des Glaubens und betrachtet es als eine Art Bewusstseinszustand, kann man aus dem ganzen viel mehr Kraft schöpfen, der Glaube Beziehungsweise Das Wort Glaube oder das was uns gelehrt wurde was Glaube bedeutet verliert dabei jegliche Bedeutung und übrig bleibt dann eine Denkweise oder Zustand eines losgelösten, klaren Glaubens.

Auch ist der Glaube über den Tod hinaus unsterblich und wird weiter getragen, von Generation zu Generation, leider wurde der Glaube, geschichtlich immer wieder spezifiziert und versucht zu beschreiben, was zur folge hatte das viele in eine Art Dogma gefallen sind was den Zweck des Glaubens, in seiner Kraft völlig einschränkt. So gehen die Menschen in die Häuser des Glaubens und Leben im schlimmsten Fall ein Leben das in Bezug auf Überlieferungen und den verschiedensten Schriften eine Grenze des Glaubens schafft, eine Grenze die eben dogmatisch angenommen und gelebt wird, mit all seinen Regeln und Gesetzen.

Das kann nicht der „ware“ Glaube sein, wobei es auch kein „waren“ Glauben gibt, das kann man ganz leicht feststellen wenn man sich die verschiedensten Religionen ansieht, bei dem jedes Volk der Meinung ist das Ihre Schriften, Ihr Glaube der ware Glaube ist, was unwiderruflich zu Stagnation jedes einzelnen führt und natürlich zu Fanatismus, der dann meistens in Hass auf den anders glaubenden endet, also ein Glaube ohne Entwicklung, oder Aufstiegsmöglichkeiten, eben ein vorgelebter und fixierter Glaube an etwas höheres, ein Wesen was unerreichbar für uns erscheint. Nun es gibt sicherlich Religionen die etwas freier von Regeln und Gesetzen sind, doch auch diese halte ich für reinen Dogmatismus, eine eingegrenzte Sichtweise bei der keine Entwicklung oder Erweiterung vorgesehen ist, eben nur die exakte Einhaltung der Regeln.

Wenn man nun versuchen würde das Glauben als eine Gabe oder eine Art Enhancer des Denken/Handeln zu sehen die in jedem Menschen steckt, könnte man alles erreichen ohne eben an ein höheres Wesen zu glauben, quasi eine Art Glauben aus dem Inneren heraus und nicht ein Glaube der von außen in uns eindringt. Sicher werden hier nun die meisten denken, das ist doch klar, man brauch doch nur an sich selber zu glauben, aber das versuche ich nicht zu beschreiben, ich sehe den Glauben als eine unerschöpfliche Kraft die jedoch nicht beeinflusst werden darf, weder vom eigenem Ego noch von Religionen oder Ähnlichem, ein freier Glaube der dadurch übernatürliche Kraft mit sich bringt. Wissen ist Macht, freier Glaube ist mächtiger!

Dem Menschen einen Glauben schenken, heißt, seine Kraft verzehnfachen.
Gustave Le Bon

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November 26, 2007

Weihnachten steht im Kalender, ehm vor der Tür!

Ho ho, es weihnachtet sehr, so oder so ähnlich ist der nette Spruch des Weihnachtmanns den sicher alle kennen werden. Es geht wie jedes Jahr los, die Geschäfte optimieren ihre Preise und die Konten werden leergeräumt, bei dem Einem mehr, bei dem Anderen weniger. Hat man nun seine schriftliche oder gedankliche Geschenkeliste erstellt, geht man los in die Stadt und macht seine Weihnachtseinkäufe, in den Städten wimmelt von einkaufsgeilen Menschen und Weihnachtsdekorationen, hier und da ein Weihnachtsstand mit ebenfall's gesättigten Preisen, die Weihanchtsmärkte öffnen und laden zum Glühwein ein.

Also was ist Weihnachten eigentlich nochmal? Also ausser das man Geld ausgibt um seine Familie und/oder Freunde zu beschenken, achso ja stimmt da wurde ja der gute alte Jesus geboren! Tja, das wäre mir doch glatt entfallen wenn ich nicht Religion in der Schule gehabt hätte, so ein Glück, weil wenn ich an Weihnachten denke, denke ich leider in erster Linie an Geld ausgeben!? Wie kann das sein bin ich zu "neumodisch", zu Alternativ oder doch zu sehr Atheist? Ich weis es nicht, aber eine Antwort brauche ich auch nicht, weil mir so wie so der ganze Rummel um Weihnachten gegen den Strich geht. Das einzigst gute ist das die Familien zusammenfinden die sich vielleicht zerstritten haben.

Ich finde es einfach sehr schade das Menschen immer zuerst einen Auslöser, brauchen um ihre guten Seiten zu zeigen, wie Verständnis oder einfach nur Freundlichkeit, warum ist das so? Warum können die Menschen sich nicht einfach an "bedeutungslosen" Tagen beschenken und nett zueinander sein? Was gibt es den schöneres als getrennt von gesellschaftlichen Zwängen beschenkt zu werden, ich meine sicher freut man sich irgendwo auch über die Geschenke die man bekommt, aber ist das den der Zeck der Weihnacht?

