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June 17, 07

Angekommen! Angekommen?

Tag 3 nach flickr, jetzt bin ich hier. Ein paar Gedanken dazu.

Ich habe die letzten Tage nicht fotografiert, dafür Bildchen gebastelt, ein bisschen protestiert, ein bisschen kommentiert, flickr ein wenig hinterhergejammert und dann gesucht.
Ich hatte ja noch Hoffnung, dass sich alles wieder gibt, aber so nach und nach verschwanden immer mehr und selbst, wenn ich dort hätte bleiben wollen, wäre ich irgendwann ganz alleine gewesen.

Jetzt habe ich Bilder hochgeladen - erst hier, dann bei den Dänen. Dann habe ich getaggt und kommentiert. Alles nervige Kleinarbeit, irgendwie fehlte mir die Lust für alles. Hier fehlen mir die Leute, deren Fotos ich gerne angeschaut habe, auch wenn sie nicht meine Kontakte waren, also eigentlich gerade die. Zu den Kontakten habe ich ja Kontakt. Und hier fehlen mir die Gruppen. Bei 23 fehlt mir der Durchblick.

Dafür gibt es hier so viele, neue Sachen zu entdecken.
Ich habe noch mal meine Fotos durchgeschaut, ein paar aussortiert, einige hochgeladen, ein bisschen hier rumgestöbert - die Funktion, dass man genau verfolgen kann, wer mich besucht hat, finde ich ja ein bisschen pervers. Und jetzt fange ich auch noch an zu bloggen. Dabei wollte ich das nie tun, genauso wenig wollte ich jemals "About me"-Seiten ausfüllen. Demnächst lade ich bestimmt auch noch Videos hoch. Nur Audiofiles werde ich mit Sicherheit niemals anpacken. ;o)

Tag 3 nach flickr, ich komme hier an und neben mir tun das in diesen Tagen auch noch viele andere.
Ein bisschen riecht es jetzt nach Pioniersarbeit und ich werde erinnert an frühere Zeiten in Communitys, Zeiten des Aufbruchs. Ich kenne es nur zu gut, dass sich aus einer Fehlentwicklung neue, starke Communitys entwickeln können, ich erinnere mich an meine Anfänge im Internet, als sei es gestern gewesen. Das sind Chancen und es ist toll, von Anfang an dabei gewesen zu sein.
Andererseits kenne ich aber auch das Gefühl, wenn eine ganze Horde von Flüchtlingen eine bereits bestehende Community überrollt, das Gefühl ist wiederum nicht so toll.
Machen wir das hier nicht auch? Oder fällt das ohnehin niemandem auf?

Tag 3 nach flickr und ich weiß noch nicht, ob ich hier bleiben werde.
Vorerst scheint es mir aber zu gefallen. Ma gugge ...

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June 18, 07

Neuer alter Nick

Hach, jetzt fühle ich mich ein wenig wohler.

Warum auch immer ich damals bei flickr die Verniedlichung meines Realnamens gewählt habe, es hatte jedenfalls einen Grund. Ich erinnere mich nur nicht mehr an diesen.

Egal, wenn er mir wieder einfällt, kann ich den Nick ja immer noch ändern.

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June 19, 07

Hallo Frankreich, salut la France, hello France!

Jetzt hat sie euch überrollt, die große Flickr-Exilanten-Welle aus Deutschland. Beim Stöbern auf diesen Seiten in den letzten Tagen sind sie mir immer wieder begegnet, die Bedenken, euch verdrängt zu haben, die Angst, euch verärgert zu haben.
Aber was sagt ihr dazu, wo steckt ihr? Freut ihr euch oder sind wir euch lästig? Fühlt ihr euch gar überfordert oder interessiert es euch einfach nicht und ihr macht weiter wie bisher und betrachtet uns als ein Paralleluniversum?

Voilà la vague des allemands qui sont refugis de flickr!
En foillant sur l'ipernity, j'ai trouvé beaucoup des doutes ce que nous avons fait avec la communité, qui existais ici avant. Est-ce que nous vous avons buté? Est-ce que nous vous avons délogé?
Mais vous êtes où? Qu'est-ce que vous disez à cette chose? Est-ce que vous êtes heureux ou nous vous dérangons? Ou est-ce que ça ne vous interesse pas et pour vous nous allemands existons seulement dans un universe parallèle?

And if there's anybody outside who wants to translate it in english, too - feel free!

 

 

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June 23, 07

Warum will der Nebel nicht so, wie ich will?

Ich wohne am Waldrand. Direkt hinter meinem Garten sind ein paar Bäume, dahinter ein leicht bewaldetes Moorgebiet und dahinter der richtige Wald mit den wirklich hohen Bäumen.

Jeden Morgen, wenn das Wetter gut ist - also nicht so wie heute, gestern, vorgestern ... - liegt über dem Moorgebiet Nebel. Das sieht sehr beeindruckend aus. Mein Blick geht Richtung Osten, die Sonne geht hinterm Wald auf und zaubert wunderschöne Reflektionen in den Nebel.

Ich habe etliche Male versucht, dieses Bild zu fotografieren, aber alles, was dabei rauskam, war Erbsensuppe.
Der Nebel ist einfach nur eine weiße Wand, die feine Struktur ist nicht zu sehen und das Restbild wirkte auch meist irgendwie ungesättigt. Ich kam schon zu der Überzeugung, dass sich Nebel einfach nicht fotografieren lässt, so wie sich Gold auch nicht scannen lässt.

Jetzt habe ich aber ein Bild von Guarrenzino entdeckt, auf dem man die feine Struktur des Nebels erkennen kann und die mystische Stimmung rüberkommt: www.ipernity.com/doc/guarrenzino/140996
Irgendwas muss ich also falsch machen.

Hat jemand einen Tipp?

Momentan ist natürlich kein Nebel zu sehen, deshalb kann ich nur ein altes Bild als Anschauungsbeispiel zeigen.

Nebel

Hier ist allerdings der Vordergrund schon bearbeitet, weil er mir auf dem Originalfoto zu unrealistisch vorkam. Der war auch völlig ungesättigt. Das Originalbild finde ich leider nicht. Aber das Nebelproblem ist trotzdem zu sehen: graue Wand, eine Masse. Ich hätte den Nebel gerne feingliedriger, also so, wie er wirklich war. Und wenn man mir erklären kann, wie man den Vordergrund direkt so fotografieren kann, dass er auch auf dem Foto so aussieht, wie er wirklich ist, also so sattgrün, dann wäre ich auch dankbar.

 

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