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Last week a collegue cleared one of the depots and discovered a box full of old photos and memories.
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Last week a collegue cleared one of the depots and discovered a box full of old photos and memories.
… read moreJust noticed something strange. May be you've an idea.
… read moreOoooh, what a lucky man he was
Ooooh, what a lucky man he was
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Thank you all for the views, the favs and all those nice comments.
Heute wurde das AGFA-Hochhaus gesprengt. Hier könnt Ihr es fallen sehen.
Der Pionier Grolle, der nie Gefreiter wurde, gelernter Maler und Anstreicher aus Bad Salzuflen, war auch schuld, wurde aber nicht erwischt und wahrscheinlich hat er Britt auf die Idee gebracht. Grolle hatte ein kindliches Gesicht und Gemüt und lange Haare vorne, die immer in die Augen fielen. Er hatte einen Tick, der vom Auge ausging, den Kopf in einer Erschütterung mitriss und wild hin und her warf. Grolle prügelte sich, beleidigte Vorgesetzte, zerstörte Bundeswehreigentum. Zu uns hatte ihn der überforderte Hauptmann der 2. überwiesen.
Einmal waren nachts während der Wache in einem Munitionsdepot MG-Gurte mit 200 Schuss Leuchtspur weggekommen. Der Verdacht war sofort auf den Pionier Schnurre gefallen, denn der gehörte in dieser Nacht zur Wache. Befragung und Durchsuchung brachten aber genau so wenig ein Ergebnis wie die Durchsuchung seiner Privatwohnung. Dabei hatte er die Gurte ganz offensichtlich daheim herumliegen. In den Bau ging er später, weil er sich unerlaubt von der Truppe entfernt und seinem StUffz dabei auf das Barett gepisst hatte.
Der Gefreite Britt war tatsächlich Schuld. Sohn einer deutschen Mutter und eines englischen Unteroffiziers, in deren Armee die Prügelstrafe auch im öffentlichen Raum damals noch zum guten Ton gehörte. Britt war nett, kurzes rötlichblondes Haar, ordentlicher kurz geschorener Bart, Brille mit Drahtgestell, überhaupt ein drahtiger Typ aber sehr freundlich, auch mit den Neuen. Jeder konnte Britt gut leiden. Viel Zeit verbrachte er mit den Gefreiten Jäger und Siebler, wohl weil sie im Zivilleben Nachbarn waren und Kollegen.
Einmal war ein Gewehr weg. Kurz vor Dienstschluss. Also wurde die ganze Kaserne gesperrt, keiner konnte nach Hause fahren. Auf dem Gelände war die große Suchaktion im Gange. Vom Gewehr fehlte jede Spur. Auch die Befragungen der Kameraden brachten kein Ergebnis. Niemand hatte die leiseste Ahnung. Am Ende kam heraus, dass Benzin gestohlen wurde und dass Siebler und Schütze es gewesen waren und dass Britt das mit dem Gewehr gewesen war. Das tauchte hinter dem Kasernenzaun wieder auf und Britt verschwand für lange Zeit.
Der Gefreite Siebler, ein schmieriger Typ mit einer sehr prägnanten, gebogenen Nase, so wie hölzerne Kasperfiguren eine haben, etwa 1,70 Meter und kompakt, war nicht nur Jägers Stubengefährte, sondern stachelte seinen tumben Kameraden immer zu irgendwelchem Unsinn an, den der dann allein ausbaden konnte. Vermutlich hatte Siebler ihm damals auf Wache auch absichtlich das falsche Fahnenende in die Hand gegeben: »Los, zieh hoch, Jäger, heute muss gelb zuerst«. Ständig stichelte er und säte Zwietracht.
