Wie schafft man es eigentlich immer cool zu bleiben wie z.B. Bud Spencer oder ein professioneller Poker-Spieler. Gestern ging mir irgendwie mal wieder der Hut hoch. An zu vielen Stellen musste ich nerviges Gerede über Flickr, 23hq und Ipernity lesen. Leider ist
auch hier die Häme noch nicht ganz verschwunden. Das ist wirlich nicht sehr konstruktiv. Wir sollten uns lieber auf die Inhalte und das Miteinander konzentrieren, anstatt uns gegenseitig mit Aussagen des Kalibers
"Ipernity finde ich iregenwie scheiße" (oder das Originalzitat:
"ich hoffe übrigens, Du gehst nicht auch zu scheißipernity...") gegenseitig auf die Nerven zu gehen. Als ich bei Flickr darauf hinwies, dass man eine Brücke zwischen den beiden Diensten schlagen sollte, wurde von einem Flickr-User so kommentiert:
"...Brücke schlagen? Es geht nicht, nicht mal don Qijote würde das anpacken, aber bitte..."
Schön, wenn ich jetzt noch mit einer (etwas falsch geschriebenen) Figur aus einem Dumas (selber was falsch geschrieben!)Chervantes-Roman verglichen werde. Wer nicht mehr bei uns ist, ist gegen uns.
Danke für diese coole Antwort Sancho Panza. An solche Leute komme ich natürlich nicht heran.
Sorry Leute. Aber dieser peinliche Web 2.0-Peer-Community-Quatsch kann nicht so wichtig sein, dass man sich dazu erniedrigt, jedem seine Meinung zur angeblich besseren Plattform aufzudrücken.
Gut, dass man die heiße Luft im Internet nicht messen kann.
Begeisterung klingt auf jeden Fall anders.
;-)
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Oxymoron says:
www.agenturblog.de/2007-06/die-souveraenitaet-der-beziehungen/
rob_visual replies:
"...die geknüpften Netzwerke bzw. Kontakte, Gruppen, sowie die Kommentare und Verlinkungen zwischen den Usern gehen bei einem solchen Wechsel verloren, Peer Pressure entsteht."
chw says:
pîxelroibér replies:
{ME} says:
manganite says:
Man könnte die Liste der Gegnerschaften wohl beliebig fortführen und auch locker über den Computerbereich ausdehen (Gartenzwerge in Nachbarsgarten Fußball, bzw. Sport im Allgemeinen, Musikgruppen, usw.)
Das Spektrum reicht dabei von harmlosen Nicklichkeiten bis hin zu verbalen Ausfällen und beim Sport ja oft bis zur körperlichen Gewalt.
Ich bin keine Soziologe und kann es daher nicht genau erklären, aber Menschen brauchen offensichtlich etwas, mit dem sie sich identifizieren können. Und je nachdedm wie schwach der eigene Charakter, die soziale Einbindung und Enge des eigenen Horizonts, desto stärker ist der Hang zum Fanatismus, der dann alles ablehnt, was anders ist und regelrechte Feindbilder produziert.
Man kann gar nicht anders, da man einen Teil seines Selbstwertgefühls darüber definiert, und wer lässt sich das schon nehmen?
rob_visual replies:
manganite replies:
chw says:
manganite replies:
chw replies:
manganite replies:
Agnuspro says:
pîxelroibér replies:
rob_visual replies:
manganite replies:
Pandarinepro says:
rob_visual replies:
Nils Pickertpro says:
rob_visual replies:
Kiezkicker says:
Und den Punkt mit den "sozialen Kontakten" - den sehe ich nicht. Klar, bei flickr hatte und habe ich welche, und das sind andere wie hier - aber angesichts dessen, dass ich mich hier bei Leuten wohlfühle, mit denen ich bei flickr eher fast bis keinen Kontakt hatte, existiert da doch ohnehin nichts, was irgendwie greifbar wäre. Irgendwie im Reallife getroffen habe ich bisher weder die hiesigen noch die Kontakte von flickr - und dass das verschiedene sind, ist mir egal, zeigt es doch nur die Austauschbarkeit der Personen, denn letztlich gehts mir nur um den Austausch von Gedanken - und ob da der Schreiber xyz oder zxy heisst, ist mir dabei dann letztlich auch egal.
So blöde sich das auch anhört - aber ihr seid doch eh alle austauschbar. ;-) Wechsel ich eines Tages erneut den Diensteanbieter, ändern sich vielleicht die Namen der Leute, deren Beiträge ich mir durchlese - das Themenspektrum wird aber vermutlich ein änliches bleiben, und mir kommt dem eine deutlich höhere Bedeutung zu, als den dahinterstehenden Personen. Ich mein - ich surf doch nicht jeden Tag das Profil der Leute an...
rob_visual replies:
patrickhh says:
rob_visual replies:
Stimmt...let´s have a Problem!
Mona Lisa says:
... und das mit den freundschaften stimmt. ich habe auch schon etliche fotofreunde getroffen ... und diese freundschaften sind nicht mehr an irgendwelche plattformen gebunden. :-)