Gestern war ich für einen Tag in Berlin als Teilnehmer an der Demonstration Freiheit statt Angst. Auch wenn die Angaben über die Teilnahmerzahlen zwischen 12000 (Polizei) und 50000 (Veranstalter, laut DPA sogar 100000) schwanken, denke ich, dass die Demonstration unabhängig davon ein Erfolg war. Ich muss aber zugeben, dass ich meine Teilnahme beim Redner der Hedonistischen Internationalen abgebrochen habe.

Die Zeit vor und nach der Demonstration (ich war einer derjenigen, die den organisierten Bustransfer genutzt hatten) nutzte ich, um mich mit meiner Schwester und ihrem Freund zu treffen. Sie sind dann beide auch die Demonstration mitgelaufen.

Nicht unerwähnt möchte ich einen kleinen Zwischenfall lassen, da ich gerade mal 20m entfernt war. Direkt vor dem ZDF-Hauptstadtstudio wurde ein Mann von vier anderen (vermutlich aus dem "Schwarzen Block") gejagt, weil er ein Nazi-T-Shirt trug. Ob sie ihn zusammenschlagen oder nur das T-Shirt ausziehen wollten, weiß ich nicht. Auch nicht, was am Ende passiert ist. Ich finde aber, ein Zwischenfall direkt vor einem Fernsehsender sollte einem zu Denken geben.

Den Organisatoren muss man zum Vorwurf machen, dass die Werbung für die Demonstration im Wesentlichen im Internet auf einschlägigen Seiten (z.B. mit Artikeln auf Heise) stattfand. In den normalen Printmedien und auf deren Online-.Angebot war im Vorfeld nichts oder kaum etwas zu finden. Ich bekenne mich ebenfalls zu zu grosser Passivität in dieser Richtung.

Pressemeldungen

leider von der Finanzkrise und Reich Ranicki schon von der Titelseite verdrängt. Zudem handelt es sich um die Online-Ausgaben. Wie mein nächster Blogeintrag zeigt, kann ein entsprechender Artikel in der Druckausgabe durchaus fehlen.

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