Einmal, wie sie mit Sieblers Ascona nach Hause fahren wollten und der Tank leer war, steuerten sie den T-Bereich an und weil niemand sie gesehen hatte, zapften sie Benzin vom Iltis des Kompaniechefs der Nachbarkompanie. Das ging so gut, dass sie den Vorgang noch häufig wiederholten und nach und nach auch die Parkplätze einbezogen, auf denen ihre Kameraden ihre Zivilautos abstellten. Das wäre wohl nie herausgekommen, wenn nicht plötzlich das Gewehr verschwunden wäre. Doch daran waren weder Jäger noch Siebler schuld.
4.
Der Gefreite Jäger, beinahe zwei Meter groß, kräftig, den zu dicken Bauch vorgestreckt, hängende Schultern mit runterhängenden Armen war ein dunkler Typ. Dunkle Haare, dunkle, tief liegende Augen, dunkle schief stehende Zähne, wirkte immer schmutzig und sehr verloren in seinem schmuddeligen Grünzeug. Meist hing er mit dem Gefreiten Siebler, einem verschlagenen schmierigen Typ zusammen. Gemeinsam hatten sie auch über Wochen von Bundeswehr und Kameraden Sprit geklaut, um abends nach Hause fahren zu können.
Einmal früh morgens, während der Torwache, hatte der Gefreite Jäger die Fahne falsch herum hoch gezogen. »Das Schwarze zuerst, das Gelbe am Schluss«, hatten uns die Wachhabenden eingeschärft und wir nur drüber gelacht und Schütze am Lautesten und dann hing der Adler kopfüber oben. Viel später, ist der Benzindiebstahl rausgekommen und Jäger saß am Kasernentorhäuschen im Bau. Sie haben ihn gefragt warum. Da hat er die Augen weit aufgerissen: »Wir brauchten doch Sprit, wir mussten doch nach Hause «.
3.
Der Pionier Dödelmeier, ein schmächtiges Bürschchen, Name Programm aber wirklich nett, hellbraunes dünnes Haar, schmales rotes Gesicht voller Akne und Narben, Oberlippenbart, war für alle der Prügelknabe. Gelernter Maler und Anstreicher aus Bünde, war er den Anfeindungen seiner Vorgesetzten und Kameraden ebenso hilflos ausgesetzt wie den Herausforderungen des Alltags. Dödelmeier hatte eine sehr junge und ebenso schmächtige und rotgesichtige Freundin, fuhr Opel Kadett aufgemotzt und kannte alle Bordelle der Umgebung.
Einmal, kurz vor der Führerscheinprüfung Klasse 2, hatte der Fahrlehrer hysterisch aus dem Fenster gezeigt: »Dödelmeier, weißt Du was das ist? Ein Fiat 124. Ich schlage vor, dass Du Dir so einen zulegst. Damit kannst Du wenigstens keinen Schaden anrichten«. Mit viel Mühe und mogeln hatte Dödelmeier die Bundeswehrfahrschule absolviert. Nach bestandener Prüfung kam er in die 126. Da durfte er dann bis zur Entlassung die Schwimmbrücke M2 Alligator führen, ein 14 Meter langes und 25 Tonnen schweres Ungetüm mit Überbreite.
2.
Der Obergefreite Hanitsch konnte auch nicht lesen und schreiben. Untersetzt, kreisrundes Gesicht, Oberlippenbart, weit auseinander stehende Zähne, kleine Schweinsäuglein, aber unerschrocken und Springerschein. Weil er so kräftig war, durfte er das Maschinengewehr tragen. Getrunken hat er nie, aber alle mit seinem blöden Sprüchen genervt und mit seiner Zudringlichkeit gepaart mit fiesem Mundgeruch. Bei den Vorgesetzen hat er immer rumgeschleimt und dem Spieß die Aktentasche hinterher getragen.
Einmal nachts auf Übung. Wir Blau im Straßengraben, die Engländer Rot, kommen mit zwei Chieftain Panzern mit Tarnlicht. Hanitsch springt mitten auf die Straße und ballert mit dem MG los. Der ersten Engländer bekommt einen totalen Schreck und haut die Bremse rein. Der zweite sieht das natürlich nicht und knallt voll hinten drauf. Beide Panzer kaputt, müssen abgeschleppt werden. Millionenschaden. Zum Abschied hat unser Oberleutnant OG Hanitsch ein Buch über die Fallschirmjäger geschenkt. Da mussten wir alle sehr lachen.
