Es ist vollbracht: Der Dresden Marathon liegt hinter mir.
Das oben genannte Zitat passt eigentlich ganz gut. Die 5 Jahres-Mittel-Temperatur liegt bei diesem Lauf bei 17,3 Grad. Gestern musste diese Statistik empfindlich nach unten revidiert werden. Es herrschten Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Hinzukam am Morgen einsetzender Nieselregen, der pünktlich zum Start in einen schönen Regenschauer um schlug.
Trotzdem entschied ich mich "unten rum" kurz und oben lang mit Trainingsjacke zu laufen. Ich habe noch nie erlebt das Klamotten am Körper fast fest frieren. Es waren zwar meine Bedenken im vor hinein, aber leider trat dies fast so ein. Es passierte bei der Überquerung der Carolabrücke musste ich alleine laufen und der eisige Wind traf mich ungeschützt. Das selbe am Elbufer. Ich merkte wie meine Muskeln langsam fest wurden und bewegen fiel mehr als schwer. Andernseits musste ich schneller laufen da meine Muskeln bewegt werden mußten und somit auf "Betriebstemperatur" kommen konnten. Ein Teufelskreislauf.
Irgendwie schaffte ichs dann doch mit einer Zeit von 46:44 in das rettende Ziel. Glück da zu sein und doch total fertig. War eins der schwersten Rennen. Zum Glück stand mein persönlicher Begleiter mit Wechselsachen im Ziel bereit. Denn das war wichtig, raus aus den nassen und rein in trockene warme Klamotten, sonst holt man sich den Tod. Danke noch mal :)
insgesamt gab es gestern nur 15 Notfälle - so wenig wie noch nie.

Einen interessanten Artikel steht in der heutigen SZ.

Fürs Protkoll:
Der Russe Leonid Shvetsov gewann den Marathon mit einer Zeit von 2:16:19 und verfehlte den Streckenrekord um nur 53 sek. Gratulation.