Ich finde man sollte wenigsten darüber nachdenken warum man das tut und nicht weil es jeder tut, das ist nicht gerade Entwicklungsreich. Ich meine sicher viele kennen und haben den sogenannten Weihnachtszauber mal gespürt, das ganze drumherum, den Duft, die Farben, das hat sicher was, nur warum muss man dazu einen bestimmten Tag festlegen, wie schön es doch wäre wenn jeden Tag Weihnachten wäre nicht?

Also um dir als Leser nicht die Stimmung auf Weihnachten zu vermiesen, ich bin mir sicher es gibt Menschen die Bewusst und mit dem Herzen Weihnachten feiern und nicht um der Geschenke willen sondern wegen dem Mensch der dahinter steckt, in diesem Sinne frohe Weihnachten!

 

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November 23, 2007

Verrückt oder Krank?

Heute musste ich wieder am eigenen Leib erfahren welche Welten zwischen verrückt sein und krank sein liegen, nein keine Angst ich bin nicht verrückt und auch nicht krank, *oder doch?* Wie die meisten Wörter unserer Sprache unterliegen sie der persönlichen Interpretation (siehe Was ist schon sinnlos?). Die Wortwahl kann also manchmal zu Missverständnissen führen, obwohl der Sprecher dies überhaupt beabsichtigte, dennoch ist es immer wieder amüsant den Leuten die Wörter im Mund zu verdrehen, bzw. die Bedeutung anders da zu legen, natürlich nicht wenn das einer bei einem selber macht, dies geschieht oft ungewollt, man steht dann voller Verwirrung vor seinem Gesprächspartner und weiß nicht mehr was man sagen wollte.

Ich bin der Meinung das es selbst in den Irrenhäusern Menschen gibt, die in einer "anderen Welt" völlig normal eingestuft würden, nur eben in dieser unseren Welt werden sie als Psychisch Krank eingestuft, dabei sind diese Menschen noch nicht einmal selber Schuld an Ihrer psychischen Verfassung, da nun mal alles in Wechselwirkung steht und der Großteil dieser Menschen werden krank GEMACHT! Sicherlich kann man einige Krankheiten genau diagnostizieren, weil sie aufgrund eines organischen Schadens aufgetreten sind, aber ich denke das ist nur der geringere Teil dieser kranken Menschen.

Nun verrückt sein ist eben falls ein sehr dehnbarer Begriff, in manchen Leuten Augen ist es schon verrückt wenn man zwei ungleich farbige Socken anzieht, für den Andren ist verrückt sein zum Beispiel Bungee springen und so weiter. Ich stelle hier wieder fest das beide Begriffe, also Verrückt und Krank sehr dicht bei einander liegen und nur durch die eigentliche Situation "richtig" interpretiert werden können, man könnte sagen: "Hey der Typ ist doch total krank!" Was in diesem Beispiel überhaupt nicht den Tatsachen entspricht und man könnte auch sagen: "Hey der Typ ist doch total verrückt!" Beide Aussagen klingen Ähnlich und eigentlich bedeuten sie in diesem Fall auch das selbe, also wo unterscheidet man, was sagt der Psychiater den, sagt er vielleicht: "Herr XY, sie haben eine multiple Persönlichkeitsstörung und leiden an Schizophrenie!" Ok, 1 zu 0 für den Psychiater, immerhin hört sich das bei ihm viel plausibler an, aber trotzdem auch wieder nur eine Wortgewalt aus "richtiger" Argumentation!

Ich möchte einfach nur darauf aufmerksam machen, das man nicht immer alles glauben soll was einem gesagt wird, vor allem nicht den ganzen Psychiatern, die sind meistens selber total gestört und was sie tun ist reine Selbstprojektion, sie behandeln sich quasi selber in dem sie "kranken" Menschen helfen. Fakt ist, welcher Mensch kann den auf DIESER Welt noch normal Denken/Handeln – wobei normal auch wieder nur ein Wort ist und von der Gesellschaft festgelegt wird, ich denke Niemand und Verrückt oder Krank sind die Menschen die anders Denken/Handeln oder besser gesagt die Menschen die eben NICHT nach der einprogrammierten Regel Denken/Handeln/Leben.

Jetzt wird es hier bestimmt den einen oder anderen Protest geben, deshalb will ich darauf hinweisen das selbst ich eine Grenze habe und eine Schublade besitze in die ich "kranke Menschen" stecke zum Beispiel Pädosexualität und anderes menschenfeindliches Denken/Handeln. Nun ich möchte diesen Beitrag damit abschließen, dass Niemand das Recht hat jemanden als Krank/Verrückt ab zu stempeln nur aufgrund von Symptomen die in unserer Gesellschaft als Krank/Verrückt gelten. Das nenne ich einfach zurückgeblieben, also bitte zuhören, nachdenken und dann erst sprechen!

Of course I'm crazy, but that doesn't mean I'm wrong.
Robert Anton Wilson

 

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November 20, 2007

Was ist schon sinnlos?

