Habermas-Nachfolger Axel Honneth lebt in einer völlig anderen Welt als Bob Dylan. Dennoch rief der Frankfurter Sozialphilosoph zu einem Dylan-Kongress und veröffentlichte dazu ein Buch - für Honneth ist die Folk- und Rock-Legende ein Philosoph der Freiheit.

 

Kurzbeschreibung
Über den Sonderstatus des Songschreibers Bob Dylan besteht nicht nur unter Musikbegeisterten Einigkeit, seine Texte haben aus ihm sogar einen ernsthaften Kandidaten für den Literaturnobelpreis gemacht. Um so mehr fällt es auf, daß sich die Literatur- und Sozialwissenschaften bisher kaum für Dylan, seine Texte und seine sozialhistorische Rolle interessiert haben. Ein internationaler Kongreß, der 2006 in Frankfurt am Main stattfand, hat das geändert. Der Band dokumentiert die Vorträge von Michael Gray, Axel Honneth, Susan Neiman und Klaus Theweleit und anderen sowie die Abschlußdiskussion. Die Plattentips der versammelten »Dylanologen« ermöglichen auch Jüngeren einen Einstieg in Dylans Werk. (AMAZON)