»Ich kann net biesln«, im Brustton der Überzeugung und einen jungen Security Mann in schmucker schwarzer Uniform am Hintern klebend, schwankt der kleine Bär vor und zurück. Er kommt von um die Ecke und heißt nicht so, sondern sieht aus wie einer: klein, gedrungen, wallend lockiges schwarzes Haar, schwarzer Vollbart, Ballonseidenhose und gesteppte Windjacke. Sein Gesicht ist dick und verquollen, die Augen ganz schmale Schlitze, Kriegsbemalung Bluthochdruckrot mit Flecken. In seinem Ton schwingt Weinerlichkeit, während er spricht reißt er den Mund sehr weit auf.
Die Zähne inspizieren wir lieber nicht, sondern beobachten einen Großen im abgetragenen dunklen Anzug und hellen Trenchcoat mit lichtem grauen Haar, der kleiner Bär beherzt auf die Schulter schlägt: »Ja mei, ja warum kannst etzt Du net biesln?« Schiebt sich vorbei und pisst los was das Zeug hält. Das bringt kleiner Bär aus Fassung und Gleichgewicht, er schwankt hin und her. Der Wachmann und ich fangen ihn kurz vor dem glitschigen weißen Toilettenboden, auf dem bräunliche Brühe steht, obwohl die Toilettenfachkraft für dreißig Cent je Mal ständig durchfeudelt. »Ja«, kleiner Bär holt Luft und Anlauf als wir ihn wieder hingestellt haben, ja, er könne jetzt nicht biesln, »weil ich nichts mehr zu verlieren habe!« und schwankt wieder bedenklich.
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| Am Bayernmarkt am Ostbahnhof |
Dabei ist er klatschnass. Die Haare hängen strähnig wirr in der Stirn, Jacke und Sweatshirt haben dunkle nasse Flecken. Vor einer Stunde etwa ist er am Augustinerstand umgefallen. Unspektakulär und aus der Entfernung des Andechserstands gesehen nahezu geräuschlos. Die Band hatte eben das Kufsteinlied angestimmt und er in feierlicher Stimmung an der frischen Maß getrunken und etwas sagen wollen. Den Mund weit aufgerissen, die Augen nach oben verdreht, die weinerliche Stimme an den Schankkellner gerichtet, das Gleichgewicht verloren. Kleiner Bär war wie großer Baum kerzengerade der Länge nach nach hinten hingeschlagen, die volle Mass an den Bauchnabel gedrückt. Der Sturz entleerte das Bier in einem einzigen Schwall auf Sweatshirt, Jacke und über den Kopf. Da lag er wie ein dicker Käfer am Rücken der kleine Bär, fest an den inzwischen leeren Maßkrug geklammert. Die Leute, die ihm aufhelfen und ihn stabilisieren bittet er um Hilfe, er brauche halt ein frisches Bier. Dieses hier, das er eben erst abgetrunken hat sei ja nun beim Teufel und klopft sich die Bierreste von Jacke und Ärmeln. Nach einiger Diskussion bekommt er am Augustinerstand eine neue Mass. Und eine Stunde später steht er am Klo und kann nicht biesln, weil er jetzt nichts mehr zu verlieren hat.
Er muss nach Hause, darin stimmt der junge Security Mann mir zu. Gleich, wenn kleiner Bär gebieslt hat, wird er ihn in ein Taxi setzen und heimfahren. »Der, der ist doch selber schuld. Für den würde ich gar nichts tun. Soll er doch schaun wie er nach Hause kommt«, in gepresst sächsischem Dialekt von rechts. Der junge Mann in der grünen Jacke hat trotz eines beträchtlichen Rauschs und seiner Jugend den Fall der Mauer und die daraus resultierende Verderbtheit der Welt klar vor Augen. Sollen den kleinen dicken besoffenen Wessiausbeuter doch die Mauerhunde fressen.