Heute bin ich ironischer Weise gefragt worden ob mir irgendwie langweilig wäre, daraufhin habe ich für einen Moment darüber nachgedacht ob mir wirklich langweilig ist, ich musste jedoch feststellen das ich sehr enthusiastisch bei der Sache war und ich musste dann erwidern das mir eigentlich nicht langweilig wäre und wie die Frage überhaupt gemeint wäre. Das Gespräch verlief im Sand wie so oft, danach aber konnte ich nicht aufhören darüber nachzudenken wie die Frage gemeint gewesen sein könnte und ob mein tun in jenem Moment wirklich sinnlos war.

Als ich dann einen ruhigen Moment hatte, versuchte ich mich in die Person zu versetzen die mir diese Frage stellte, ich versuchte alle Umstände und Faktoren die diese Person umgeben zu berücksichtigen und kam zu dem Schluss das mein tun in diesem Moment wirklich sinnlos zu sein scheint in den Augen dieser Person, aber damit wollte ich mich noch nicht zufrieden geben, also erweiterte ich die Faktoren bis auf ein Maximum und landete mal wieder bei der gesellschaftlichen Prägung.

Viele werden jetzt denken das ist doch klar, was ich hier versuche zu Schreiben, die Person hat einfach nur unter den gegebenen Umständen und Erfahrungen die sie gemacht hat, mein tun als sinnlos erachtet, das ist auch völlig richtig, aber darauf wollte ich nicht hinaus, denn viel schlimmer empfand ich die Sturrheit und die festgefahrene Meinung die in diesem Moment auf mich nieder regnete und ich konnte nichts anderes tun als mich zu fügen und mein tun zu beenden.

Ich glaube manchmal das ich einfach inkompatibel mit Menschen bin, die eine strickte Denkweise haben, ich meine selbst ich habe einige festgefahrene Meinungen, die aber erfreulicherweise immer mal wieder durchbrochen werden und sich dadurch für mich neue Horizonte eröffnen. Ich will damit ja auch nicht sagen das alles was wir gelernt und uns angeeignet haben, wie zum Beispiel Ordnung, Pünktlichkeit oder Ähnliches einer freien Denkweise im Weg stehen, ich wünsche mir nur und das sehr oft im Moment, das die Menschen sich zuerst fragen ob die Tätigkeit für einen sinnlos erscheint, wenn nicht können sie doch immer noch ihre Meinung äußern und nicht gleich vorweg ohne nachzudenken mit dem Finger zeigen: "Das ist doch total sinnlos was du da machst!", ich denke das ist wirklich nicht zu viel verlangt und zum Glück gibt es ja Menschen die meine Meinung darüber teilen können. Also was sinnlos ist, ist immer noch reine Interpretationssache wie so vieles!

 

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November 14, 2007

Die kleine Biene Bibbi und ihr Freund Bobbo...

Die kleine Biene Bibbi fliegt ihre gewohnte Strecke, heute etwas später wie sonst aber das macht ihr nichts, die Sonne hängt etwas über dem Horizont so das sich die Strahlen noch weit ins Land erstrecken, unter ihr ein Meer voller Sonnenblumen, ihre Köpfe zur Sonne gestreckt und leicht tänzelnd im warmen Spätsommerwind, sie fliegt heute recht schnell da sie ja etwas später losflog, also eilt sie wie ein Blitz über das gelbe Blumenmeer, in der Luft der süßlich duftende Geruch der Blumen und des Grases, wenn sie hoch schaut erblickt sie die endlose Ferne.

Als sie nun ihre Runde flog bemerkte sie plötzlich einen sehr großen bedrohlichen Schatten unter ihr so groß, das es auf keinen Fall ihr eigener sein kann, sie drosselt ihre Geschwindigkeit und setz nun zum Sturzflug an, um eine Pause einzulegen und den Verursacher dieses riesen Schattens zu entdecken, also macht sie ein halsbrecherisches Flugmanöver um weich auf einem kleinen Rotkäpling Pilz zu landen, als sie nun dort steht blickt sie sofort nach oben und tatsächlich ein großer Adler huscht schnell über sie hinweg, der kleinen Biene wird ganz weich in den Knien und sie setzt sich auf den Schreck, als sie dort so sitzt, kommen ein paar Bekannte von ihr vorbei, die Ameisen Patrouille „links 2, 3, 4, rechts, 2, 3, 4“, "haaaalt" ruft die kleine Biene und der ganze Marsch stoppt sofort, die Ameisenbande schaut sich um, um zu sehen wer da gerufen hat, da der Pilz sehr hoch ist entdecken sie die Biene nicht gleich, also ruft die Biene: "Hallo, ihr da!" die Ameisen erwidern: "Hach die kleine Biene Bibbi, wie geht’s dir den so?" die kleine Biene erzählt von dem riesigen Schatten und dem dazugehören Adler, die Ameisen sind ganz erstaunt, weil sie noch nie einen Adler gesehen haben.

