Günter Grass zieht gegen den Verlag seines eigenen Biografen Michael Jürgs vor Gericht - der hatte behauptet, Grass habe sich freiwillig zur Waffen-SS gemeldet. Der Literaturnobelpreisträger kontert nun mit einer eidesstattlichen Versicherung.

Es mutet kurios an: Ein Literaturnobelpreisträger zieht vor Gericht, um sich gegen seinen eigenen Biografen zu Wehr zu setzen - und sich so seine Version seines eigenen Lebens gleichsam amtlich bestätigen zu lassen.

Das wird ein Prozess!

 

"Ick wunder mir über jarnischt mehr..."