Doch der Westen zeigt sich versöhnlich: Väterlich auf die Schulter schlägt ihm der Große, der eben ausgebieslt hat. "Ja mei. Wenn der doch etzt net biesln kann. Des ist eine ernste Angelegenheit", zieht den Reißverschluss hoch, schaut das Waschbecken prüfend an und schwankt raus.
Der Security Mann wartet noch, ihn beständig stabilisierend bis auch kleiner Bär soweit ist und vielleicht doch noch etwas findet, das er verlieren könnte. Die Toilettenfachkraft kommt durchgefeudelt, ich entrichte 30 Cent.
Zurück am Andechser erwartet mich ein frisches Bier. Wir stoßen an, die Band spielt: »Jesses, ham mir an Durscht«, ein leises Lied, bei dem immer der Bläsersatz aufsteht und bissl forte bläst, wenn der Sänger den Refrain, der gleichzeitig der Text ist, ins Mikrofon haucht. »Jesses, ham mir an Durscht.« Wir trinken in tiefen Zügen. Was für ein herrlicher Abend.
»Mit dem Kerl ist ja heutzutage kein Staat mehr zu machen. Na ja, das Bild hätten wir schon noch da, aber es bringt ja nichts, das aufzuhängen«, unser Wirt hat einen schrägen Humor. Auf dem Bild ist seine Mutter als junge Frau zu sehen, wie sie Hitler, der 1938 zu Besuch am Stadionberg gekommen ist einen Blumenstrauß überreicht. Natürlich hat er es nicht aufgehängt und würde auch nicht von sich aus über den Stadionberg sprechen, aber wir haben gefragt. Hatten gehört, dass es in der Nähe ein skurriles Bauwerk aus der NS-Zeit gibt.
Ein Stück die Straße runter, vielleicht fünf Kilometer, sei ein Parkplatz mit einer Gedenktafel. Am Wochenende stünden da immer zwei LKWs geparkt, wir würden schon sehen.
Der Hang hinter den beiden LKWs ist komplett bewaldet. Kiefern und Birken hauptsächlich und wirklich hoch. Dazwischen Betonwände und Blöcke, die ehemaligen Sitzplätze. In Vorbereitung des großen Stadionbaus in Nürnberg war hier Ende der dreißiger Jahre ein 1:1 Modell eines Zehntels des Stadions entstanden, insgesamt 42.000 Sitzplätze, ein gigantischer Turm sowie ein Sägewerk und eine Bahnlinie zu Anlieferung der Baumaterialien.
1938 war Generalprobe, Speer – der das alles nicht gewusst hat – und Hitler anwesend, letzterer mit Blumen bedacht von der Mutter unseres Wirts. »Schau sie sichs an. Des ist schon sehr komisch«, grinst ein wenig und trägt ein Tablett Bier zu der italienischen Wandergruppe, die unter der Linde deutsche und italienische Volkslieder singt.
eine Branchenlegende für {me}
Die Oberbank so geht die Sage, hatte einst einem Computerproduzenten aus Österreich eine ganze Menge Geld geliehen. So viel, dass sollte es dem Produzenten einmal schlecht gehen, die Oberbank selbst gefährdet wäre...
… read moreso ganz richtig zählt Ipernity nicht. Heute stehen bei zwei Bildern Kommentar ohne Visits. Weil ein Kommentar jeweils meine Antwort ist, müßte zumindest ein Visit stehen. Macht aber nicht wirklich was.
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| Kommentare ohne Visits |
diese Onlinesituation ist sehr unbefriedigend und macht mir beträchtlich schlechtere Laune, als ich noch vor kurzem für möglich gehalten hätte. Zumindest wenn ich hier und da und dort so reinschaue und darüber nachdenke.
Ich lasse das mal für heute. Gleich gibt es Getränke, in Echt.
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