Plötzlich ein rascheln im Gebüsch die ganze Ameisenbande und die kleine Bibbi drehen sich sofort nach dem Geräusch herum und dann *krachbum* kommt da der dicke Waldkäfer namens Grommel aus dem Gebüsch gerollt, der schaute nicht schlecht als er die kleine Versammlung sieht, den ganzen Mund voller Mist kauend, schmatzend, sagt er: "hööhöö halluu ihrrr do is dos ne Versommlong, woll mitroden", die kleine Biene und die Ameisen schauten sich verwundert an und nickten nur zustimmend, der dicke Waldkäfer Grommel rollt nun etwas näher um sich alle Beteiligten anzuschauen, dann lässt er sich mit einem lauten *rums* nieder, das die Erde wackelt.

Nun sitzen dort alle auf der kleinen Lichtung mit dem kleinen Rotkäpling, den hohen Sonnenblumen und ein paar größeren Steinen. Bibbi ergreift das Wort: „Hört alle mal her, wenn wir hier schon so schön versammelt sind lasst uns Geschichten erzählen, doch rasch weil die Sonne bald untergeht.“ Der Ameisenanführer namens Tama, der etwas kleinere des Haufens schwingt seinen Speer in die Luft und fordert damit zum hinsetzen auf, die Ameisensoldaten lassen daraufhin jede Last von sich und setzen sich auf ihren Hintern, mit klappern und klimpern verteilen sie die Speere und ihr Gepäck um sich herum. Der Ameisenanführer Tama erhebt das Wort: „Hau! Bibbi, meine Patrouille und ich sind auf dem Weg zum großen Hügel, wir müssen bald dort sein, aber wir sind immer für Geschichten zu haben“, die Soldaten fangen ungläubisch an zu Grinsen, der dicke Grommel *grummelt* vor sich hin, und stammelt: „Moar sehrrr schön Goschichton jorrr“. Bibbi, lässt sich nun auch etwas gemütlicher auf dem großen Schirm des Rotkäpling nieder und faltet die Hände zusammen: „Nun ihr Lieben, ich möchte Euch von unserer großen Königin Isabella erzählen.“ Die Ameisenbande und der Waldkäfer spitzen die Ohren und es wird Still, nur noch Bibbi's Stimme ist zu hören.

In der ferne vernimmt man ein leises Summen und Brummen, Bibbi ignoriert es zu erst und erzählt weiter ihre Geschichte. Auf einmal hört Bibbi mitten drinn auf und schaut nach oben, Tama der Ameisenanführer greift zu seinem Speer und Grommel *grunzt* laut, als alle deutlich das Summen hören, das aus der Luft zu kommen scheint, Bibbi ruft laut, so wie sie es immer tut: „Bobbo, das ist Bobbo“, Tama und Grommel, seufzen und entspannen sich wieder, Bobbo der eher wie eine kleine Kugel mit Flügeln aussieht, lächelt als er die Versammlung sieht und näher schwebt, er landet ebenfalls auf dem Rotkäpling. Bobbo und Bibbi kennen sich schon von ganz klein auf, sie lagen sogar als Kokon nebeneinander, erzählt Bibbi's Großmutter immer, die Beiden Bienen umarmen sich und Bibbi erklärt Bobbo warum sie hier gelandet ist und das sie nun eine Geschichte erzählen will.

Die Sonne berührt mittlerweile den Horizont und das Licht wird langsam orange farbig, die kleine Bibbi setzt ihre Geschichte fort und alle hören wieder gespannt zu: „Und als die schöne Isabella zur Königin gekrönt wurde feierten wir ein großes Fest, mit Fontänen aus Honig und lauten Trommeln.“ Bibbi erzählt und erzählt, Bobbo der die Geschichte natürlich schon tausendmal gehört hat, ist mittlerweile mit offenem Mund eingeschlafen. Immer wieder ist ein rascheln und knistern im Hintergrund zu hören, was den Tama der als Anführer sowieso schon total nervös ist, jedes mal erschreckt, nur der dicke Grommel scheint sich an nichts zu stören.

Die rede fleißige Biene hebt ihren Kopf und stellt eine anmutende Haltung dar: „Und weil Isabella uns so liebt tragen wir auch alle den Honigstein an diesem Amulett hier, der uns für alle Zeit Beschützen soll.“ Bibbi zeigt der Versammlung den winzigen, goldglänzenden Honigstein den sie um sich trägt. Die Ameisen und der Waldkäfer schauen sich verwundert an, nach einer kurzen Pause fangen alle an zu Klatschen und zu Jubeln. Bobbo wacht mit blinzelnden Augen auf als der Jubel fast auf der ganzen Lichtung zu hören ist: „Bibbi bin ich eingeschlafen was ist passiert?“, der dicke Grommel spuckt sein Essen heraus und fängt lauthals an zu Lachen als er Bobbo so verschlafen sieht, Bibbi: „Ja du bist eingeschlafen und du hast zur hälfte ein rotes Gesicht, das muss von dem Rotkäpling hier kommen. Tama steht auf und sagt: „Bobbo du siehst ja wie ein richtiger Krieger aus meiner alten Heimat aus“, die Soldaten fangen nun ebenfalls an zu Lachen.

Fortsetzung folgt...

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October 29, 2007

Berührt nicht geschüttelt!

Einige werden das sicher kennen – da ist man zu Besuch eines Familienfestes und kommt nach der Gastgeber Begrüßung in das Blickfeld der anderen Besucher, man wird angeschaut und gemustert, man fragt sich in diesem Moment *warum bin ich eigentlich hier* dieser Gedanke löst sich sofort in Luft auf, als plötzlich ein großer Mensch mit offenen armen schwingend, lachend auf einen zugestürzt kommt und man denkt sich wieder *hilfe ich will hier weg*, dann wird man erst ein mal so gedrückt, das einem Schweiß aus den Poren tritt und alle Adern abgeklemmt werden, mit viel Glück riecht man noch den Eigenduft dieses Menschen, ein Würgereiz entsteht im Hals und die Umarmung kommt einem wie Stunden vor, ist die Umarmung beendet, fängt die Person lauthals den zuvor geübten Text auszuspucken, bei dem einem zumindest bei jedem P eine Wolke aus Speichel und Essensresten entgegenfliegt.

Hat das Alphamänchen der Menschengruppe seinen Tanz vollführt, kommen nun die anderen zur Begrüßung auf einen zu, hier und da ein Zwinkern und ein Händeschüttler, nachdem man es zich mal gesagt bekommen hat, denkt man sich *bin ich wirklich älter und größer geworden oder sind es nur die Anderen*, ist der Sturm beendet fällt der finale Blick in die Runde ob man noch etwas schlimmeres zu erwarten hat *uff alles klar, Verschnaufpause*, plötzlich sieht man nur noch zwei von hinten kommende, von Rauch vergilbte Hände die Augen verdecken, man sieht nur noch schwarz und hört das Gekicher der kleinen Mädchen aus dem gefüllten Raum, dann eine Stimme röchelnd, kratzend und verkennbar: "Wer bin ich?" *meine Tante* die Hände lösen sich, man dreht sich herum und heuchelt Überraschung, nun gibt’s noch einen dicken Schmatzer rechts und links.

Nachdem man die Make-up Reste so gut wie es geht entfernt hat, verläßt man den Hotspot und der Blick fällt auf das Grundbedürfnis eines jeden – das Buffet! Selbstverständlich gliedert man sich hier vorschriftsmäßig in die Reihe, der Typ vor einem hat wohl vor lauter Aufregung schon einen feuchten Rücken und Schweißränder unter den Armen, im Nacken schwitzend wie ein Schwein, balanciert er gleich zwei Teller auf einer Hand *er könnte ja zu wenig kriegen* und nimmt sich doch glatt mit der anderen Hand noch ein Hänchenschenkel und klemmt es sich zwischen seine Zähne, zwischen denen er sicher noch mehr transportieren könnte, den großen Lücken nach zu urteilen, nachdem er wieder zu seinem Platz geht, findet man ein mehr oder weniger zerstörtes Buffet vor, ist man auch noch Vegetarier sieht man meist ganz schlecht aus, in der Menge der Fleischfresser. Hat man nun sein essen zusammen gestellt, fällt schon der erste Spruch: "Schau dir den Jungen an, kein Wunder das aus dir nichts wird, von Fleisch kriegt man Haare uff de Bruscht", je nach Charakterstärke sucht man sich nun Kommentarabgebend oder -los einen neutralen Ort um seine Speise einzunehmen *hier ist ein Plätzchen frei* sitzt man nun gemütlich vor seinem Teller und steckt sich die erste Gabel in den Mund, schlägt einem plötzlich einer auf den Rücken, das man mit der Gabel fast die Mandeln berührt und bekommt lauthals gesagt das man sich ja so sehr verändert hätte und früher wäre man ja viel aufgeschlossener gewesen *welch Ironie*.

Nachdem der Blutdruck wieder gesenkt ist und die Röte nachläßt, ißt man fertig und sieht sich derweil nach einem passenden Gesprächspartner um, natürlich erfolglos *bin ich nun ein Mensch oder Alien*, gesättigt steht man auf und versucht unbemerkt auf den Balkon zu gelangen um seinem Laster nachzugehen, zum Glück gibt es ja immer irgendjemanden in der Familie mit dem man sich seine Laster teilen kann *ah meine Tante, da ist sie ja*, Nebelschwaden umhüllt steht sie da, wie ein knochiges Monster, wartend auf arme kleine Jungen die sie verspeisen will, man stellt sich dazu und beginnt den üblichen Smalltalk, eigentlich muß man ja gar nichts sagen, man wird ja doch immer nur ausgefragt, also bleibt die Wortwahl bei: "ja, nein, vielleicht, nicht oft, öfters, manchmal, sicher, ehem, klar und hm."

Ist das Laster befriedigt und die Lunge frisch geteert, geht’s weiter zum Dessert, wieder eingliedern in die Reihe hungriger Menschen, wie soll's auch anders sein – das noch mehr schwitzende, große Etwas von vorhin steht wieder vor einem und benutzt gleich zwei Löffel um die größtmögliche Fläche beim Befüllen seiner Dessert Schüssel zu haben, nachdem die liebevolle Dekoration zerstört und nur noch der letze Rest in der Schüssel übrig ist geht das Etwas wieder zurück an seinen Platz, nun ist man an der Reihe und steht nun vor der Wahl *nehm ich nun Erdbeere oder doch Schoko* wird die Reihe hinter einem immer größer nimmt man dann doch Schoko und verläßt das Buffet wieder um sich wieder hinzusetzen und die Nachspeise zu genießen.

Jetzt kommt meist der schlimme Teil des Abends, der Alkoholspiegel steigt gleich der Lautstärke der Stimmen um einen herum *oder ist es doch umgekehrt*, alte Geschichten werden ausgepackt und der Eine oder Andere wird bis auf die Unterhosen erniedrigt, natürlich lacht man immer mit, es könnte ja einer die Geschichte mit der... ehem, jaja so ist das manchmal auf Familienfeiern, man sträubt sich hinzugehen und zum Schluß verläßt man die Feier meist doch mit einem Lächeln, das Lächeln birgt die Gedanken an die unverbesserliche Familie mit ihren schlechten und ihren guten Seiten, es liegt nun an dir – lieber geschüttelt oder berührt?

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October 25, 2007

Das Wort zum Wort und weiter...

Wortspielereien begegnen einander vermischt, kombiniert, ergeben ist das Wort als einzelnes, ganzes zu erfassen ohne etwas zu bemerken, doch lass einmal das Spiel als solches, ohne dich und ohne mich als letzter, kein zweifel, das Wort im Wort begreifen kann, klar liest mit Verstand ganz einfach, wirr und war ist die Weisheit unverkennbar fassbar, selbst gefleddert und zerrissen, die Fantasie ist wunderbar und endlich kann es laufen ohne Beine, arm in arm als zwei der Beiden, kommt das Wort, gesprochen, auch geschrieben, jede Zeile ohne Ende, ohne Anfang ist es war, ja doch warum so klar, ich seh's blind vor mir erkennbar, ohne Furcht das Spiel des Lebens sagt wer – Frau, was soll sie tun, doch jetzt kein wunder, es geht los, verstehst du es? geht nicht ohne das Wort der Ort es ist egal, was ist nur los, bleib Untertan als Sklave ohne Wiederwort, gedanklicher Wiederwahn, gesträubt die Haare bleiben wie sie sind sie nun dagegen?

Ein Haar fällt auf den Boden los der Brunnen, fällt hinein plitschplatsch, der Frosch ist oben rein, schau unten tauche bis zum Grund, das Ende gegliedert, fällt aus der Reihe, jeder Satz so sprich es nicht aus dem Wasser nass und schwere los lass uns gehen nun, die zeit verrinnt mir in den Fingern, ohne Nägel kratzt es sich schlecht ist alles was bisher geschah, nun scheu nicht die Wörterwahl, es ist und bleibt kein Zustand gestehe mir entgeht es nun mehr und mehr wo ist es nun, kein wunder mach die Augen auf jedem Wort, wo Orte grenzen an der Zahl, bleibt jung und frisch die Kinder süß, ja Tod auch war ist immer noch, begrabe den Traum, bleib immer dar, kein leben kann des Wortes treu sein – kann sein alles was du siehst, unbegrenzt sei frei, lass dich gehn wir nochmal hin zum Anfang oder keine zeit hab ich mehr dann ist es aus, zu endlos scheint es nun zu gehn wart ab, nun Fang ihn ein, da ist, da bleibt, da kommt er – hier geht's lang, nun folge mir, dies ist der Anfang und der Punkt, das ist kein Reim so lass den Satz.

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October 16, 2007

Ein Katzen leben...

Es ist früh am Morgen, ein grässliches Geräusch ertönt, was immer aus einem kleinen blinkendem Ding kommt, was mein Herrchen manchmal sogar ans Ohr hält und merkwürdige Dinge hinein spricht. Meistens wird er davon wach und ich natürlich auch, nachdem er sich wie ein fauler Hund aus meinem Bett gequält hat bleibe ich meistens noch etwas liegen weil er sich direkt waschen geht, unter einem furchterregenden Wasserfall, wo er sich dann auch noch mit so einem komisch riechendem zeug einschmiert das weißen Schaum macht, anscheinend kann er sich nicht anders waschen, weil sein Zunge zu klein ist oder so, ist er fertig stelle ich mich mitten in die Küche und warte darauf das er mich sieht und mir mein Essen zubereitet, manchmal wird er dann sauer und schimpft mit mir, ich weiß überhaupt nicht warum.

Nachdem er sein Zweitfell über gezogen hat macht er mir Essen, er öffnet mein Essenslager und holt ein Schälchen Kaninchenfleisch heraus, *örgs* ich hasse Kaninchen, aber da er ja sowie so nicht meine Sprache spricht versuche ich ihn gar nicht erst darauf aufmerksam zu machen, also stürze ich mich auf mein Essen und würge es herunter, oft gibt er mir auch noch eine leckere Fleischpeitsche dazu *mmmhh* dann verabschiedet sich mein Herrchen mit einem lieblosen tätscheln und verlässt die Wohnung, endlich ist er weg, oft kommt er nochmal in die Wohnung gestürzt, weil er irgendwas vergessen hat, da erschrecke ich mich jedes mal zu Tode.

Nach meinem Frühstück springe ich wieder ins Bett und mache meine übliche Katzenwäsche, dabei Schlaf ich meistens wieder ein. Dann beginnt mein gewohnter Tagesablauf, ich stehe wieder auf und esse noch einen Happen bevor ich raus gehe, um mein Revier zu durchstreifen, ich hüpfe durch das offene Badefenster und laufe über die Straße in mein Revier, dort wartet meistens schon mein Nachbar der Nero, wir unterhalten uns dann über alternative Fellpflege, neue Grassorten und über kulinarisches Essen, Nero isst nämlich sehr gerne und leidet an Übergewicht, ich gebe im dann oft Diättipps die er aber völlig ignoriert, ist der Schwatz beendet gehe ich noch ein paar Vögel jagen und scheuche die Mäuse in ihre Höhlen.

Zur Mittagszeit nach dem Essen mache ich noch ein kleines Mittagsschläfchen, auf meinem Katzenbaum weil da immer so schön die Sonnenstrahlen drauf scheinen, nach meinem Mittagsschläfchen gehe ich nochmal raus und esse ein bisschen Gras und trinke aus der Regentonne um danach genüsslich meine Gewölle auszukotzen, ist dies auch erledigt markiere ich meine üblichen Revierabschnitte.

Danach leg ich mich wieder ins Bett und warte auf mein Herrchen, der aber meistens total spät kommt wofür ich ihn jedes mal beschimpfe, leider zwecklos, aber ich habe mich daran gewöhnt immerhin ist er mein Essenversorger, wenn er dann irgendwann wieder nach hause kommt, erzähle ich ihm meisten was ich so erlebt habe, daraufhin krabbelt er mich ein wenig weil es ihm – glaub ich, sehr Leid tut das er mich immer sooo lange alleine lässt, nach der Begrüßung füllt er mir meine Essensschüssel wieder auf, die mittlerweile leer ist, danach setzt er sich vor seine eigenartige Kiste die auch immer sehr merkwürdige Geräusche von sich gibt, dazu klimpert er noch auf einem Tastenbrett und drückt auf seiner Maus herum, die scheint aber schon Tod zu sein, komisch ist nur das die überhaupt nicht stinkt, Menschen sind halt einfach verrückte Wesen und mein Herrchen ganz besonders.

Haben die Geräusche aus dem Kasten ihre höchste Stufe erreicht geht er in die Küche und macht sich sein Futter, zur zeit isst er irgendwie kein Fleisch mehr was ich natürlich sehr schade finde, früher habe ich dann noch einen kleinen Leckerbissen von seinem Futter bekommen, naja irgendwann vielleicht wieder, nachdem er sein Futter zubereitet hat setzt er sich wieder vor diesen Kasten, von da an ist er nicht mehr ansprechbar und beachtet mich kaum noch, dann stelle ich mich meistens neben ihn bis er zu mir herab sieht, dann weiß er meistens schon was ich will – auf den schoss, das gefällt mir immer sehr gut es ist so schön warm und gemütlich, nur der Krach aus der Kiste nervt, aber daran habe ich mich schon längst gewöhnt, bis spät in die Nacht verharre ich auf seinem schoss, irgendwann steht er dann auf und nimmt mich hoch und setzt mich aufs Bett, dann weiß ich das er bald ins Bett geht und schlafen möchte, hier zieht er sich sein Zweitfell wieder aus und drückt wieder kurz auf diesem kleinen Ding herum wo diese eigenartigen Geräusche heraus kommen, macht das Licht aus und meistens werde ich dann noch ganz lange gekrabbelt, das genieße ich sehr, alles in allem mag ich mein Herrchen doch ganz gerne, er ist zwar sehr verrückt aber doch sehr lieb zu mir, ich könnte mir überhaupt kein anderes Herrchen vorstellen, ich bin an ihn gewöhnt und es ist gut so wie es ist...

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October 11, 2007

Der Herbst...

Herbstlich sind die Stimmungen, dieser Tage, die Bäume entkleiden sich und geben ihren Körper frei, die Wälder verzaubern sich in eine bunte Landschaft voller Farben, am morgen zieht schwer und dicht der Nebel auf, getrieben durch den wind, zieht er durch die Straßen, der tau auf den wiesen schimmert wie Kristall durch das laternenlicht, auch dunkel ist der Herbst, in den der frühen morgen stund, kalt und ungemütlich in Hoffnung auf Sonne, geht man seinen Weg, es duftet nach feuchte, es duftet nach Kälte, die Kleider werden dicker, das Essen deftiger...

Der Nebel zieht vorüber und flieht vor der Sonne, unvergleichlich spielen die Farben am Horizont, man sieht die Herbstfrüchte sprießen, die letzten Äpfel blitzen verwittert aus dem Graß hervor und die Pilze grüssen mit ihrem Hut, die Blätter bedecken unsere Straßen, und wandern mit dem Wind, die Sonne ganz oben, sendet uns ihre letzten Kräfte, der Wind jedoch kalt, pfeift durch die Straßen, der Kontrast zu Licht und dem Schatten wächst unerbittlich und die goldne Zeit bricht heran, der Herbst der, Vorbote des starren Winters hebt erinnernd seinen Finger, bald kommt der Winter...

So farbenfroh ist er der Herbst so, einzigartig seine Stimmung, der Bruder des Frühlings, in der Familie der Jahreszeiten, der Herbst ist schön wenn man ihn annimmt, man muss ihn sehen, man muss ihn fühlen mit all seinen Schatten mit all seinen Farben, schau hin und fühle dich hinein, jetzt ist er da, der Herbst...

der Herbst...

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October 10, 2007

Nicht gibt es nicht...

Nicht gibt es nicht... das haben wir wohl alle mal in verschiedenster Form gehört, aber was sagt es aus? Nicht - gibt - es - nicht, diese Erkenntnis (wenn es überhaupt eine ist) findet man wohl in vielen Kulturen und hat für meine Wenigkeit einen besonderen Stellenwert in Bezug auf die westliche Gesellschaft, bedenkt man das wir es geschafft haben vielen "Dingen" die wir mit unserer verkümmerten und gefilterten Wahrnehmung sehen, hören, schmecken oder fühlen können einen Namen gegeben haben, kann man davon ausgehen das wir zumindest das Meiste erklären und beim Namen nennen können, ja sogar das -Nichts-, aber was ist wenn es nicht, nicht gibt, gibt es dann all die anderen "Dinge?", also die Frage ist: "Wer hat die ganzen Namen festgelegt", oder besser ein Beispiel: "Was ist die Farbe rot?", klingt alles sehr verwirrend, ist es auch! Welches Lebewesen hat den das Recht zu bestimmen und vor allem aber festzulegen wie etwas heißt und dies bezieht sich nicht nur auf den Namen des Objekts sondern auch auf alles Andere, eben alle Eigenschaften die wir so schön wissenschaftlich oder durch Generationserfahrung herausgefunden haben – meiner Meinung nach kein Lebewesen was auch nur ein fünktchen Bewusstsein besitzt! So sind wir tagtäglich dabei die Dinge die uns begegnen zu kategorisieren bzw. in Schubladen zu stecken, um es erklären zu können, ein ganz einfaches Beispiel, Kind fragt: "Mama was ist das?" und prompt wird die Mutter ihre Namens- und Begriffsdatenbank abfragen und hat somit die Antwort sofort parat, also die Mutter: "Mein Kind das ist ein blablabla!" Und das Kind wird es ab sofort auch seine eigene Wissensdatenbank speichern und selber irgendwann wieder abfragen um es weiterzugeben.

Nun jetzt werden einige schon sagen, ja das ist ja alles schön und gut aber man muss doch den Dingen einen Namen geben um sie zu verstehen! Ach ja? Muss man das wirklich? Dann erkläre mir bitte mal einer wiso man ganz einfach Dinge erklären kann ohne die "richtigen" Begriffe zu verwenden, dazu auch wieder ein kleines Beispiel, mein Vater fragt: "Hier wieso isn mein PC wieder so langsam?", Ich: "Papa, das ist wie mit deinem Auto, wenn du es nicht regelmäßig pflegst geht es nach einer Weile kaputt, die ganzen temporären Dateien die du hier drin hast sind wie fliegen an deiner Frontscheibe, du musst die wegmachen, sonst siehst du nix mehr!", okay kein so tolles Beispiel, aber es erklärt in etwa was ich ausdrücken will, denn nicht die Wortwahl ist ausschlaggebend sondern das Gefühl was man dem Gesprächspartner entgegen bringt, ich habe meine Exfreundin Jahre lang akustisch nicht verstanden und wollte schon zum HNO-Arzt gehen deshalb, aber eines Tages unterhielt ich mich mal mit einem Russen (ich kann kein Wort russisch) und ich bemerkte das wir uns wunderbar verstanden obwohl wir völlig andere Sprachen verwendeten, ich schließe daraus das Kommunikation auf einer völlig anderen Ebene stattfindet und die verbale Kommunikation nur einen kleinen Bruchteil ausmacht, also würde ich fast behaupten je besser man sich verbal versteht desto weniger gibt man sich Mühe denjenigen "wirklich" zu verstehen.

Mist, ich bin vom eigentlichem Thema abgekommen, also zurück zur Aussage, nicht gibt es nicht, die Aussage kann man auch auf unsere Evolution anwenden, denn wir und alles um uns herum (wenn man der Urknalltheorie glauben schenkt) ist aus dem Nichts entstanden, ergo ist alles Nichts bzw. hat die Basis von Nichts! Um dies zum Abschluss zu bringen, meine Meinung ist – nicht gibt es nicht, gibt es nicht, gibt es nicht, et cetera, eine Art unaufhörliche Schleife der wir nicht entrinnen können!

 

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